17.01.2004
Olympiafeeling im Segelcenter 2004
Ein Hauch von Olympia wird zur boot 2004 (17. bis 25. Januar) durch die Düsseldorfer Messehalle 17 wehen, denn im Mittelpunkt des Segel-centers steht eine geballte Präsentation der Jollen-, Katamaran- und Kielbootklassen, die einen umfassenden Einblick in die Vielfältigkeit des olympischen und nicht-olympischen Regattasegelns jenseits der Dickschiffe vermittelt. Eine Vielzahl weiterer Aussteller runden das Angebot zum Thema Jollen- und Katsegeln mit ihren Messepräsentationen in den Hallen 16 und 17 ab. Auch in den "Ausrüstungs- und Zubehörhallen" 4 und 5 wird der Jollensegler fündig.
Olympia damals und heute
Mehr als 2000 Quadratmeter Ausstellungsfläche umfasst das Segel-center in der Halle 17, das auch in seiner fünften Auflage gemeinsam mit der Segler-Zeitung und den Klassenvereinigungen realisiert wird. Ein halbes Jahr vor den Olympischen Spielen in Athen ist es klar, dass ein großer Schwerpunkt auf den neun olympischen Bootsklassen liegt. Auf der Showbühne werden alle neun Klassen ausführlich dargestellt. Als Höhepunkt gibt es dazu eine echte Rarität zu bestaunen: Werner Krogmanns originale O-Jolle, mit der er 1936 olympisches Silber errang! - Um diesen Olympiaschwerpunkt herum präsentieren sich alles in allem 31 weitere Jollen- und Katamaranklassen vom Optimisten für die Jüngsten, bis zum schon legendären Piraten.
Versammelte Segelkompetenz
"Mit dem geballten Auftreten der Klassen wollen wir den Nachwuchs-Klassen genauso wie den internationalen oder olympische Klassen während der weltgrößten Messe ein adäquates Forum bieten", so Hermann Hell, Chefredakteur der Segler-Zeitung, die sich seit Jahren mit der Zusammenarbeit auch mit den nicht so bekannten Jollen- und Kielbootklassen ein Namen gemacht hat und bei vielen aktiven Seglern zur Pflichtlektüre gewachsen ist. Die Klassenvereinigungen haben diese gemeinsame Aktion schätzen gelernt, bietet das Segel-center optimale Voraussetzungen, um den Segelsport durch geballte Kompetenz auf einen erfolgreichen Kurs für die Zukunft zu steuern: "Wer kann schon besser erklären und demonstrieren als die aktiven Segler selbst", so Martin Krings, der mit seinen Segeltrimmvorführungen im Flying Dutchman wieder zweimal täglich die Sitzplätze vor der Bühne füllen wird. "Mehr Segelkompetenz dürfte es an keinem Stand geben", untersstreicht auch der Vorsitzende der Klassenvereinigungen, Hans-Wolf Pietsch (O-Jollensegler) die Bedeutung des Segel-centers für den Sport und die Messebesucher gleichermaßen.
Nachwuchsarbeit
Bei aller Olympia-Euphorie wird aber dem Nachwuchs- und Jugendbereich wieder ein hoher Stellenwert im Segel-center zu Teil werden. Als praktisches Beispiel für die Arbeit mit jungen Segelanfängern steht wie bereits im Vorjahr das "Wackelboot" der Universität Kiel für erste "Segelversuche" bereit. Hier darf der Nachwuchs erstmals ganz im Trockenen den Schritt an Bord wagen. Der"aufgehängte" Opti erleichtert gerade Kindern den Einstieg ins Segeln. Sie werden nicht nass und erleben dennoch "naturgetreu" das Segelgefühl mit Wenden und Halsen. Auch wenn Segeln an Land natürlich niemals an das wahre Segelgefühl heranreichen wird, gewährt es doch erste Einblicke in wichtige Zusammenhänge und Bewegungsabläufe.
Gäste und Programm
Daneben präsentieren zahlreiche Großveranstaltungen ihr Programm für das olympische Jahr, und namhafte Seglerinnen und Segler – unter ihnen vielleicht die künftigen Medaillengewinner von Athen - stehen Rede und Antwort. Deutsche Kadersegler werden über ihre Vorreitungen auf die Spiele sprechen, ihre Klasse vorstellen und über ihre Hoffnungen berichten. Daneben werden Vertreter der Kieler-, Travemünder- und Warnemünder Woche ihre Konzepte und Angebote präsentieren. Der tägliche Wetterdienst mit dem Deutschlandfunk und DeutschlandRadio Berlin sowie die abschließende Live-Sendung runden das Neun-Tage-Programm im Segel-center ab. Der Besuch lohnt sich für alle Segler/innen, für Neueinsteiger und Interessierte ebenso wie für gestandene Regattasegler.
Riggtrimm-Kurse im Segelcenter
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