21.01.2004
Planspiele - Neues bei Groß- und Superyachten
Große Yachten waren schon immer Markenzeichen und Attraktionen der boot-Düsseldorf. Auch wenn die schönen Schiffe der Luxusklasse nur für wenige erschwinglich sind, so kann sich doch kaum ein Besucher ihrer Faszination entziehen. Für die Superyachten, ihre Konstrukteure, Designer, Consultants und ihre unmittelbaren Zubehör-Lieferanten sind zwei Hallen reserviert, die Hallen 6 und 7. Neben rund 50 Superyachten präsentieren Aussteller Pläne und Modelle von Yachten, die für die Düsseldorfer Messehallen zu groß sind - oder an denen derzeit weltweit noch gebaut wird. Doch auch in anderen Hallen, vor allem 16 und 17, sind Pläne von Segelyacht-Neuheiten zu sehen.
... aus den Niederlanden
Jüngster Spross der Bestevaer-Serie von K&M ist die 23,20 m lange Bestevaer 76s. Der von Gerard Dijkstra entworfene Alu-Bau besticht durch seine klassischen Linien mit aufgesetztem Steuerhaus bei modernem Unterwasserschiff. Nach Semi-Custom-Manier können die Kunden weitenteils mitentscheiden. Ob nun bei der Form des Stevens oder Kiels. Gesteuert wird entweder von außen aus dem offenen Cockpit heraus - oder von innen aus dem erhabenen Steuerhaus mit kleiner Sitzrunde. Unter Deck gibt es den Salon und vier Kabinen mit eigenem Bad. Wobei die Crewkabine im Vorschiff über einen separaten Zugang verfügt. Doch auch das alles kann ganz individuell vom Eigner mitgestaltet werden. Segelfläche: bis zu gigantischen 480 m2 (Halle 6, Stand C 37). C-Yachts Zaadnordijk (Halle 16, Stand C 20) zeigt Entwürfe der neuen 12,50 m langen C-Yacht, die noch in diesem Jahr vom Stapel laufen soll. Bei Royal Huisman wird in diesem Sommer die von Pieter C.J. Beelsnijder konzipierte Athena, mit 90 m Länge die dann größte Segelyacht der Welt vollendet, befindet sich eine von Bill Dixon konstruierte 40 m lange Segelyacht im Bau. Und auch eine 36 m lange, von Tony Castro entworfene Segelyacht (Halle 6, Stand A 10). Für Second Hands aus aller Welt empfiehlt sich der Yacht-Makler De Valk Yacht Brokers mit derzeit über 500 Segel- und Motoryachten in seinem Portefeuille, hat darüber Pläne und Fotos dabei (Halle 6, Stand D 38). Weitere für Superyachten renommierte niederländische Werften wie Jongert, Moonen, Holland Jachtbouw und Vitters sind in Halle 6 ebenso mit einem Informationsstand präsent.
... aus Frankreich
Noch unvollendet, daher ist die Lagoon 440 bei Lagoon / Traub Yachting nur als Modell zu sehen. Sie schließt die Lücke zwischen den bewährten Modellen 410 und 470. Äußerlich fällt das feste Bimini-Dach auf, unter dem Crew und Steuermann geschützt sitzen. Wie auf den übrigen neuen Typen der Werft sind die Salonfenster senkrecht gestaltet. Dadurch reduziert sich die Erwärmung im Salon durch Sonnenstrahlen, gewinnt man im Salon deutlich mehr Platz (Halle 16, Stand ??). Weitere Aussteller mit Plänen und Modellen aus Frankreich sind beispielsweise in den Hallen 6 und 7 die Konstrukteure Berret Raccoupeau, Philippe Briand und die Werften CNB, Chantiers Amel, Kingcat und Yapluka.
... aus Italien
Herbert Dahm, Ambassador für die italienische Benetti-Werft stellt die jüngste Baureihe in Plänen und Fotos vor, die Semi-Custom Benetti Tradition, entworfen von Stefano Righini Francois Zuretti. Auf 30 m Länge mit drei Decks plus Flybridge und Sonnendeck bietet die Benetti Tradition Platz für acht Personen in vier Kabinen. Eine gemütliche Sitzrunde, der Speisebereich und eine ßar bilden den großzügigen Salon auf dem Hauptdeck. Total getrennt von den Gästen, also mit separatem Zugang, ist der Crewbereich mit Galley und Unterbringung für fünf Personen in drei Kabinen plus Crewmesse. Tender und Jetski werden entweder mit dem Kran auf dem Oberdeck oder aus der Garage unter dem Achterdeck über die nach unten geklappte Hecktür zu Wasser gelassen, die zugleich als ßadeplattform dient und über eine hydraulische Leiter vom Hauptdeck aus zugänglich ist. Weitere Aussteller mit Plänen und Modellen aus Italien sind in Halle 6 beispielsweise die Werften Canados, Cantieri di Pisa, Falcon, Fipa Italiana, ISA Ancona und Itama.
... aus Österreich
Ladenstein, ein Unternehmen, das Motoryachten im Bereich 20 und 22 m Länge auf einer eigenen Werft in Thailand fertigen lässt, zeigt Pläne und Fotos der Ladenstein 2000 und der Ladenstein 72 (Halle 6, Stand C 27).
... aus der Türkei
Agantur Yathting empfiehlt sich als Werft, Konstruktionsbüro und Broker. Seit Gründung im Jahre 1985 entstanden 40 Holzboote zwischen 15 und 40 m sowie zwölf Stahlyachten zwischen 8 und 37 m Länge. Derzeit im Bau befinden sich eine 25 m lange Stahl-Gület nach RINA-Vorschriften, zwei kleinere Gülets, 10 und 12 m lang sowie eine 27 m lange Stahlketsch, die den RINA- und MCA-Vorschriften entsprechen soll (Halle 6, Stand B 42).
... aus Deutschland
Als neue deutsche Werft für Superyachten von 30 bis 50 m Länge hat sich die KaiserWerft in Saal an der Donau etabliert, stellt sich und seine Neubauten auf einem Informationsstand vor. Eine 31 m lange Baron 102 wurde bereits abgeliefert, eine Zweite steht kurz vor der Vollendung. Eine 41 m lange Custom-Built-Yacht, konzipiert von Beiderbeck Design, ist gerade in der Planung (Halle 6, Stand D 07). Innovativ ist für distancia aus Monheim am Rhein keineswegs ein Fremdwort. Schon die Segelyacht distancia 60 erregte Aufsehen. Jetzt werden erste Pläne des neuen Kompositbaus distancia 80 zu sehen sein. Die neue verfügt über einen drehbaren Wing-Mast, hydrodynamisch optimierten Schwenkkiel, einziehbare Antriebe, einen ausklappbaren Anker und ein faltbares Bugspriet mit integriertem elektrischen Furier (Halle 16, Stand B 01). Georg Nissen, Yachtdesigner aus Laboe, ist bekannt für die Konstuktion von schnellen Fahrtenyachten, die teils als Einzelbauten, teils in Serien umgesetzt werden, beispielsweise bei Conyplex, Sunbeam, Sirius, Vilm, Bicker oder Krön. Hinsichtlich Schwenk-, Canting- und Hubkielen realisiert Georg Nissen spezielle Lösungen (Halle 16, Stand D 48). Aluminium Yacht Concept (Essingen) konzipiert Segelyachten aus Aluminum wie für die Werft Alubat und andere (Halle 17, Stand A 30). Die Bremer Agentur cat sale bietet als nordeuropäische Vertretung im Multihull-World-brokerage-network ein umfassendes Angebot an Second-Hand-Mehrrümpflern. Die Inhaber, der Sachverständige Ralf G. Weise und Kapitän Klaus Tietze leisten umfassende HiLfe bei der Auswahl, dem Kauf oder Verkauf von Katamaranen und Trimaranen (Halle 16, Stand A 77).
Entwürfe über Segelyachten
Der Gemeinschaftsstand des Arbeitskreises Deutsche Yachten mit rund 35 Ausstellern, u.a. Beiderbeck Designs, Hamann Wassertechnik, HDW-Nobiskrug, Klinzing & Partner, Neue Jadewerft, newcruise Yacht Projects & Design, Simrad und Stefan Zucker & Partner befindet sich in Halle 7. judel/vrolijk & co präsentiert dort diverse Entwürfe über derzeit im Bau befindliche Segelyachten. Oder über die jüngst Vollendeten, die bereits auf allen Weltmeeren kreuzen. Wie beispielsweise die 21,35 m lange Yasooda, die größte in den vergangenen 60 Jahren in Hamburg gebaute Segelyacht. Sie wurde in modernster Kunststofftechnologie gebaut - Rumpf und Mast sind z. B. aus Kohlefaser gefertigt - und wiegt nur 25 t, entstanden bei Multiplex in Bremen. Ein außergewöhnlicher, großzügig offen gehaltener Salonbereich wird im vorderen Teil durch die Eignerkabine mit Bad und Duschraum begrenzt. Zwei weitere Gästekabinen und Bad sind im hinteren Bereich der Yacht angeordnet. Die Einrichtung, die in allen Überlegungen vorab mit einbezogen wurde, bietet alle Annehmlichkeiten für einen entspannten Aufenthalt an Bord. Für die Interieur-Gestaltung zeichnet die Hamburger Designerin Birgit Schnaase (Halle 7, Stand F 12) verantwortlich, die der Einrichtung eine elegante, klare und sachliche Linie gab; für die Realisierung und edle Ausstattung zeichnet die Hamburger Lütje-Werft verantwortlich. Birgit Schnaase hat ebenso an der Hanse 531 mitgewirkt, die beim Yachtzentrum Greifswald zu sehen ist. Für eine 18,50-m-Motoryacht von Gallart (Spanien) von der sie Pläne vorstellt, entwirft Birgit Schnaase derzeit ein modernes wohnliches Interieur mit zeitgemäßer Formensprache. Helle quergemaserte Eiche in Kombination mit Wenge und blauen Acrylglas-Akzenten. Besonderer Wert wurde auf ein differenziertes Lichtsystem gelegt, das mit indirektem und farbigem Licht unterschiedliche Stimmungen unter Deck zaubert. Weitere Aussteller mit Plänen und Modellen aus Deutschland in der Halle 6 sind beispielsweise Abeking & Rasmussen, Knierim, Lürssen.
... aus der Türkei
Agantur Yathting empfiehlt sich als Werft, Konstruktionsbüro und Broker. Seit Gründung im Jahre 1985 entstanden 40 Holzboote zwischen 15 und 40 m sowie zwölf Stahlyachten zwischen 8 und 37 m Länge. Derzeit im Bau befinden sich eine 25 m lange Stahl-Gület nach RINA-Vorschriften, zwei kleinere Gülets, 10 und 12 m lang sowie eine 27 m lange Stahlketsch, die den RINA- und MCA-Vorschriften entsprechen soll (Halle 6, Stand B 42).
... aus Deutschland
Als neue deutsche Werft für Superyachten von 30 bis 50 m Länge hat sich die KaiserWerft in Saal an der Donau etabliert, stellt sich und seine Neubauten auf einem Informationsstand vor. Eine 31 m lange Baron 102 wurde bereits abgeliefert, eine Zweite steht kurz vor der Vollendung. Eine 41 m lange Custom-Built-Yacht, konzipiert von Beiderbeck Design, ist gerade in der Planung (Halle 6, Stand D 07). Innovativ ist für distancia aus Monheim am Rhein keineswegs ein Fremdwort. Schon die Segelyacht distancia 60 erregte Aufsehen. Jetzt werden erste Pläne des neuen Kompositbaus distancia 80 zu sehen sein. Die neue verfügt über einen drehbaren Wing-Mast, hydrodynamisch optimierten Schwenkkiel, einziehbare Antriebe, einen ausklappbaren Anker und ein faltbares Bugspriet mit integriertem elektrischen Furier (Halle 16, Stand B 01). Georg Nissen, Yachtdesigner aus Laboe, ist bekannt für die Konstuktion von schnellen Fahrtenyachten, die teils als Einzelbauten, teils in Serien umgesetzt werden, beispielsweise bei Conyplex, Sunbeam, Sirius, Vilm, Bicker oder Krön. Hinsichtlich Schwenk-, Canting- und Hubkielen realisiert Georg Nissen spezielle Lösungen (Halle 16, Stand D 48). Aluminium Yacht Concept (Essingen) konzipiert Segelyachten aus Aluminum wie für die Werft Alubat und andere (Halle 17, Stand A 30). Die Bremer Agentur cat sale bietet als nordeuropäische Vertretung im Multihull-World-brokerage-network ein umfassendes Angebot an Second-Hand-Mehrrümpflern. Die Inhaber, der Sachverständige Ralf G. Weise und Kapitän Klaus Tietze leisten umfassende HiLfe bei der Auswahl, dem Kauf oder Verkauf von Katamaranen und Trimaranen (Halle 16, Stand A 77).
Entwürfe über Segelyachten
Der Gemeinschaftsstand des Arbeitskreises Deutsche Yachten mit rund 35 Ausstellern, u.a. Beiderbeck Designs, Hamann Wassertechnik, HDW-Nobiskrug, Klinzing & Partner, Neue Jadewerft, newcruise Yacht Projects & Design, Simrad und Stefan Zucker & Partner befindet sich in Halle 7. judel/vrolijk & co präsentiert dort diverse Entwürfe über derzeit im Bau befindliche Segelyachten. Oder über die jüngst Vollendeten, die bereits auf allen Weltmeeren kreuzen. Wie beispielsweise die 21,35 m lange Yasooda, die größte in den vergangenen 60 Jahren in Hamburg gebaute Segelyacht. Sie wurde in modernster Kunststofftechnologie gebaut - Rumpf und Mast sind z. B. aus Kohlefaser gefertigt - und wiegt nur 25 t, entstanden bei Multiplex in Bremen. Ein außergewöhnlicher, großzügig offen gehaltener Salonbereich wird im vorderen Teil durch die Eignerkabine mit Bad und Duschraum begrenzt. Zwei weitere Gästekabinen und Bad sind im hinteren Bereich der Yacht angeordnet. Die Einrichtung, die in allen Überlegungen vorab mit einbezogen wurde, bietet alle Annehmlichkeiten für einen entspannten Aufenthalt an Bord. Für die Interieur-Gestaltung zeichnet die Hamburger Designerin Birgit Schnaase (Halle 7, Stand F 12) verantwortlich, die der Einrichtung eine elegante, klare und sachliche Linie gab; für die Realisierung und edle Ausstattung zeichnet die Hamburger Lütje-Werft verantwortlich. Birgit Schnaase hat ebenso an der Hanse 531 mitgewirkt, die beim Yachtzentrum Greifswald zu sehen ist. Für eine 18,50-m-Motoryacht von Gallart (Spanien) von der sie Pläne vorstellt, entwirft Birgit Schnaase derzeit ein modernes wohnliches Interieur mit zeitgemäßer Formensprache. Helle quergemaserte Eiche in Kombination mit Wenge und blauen Acrylglas-Akzenten. Besonderer Wert wurde auf ein differenziertes Lichtsystem gelegt, das mit indirektem und farbigem Licht unterschiedliche Stimmungen unter Deck zaubert. Weitere Aussteller mit Plänen und Modellen aus Deutschland in der Halle 6 sind beispielsweise Abeking & Rasmussen, Knierim, Lürssen.
Ästhetik und traditionelles Yachtdesign
Der Design Preis Schweiz wird alle zwei Jahre für ein Schweizer Produkt vergeben. In diesem Jahr ist ein Beiboot nominiert, der Tender 06. Zu sehen in Halle 7 auf Stand C 07. "Mit seinem innovativen Linienriss soll er sich fast ohne Widerstand durchs Wasser bewegen, der gerade Steven wie ein Pfeil durch die Wellen schneiden. Und die Optik ist eine gelungene Mischung von moderner Ästhetik und traditionellem Yachtdesign," lautet die Begründung.
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