35.Boot - Düsseldorf 2004
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06.01.2004
Bootsbau für die boot Düsseldorf

Ein Wettlauf mit der Zeit

In Schleswig, im Technologiezentrum der GEMCO Int. wird seit dem 3. Januar 2004 fast rund-um-die Uhr gearbeitet. Ein Boot für die "boot" entsteht.

Es ist bereits das zweite, in Deutschland gebaute 38´Picnic Boat, gezeichnet von Gary Lidgard, Australien. Baunummer 1 hat in der vergangenen Saison wunderbare Törns absolviert. Die Baunummer 2 soll jetzt bis zum Messebeginn fertiggestellt werden. Um diesen hochwertigen Einzelbau dem interessierten Publikum in Düsseldorf vorzustellen, sind in Schleswig "all hands on deck", wie man in der Schifffahrtssprache sagt. Ob die Verbundwerkstoff-Experten dieses Rennen gegen die Zeit gewinnen, wird jetzt öffentlich gemacht. Interessenten können den Bootsbau ab sofort im Internet mit täglichen ³update-Fotos² vom Bau und entsprechender Begleitstory zum Projekt verfolgen. Loggen Sie sich ein auf der Homepage des Material-und Know-how Lieferanten, C T M GmbH: www.CTMat.de. Dort findet man unter der Rubrik Neuigkeiten und Bootsbau in Deutschland auch andere Bootsbauprojekte, die nicht so unter Zeitdruck und Beobachtung stehen wie jetzt die klassische 12m Motoryacht im Retro-Design.

Die Picnic 38 wird in Düsseldorf in Halle 12 auf dem Stand Nr D 05 ausgestellt werden. Das Boot wird in einer Binnen-Version in Glas/Epoxy-Sandwich angeboten und in einer Buten-Version, wie das ausgestellte Boot mit einem Carbon/Kevlar verstärkten/Epoxy-Sandwich Laminat. Als Kernmaterial wird grundsätzlich der im Volvo Ocean Rennen erprobte CoreCell Schaum eingesetzt. Die Rümpfe können auch als Kasko gekauft und dann individuell oder bei einer Werft nach Wahl des Kunden ausgebaut werden. Weitere Informationen über das Projekt erhalten Sie bei: Frank A. Fischer, Fa. Gemco Int. Georg Ohm Str. 7, 24837 Schleswig. Tel 04621 304686 oder e-mail: Fskyworkr@aol.com

letzte Arbeiten an der Bugsektion, Ankerkasten einlaminieren etc. bevor das Vordeck aufgesetzt und anlaminiert wird. Zu sehen ist die Innenversteifung durch Spanten und Stringer. Hier wird der Doppelboden aufgesetzt werden. Die Rumpf/Deckverbindung ist bereits in einem Stück hergestellt worden und man erreicht dadurch eine besonders hohe Festigkeit und Verwindungsteifigkeit. Gut für schnelle und stark motorisierte Yachten.


Rumpf und Laufdeck sind bereits in einem Stück laminiert worden. Jetzt wird diese Deckskante noch einmal mit einem kräftigen Laminat in 45/45° überlaminiert. Zu sehen sind die Kennfäden im Gelege, das Abreißgewebe, welches eine saubere Laminatkontrolle ermöglicht und die bereits geschliffene und bearbeitete Rumpfseite ist abgedeckt.

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