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35.Boot - Düsseldorf 2004
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MESSE-SPLITTER
boot 2004-Düsseldorf: 17. bis 25. Januar

Wie findet man einen Schatz?
Schätze in den Tiefen der Meere zu finden braucht mehr als einen versierten Taucher. Auf der boot 2004 zeigt ein marinearchäologisches Unternehmen einen Protonmagnetometer, mit dem Funde geortet werden können. In der Praxis hat sich das Gerät bereits bewährt. Acht historische Schiffswracks wurden damit allein in den letzten drei Monaten des Jahres 2003 vor Mosambik aufgespürt. Was dabei zu Tage kam, ist auf dem Stand in der Galeria boot-Düsseldorf in Halle 8 zu sehen. Zum Beispiel Ming Porzellan und Gold aus dem „Fort San Sebastian Wrack“, einem portugiesischen Handelsschiff, das Ende des 16. Jahrhunderts sank und vor der Ilha de Mocambique geborgen wurde.
Arqueonautas, Halle/Stand 8/C17


Einer wird gewinnen!
Der Deutsche Motoryachtverband bietet auf der boot 2004 Nachwuchsrennfahrern die Chance, den Besuch einer Rennbootschule zu gewinnen. Wer Talent für diesen schnellen Sport in sich vermutet, kann an einem Computer-Spiel teilnehmen und sich qualifizieren. Die Testfahrer sitzen dabei in einem T-550 Rennboot und fahren einen virtuellen Parcour ab. Jeder hat zunächst die Möglichkeit, ein paar Trainingsrunden zu drehen, bevor es ernst wird. Gewinnen kann nur Einer – der Schnellste!

Rennboote-Salon, Halle/Stand 11/A77-A78
500 Kilometer tauchen....
... will Rainer Schimpf aus Rimbach zusammen mit drei Mittauchern in sechs bis zehn Tagen und sich damit einen Eintrag ins Guinness Buch für einen Langstrecken-Tauchrekord sichern. Stattfinden soll die spektakuläre Aktion Ende 2004/Anfang 2005 im Alghulas Strom vor der Küste Südafrikas. Das Team wird zwei Mal täglich bis zu drei Stunden unter Wasser sein und dabei ca. 15 Kilometer zurücklegen – wenn alles glatt läuft. Die jeweiligen Auftauchstellen werden mit GPS angepeilt und notiert, damit der Tauchgang auch ordnungsgemäß fortgesetzt werden kann. So will es das Guinness Buch-Reglement. Hinter der längsten Tauchreise der Welt steht aber auch noch eine andere Intention: Sie soll auf den bedrohten Zustand der Unterwasserwelt aufmerksam machen und ihre Erforschung fördern. Mehr dazu von Rainer Schimpf selbst am 22. Januar, 13.00 Uhr, im Tauchsport-center, Halle 3.

Wo ist ein Mann noch ein Mann?
Zum Beispiel auf einem Boot, festgeschnallt auf einem Stuhl, ein Glas Rum im Halter neben sich und an der Leine den Fisch seines Lebens. Vor dem Ernstfall sollte man(n) aber erstmal mit Trockenübungen testen, was er so drauf hat. Im Sportfischer-center in der Halle 3 bietet ein Hochsee-Angelsimulator Live-Bedingungen und echtes Feeling beim Kampf mit den Großen der Meere. Größe und Gewicht der Fische werden eingestellt und schon geht’s los! Das Gerät ist absolut neu und in Deutschland noch nie vorgeführt worden. Angelsport-center, Halle 3

Als erste Frau allein über den Nordatlantik
Maud fontenoy ist der Name der ersten Frau, die allein über den Nordatlantik von West nach Ost gerudert ist. Sie verließ am 13. Juni 2003 mit ihrem Ruderboot die Insel von St. Pierre et Miquelon vor der Küste Kanadas und erreichte nach 113 Tagen La Coruna in Spanien. Nebel und Kälte, heftige Stürme - Maud kenterte allein in einer Nacht 17 Mal -, Probleme mit der Entsalzungsanlage haben sie auf der Reise begleitet. Auf der boot ist sie mit ihrem Ruderboot vom 23. bis 25. Januar zu Gast, um von ihren Erlebnissen zu berichten.
Halle/Stand 5/F43

Düsseldorf, Januar 2004
www.boot.de

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