SEGEL.DE > Messen 2004

35.Boot - Düsseldorf 2004
zur Übersicht


12.01.2004
Sonderschau in Halle 11: So war Segeln damals
Traditionelle Bootsbaukunst von 1916 bis 1963 auf der boot 2004


Freunde traditioneller Bootsbaukunst wird es freuen: Der Freundeskreis klassischer Yachten kommt auf die boot 2004 mit sieben schönen Schätzchen in Holzbauweise aus den Jahren 1916 bis 1963, die im Rahmen einer Sonderschau in der Halle 11 (Halle/Stand 11/E 59) präsentiert werden. Es handelt sich dabei um sechs Segelboote für Binnengewässer – überwiegend Jollen, ein L-Boot und ein Pirat. Eine Ausnahme bildet ein hochseetauglicher 30er Seefahrtskreuzer aus dem Jahr 1936. Weitere Exponate sind ein Dinghy im Bauzustand, an dem auf der Messe heftig gewerkelt wird, und ein Mallengerüst für den Bau eines 22er Schärenkreuzers. Die Boote tragen so schöne Namen wie „Prinsessan“, „Sommerliebe“, „Bambi“ und „Geronimo“ und wurden einst in schwedischen, italienischen und deutschen Werften gefertigt.

Dem Freundeskreis klassische Yachten gehören 800 Schwärmer, Freaks und Enthusiasten an, die das ständig steigende Interesse an alten Schiffen aufgreifen und fördern und all die zusammenbringen, die sich um den Erhalt traditionneller Schwert, Kiel- und Motoryachten bemühen. Die Vereinigung wird auf der boot in Wort und Bild ihre Aktivitäten vorstellen und gibt insbesondere an den Wochenenden Tipps zur Pflege und Restaurierung alter Holzboote.

Traditionelles kommt auch aus den Niederlanden zur boot: Sechs Sloepen werden in Halle 11 (Halle/Stand 11/B 22) gezeigt. Sloepen nennt rundum offene Boote mit Motorkasten mittendrin und Sitzbänken mit Auflegepolstern für gemütliche Tagesfahrten. Im Deutschen spricht man von Schaluppen, was der Gediegenheit dieser Augenweiden nicht gerecht wird. Bei unseren Nachbarn sind diese Boote schwer im Kommen und können auch schon mal fünfstellige Summen kosten.
Düsseldorf, Januar 2004
www.boot.de

Copyright © 1996-2016 - SEGEL.DE





Segeln blindes gif