47. Internationale Bootsausstellung Hamburg - 28.10.-05.11.2006
www.hanseboot.de - Messen 2006
18.10.2006
hanseboot 2006 lockt mit etlichen Motorboot-Premieren
47. Internationale Bootsausstellung Hamburg
Vom 28. Oktober bis 5. November 2006
Auf dem Gelände der Hamburg Messe und im hanseboot-Hafen

Die 47. Internationale Bootsausstellung Hamburg, die mit den ersten drei attraktiven Hallenneubauten aufwartet, wird ihrem Ruf als Premieren- und Ordermesse einmal mehr gerecht. Rund 1.200 Boote und Yachten stellen sich der kritischen Begutachtung des fachkundigen Publikums. In der neuen Halle A2 wurde jetzt ein spezieller Anlaufpunkt für Retro-Fans geschaffen – klassisch gestylte Bootskreationen, die hier einträchtig versammelt sind, verbreiten nostalgisches Flair und lassen die Herzen von Boating-Enthusiasten mit Sinn für Ästhetik höher schlagen. Bemerkenswert ist, dass die schweizerische Nobel-Werft Boesch Motorboote AG erstmals seit 1971 wieder an einer hanseboot teilnimmt und ihre mit Kultstatus behafteten Mahagoni-Runabouts ins Rampenlicht des hanseatischen Traditionsevents rückt.

Zu wahren Besuchermagneten dürften die edlen englischen Sunseeker-Yachten avancieren. Gleich vier dieser imageträchtigen Traumgefährte, darunter die imposante, exakt 22,10 m lange, 5,20 m breite, 35 Tonnen schwere und 2,5 Mio. Euro teure Manhattan 66 – übrigens das größte im Hallenbereich platzierte Exponat der diesjährigen hanseboot – sowie die atemberaubend designte Sunseeker Superhawk 43, sind in der Halle A3 zu bewundern. Ein weiteres Highlight setzt die Giebelstädter Großserienwerft Bavaria Yachtbau, deren gesamte, von 27 bis 42 Fuß reichende Motorbootpalette in Augenschein zu nehmen ist. Neben dem brandneuen Daycruiser Bavaria 30sport debütiert das 13,40 m messende Toppmodell Bavaria 42sport mit Volvo-IPS-Technik und revolutionärem Joystick-Lenksystem. Auf dem Messestand der Firma Gründl Bootsimport in Halle 6 zeigt der französische Bootsbauriese Chantiers Bénéteau einen Querschnitt seines Programms: Ausgestellt werden die eminent praktischen Antares-Versionen 760 und 980, die handliche, für Outboardmotorisierung gedachte Flyer 550 Cabin sowie die 12,62 m lange Flyer 12, deren ausgefeilte Rumpfkonstruktion explizit auf das bereits erwähnte Inboard Performance System (IPS) abgestimmt ist. Hinzu gesellt sich in der Halle A2 Bénéteaus Swift Trawler 42, eine stilistisch sehr gelungene Fahrtenyacht mit zweitem Steuerstand, die es auf 13,60 m Länge über Alles bringt. Als Weltpremiere ist unter anderem der aus spanischer Produktion stammende Flybridgekreuzer Rodman R1170 angekündigt. Außergewöhnliche Akzente setzt die in Sachsen-Anhalt gebaute, 14,99 m lange Nautibus 15 m, ein hervorragend ausgestatteter Stahlkreuzer mit achterlichem Autodeck, der im hanseboot-Hafen besichtigt werden kann.

Skandinavische und niederländische Werften, die in der Regel eine gänzlich unterschiedliche Klientel bedienen, nehmen seit jeher einen festen Platz auf der hanseboot ein. Die Wassersportnation Finnland ist mit etlichen Neuheiten in der Hansestadt vertreten, ihre Feuertaufe erleben beispielsweise die Flipper 705 HT, ein sehenswertes Kompaktboot mit solidem Hardtopaufbau, sowie die unbedingt küstentaugliche Targa 25.1, die der bottnische Renommieranbieter Botnia Marin auf dem Messestand der ortsansässigen Firma Targa-Yachten Vertriebs GmbH platzieren wird. In direkter Konkurrenz zur Targa steht die exzellent fahrstabile, vom Wilhelmshavener Importeur Cramer-Boote ausgestellte Nord Star 26 Patrol. Aluminiumbootspezialist Fiskars Inhan Tehtaat Oy zeigt mit der absolut neuen Buster X ein megarobustes offenes Sportboot für verschiedene Einsatzzwecke.

Selbstverständlich sind noch weitere namhafte nordische Unternehmen mit von der Partie – so hat Nimbus Boats aus Schweden mit den hanseboot-Newcomern 42 Nova und 30 Nova S zwei erstklassige Allroundyachten am Start.
Die holländische Stahlschiff-Fraktion wird in der Elbmetropole unter anderem vom Marktführer Linssen Yachts, Smelne Yachts und Succes Yachtbouw repräsentiert Als Neuvorstellungen sind die exklusiven Tourenyachten Linssen 430 Mark II, Smelne Vlet 1295 und Succes Prestige 11.70 gelistet, die mit mustergültiger Verarbeitungsqualität, wohlüberlegten Detaillösungen und klassisch-eleganten Linien überzeugen.
Zu den komfortabelsten Schiffen der diesjährigen hanseboot zählt neben dem bildschönen Long Range Cruiser Fleming 55 zweifelsohne die gigantische, knapp 24 m lange Elegance 76 New Line. Die in Taiwan gefertigte Superyacht wird von der bremerischen Yachtagentur Drettmann angeboten und wie die als seegängiger Trawler konzipierte Fleming 55 im hanseboot-Hafen präsentiert. Echte Eyecatcher aus Amerika sind die betont dynamisch designten Cobalt-Cruiser 263, 282, 323 und 343 sowie die innovativen Maxum-Weekender 2100 SC3 und 2400 SE. Für Leute mit schmalerem Geldbeutel sind die erschwinglichen Bayliner-Varianten Discovery 192 Cuddy und 652 Cuddy Cabin interessante Alternativen – alle genannten Modelle stehen vor ihrem hanseboot-Debüt.

Bezahlbare Freizeitboote mit umfangreicher Basisausstattung anzubieten, gilt seit geraumer Zeit als verkaufsstrategische Trumpfkarte der osteuropäischen Werften, wobei sich der polnische Hersteller P.P.H.U. Galeon diesbezüglich besonders hervortut. In Halle 6 wird die vom britischen Architektenteam Tony Castro Ltd. gezeichnete Galeon 330 Fly zu besichtigen sein, die mit pieksauberem Finish, gemütlichem Wohnambiente und modernster Antriebstechnologie auf sich aufmerksam macht. Gleiches kann die in Frankreich gebaute Jeanneau Prestige 42 für sich in Anspruch nehmen, die in der neuen Halle A2 unter dem Fernsehturm präsentiert und zudem vor maritimer Kulisse im hanseboot-Hafen vertäut sein wird, wo sie nach vorheriger Absprache mit dem Hamburger Regionalimporteur Thalmann Boote und Yachten GmbH für Probefahrten bereit steht.

Voll im Trend liegen zum günstigen Paketpreis kalkulierte Trailerboot-Gespanne für den nach Mobilität strebenden Skipper. Entsprechend groß ist die Auswahl an unkompliziert zu handhabenden Kabinengleitern der Fünf- bis Sechs-Meter-Klasse, deren charakteristische Merkmale das selbstlenzende Cockpit und umlaufende Gangborde sind. Beachtlich auch das vielfältige Angebot an neuartigen RIB-Schlauchbooten: Unter anderem zeigt die Troisdorfer Firma Pischel Conrad Bootsbau ihre handgefertigten Festrumpf-Schlauchboote 6.4 und 7.5. Auf dem Motorensektor konzentriert sich die Nachfrage einerseits auf möglichst sparsame, gleichzeitig aber leistungsstarke Viertaktaußenborder, und andererseits auf hochentwickelte Einbau-Diesel mit elektronisch geregelter Common-Rail-Einspritzung und weiteren richtungweisenden technischen Raffinessen. Die emissionsarm abgestimmten, sehr ökonomischen Selbstzünder werden zunehmend auch in sportliche Bootsmodelle der beliebten 18- bis 27-Fuß-Kategorie implantiert.

Red.: Angelika Schennen, Tel.: 040-35692440, e-mail:angelika.schennen@hamburg-messe.de

Zweiter Film- und Fototermin zur hanseboot 2006!

Freitag, 20. Oktober 2006, 10 Uhr/ Jungfernstieg/ Alsterhaus: Jungfernstiegpremiere: Sunseeker-Motoryacht Portofino 53 weist den Weg zur hanseboot

Zum ersten Mal wird eine Luxusyacht auf dem Jungfernstieg ausgestellt. Die Portofino 53. weist vom 28. Oktober bis zum 5. November den Weg zur hanseboot. Die über 17 Meter lange Motoryacht der englischen Marke Sunseeker kann mit bis zu 1.600 PS ausgestattet werden und eine Geschwindigkeit von 34 Knoten erreichen. Der Sportscruiser kostet über eine Million Euro. Im Inneren überrascht luxuriöser Komfort gepaart mit eleganter Exklusivität und modernster Technik. Insbesondere die Unterhaltungselektronik lässt mit Digital Radio, DVD und Flatscreen-Bildschirmen keine Wünsche offen.

Logistische Herausforderung: Transport einer 22 Meter langen Sunseeker-Luxusyacht quer durch Hamburg

Freitag, 20. Oktober 2006, 14 Uhr/ Hafencity, Kreuzfahrtterminal am Grasbrook: Kranen der Sunseeker Manhattan 66 aus dem Wasser auf den Schwerlasttransporter

Freitag, 20. Oktober 2006, ab 22 Uhr (ca 1,5 Stunden), Kreuzfahrtterminal: Transport der Sunseeker Manhattan 66 von der Hafencity zur Hamburg Messe
Montag, 23. Oktober 2006, 9 Uhr/ Halle A3 Hamburg Messe: Kranen der Sunseeker Manhattan 66; anschließend Kranen von drei weiteren Sunseeker Motoryachten

Am 20. Oktober wird die 22 Meter lange Luxusyacht Sunseeker Manhattan 66 ihre Landreise vom Kreuzfahrtterminal zur Hamburg Messe antreten. Die 2,5 Millionen Euro teure Luxusyacht ist extra für die hanseboot von England aus überführt worden. Sie ist während der hanseboot in den Messehallen die größte Motoryacht. Der Transport dieser 66 Fuß großen Flybridge Yacht zur 47. Internationalen Bootsausstellung Hamburg durch die Straßen der Innenstadt erfordert höchste logistische Anforderungen und eine perfekte Vorbereitung. Insbesondere die Höhe von 7,50 Metern ist eine Herausforderung.

Am Kreuzfahrtterminal wird die Manhattan aus dem Wasser gekrant und auf einen speziellen Yachttransporter verladen. Um den Straßenverkehr nicht zu strapazieren, wird sich der Schwerlasttransport erst ab 22 Uhr in Bewegung setzen und soll rund 90 Minuten Zeit benötigen. Diese Dimension erfordert eine detailliert recherchierte und präzise gewählte Streckenplanung. Jedes mögliche Hindernis muss beachtet, jeder Straßenradius ausgemessen und jede Brücke umgangen werden. Ampeln und Verkehrsschilder werden dafür teilweise um- oder abgebaut. Ein falsch geparktes Fahrzeug könnte den kompletten Ablauf des Transportes beeinträchtigen. Begleitet wird der Konvoi von zwei Polizeifahrzeugen und zahlreichen Helfern.

Die Manhattan 66 ist die größte und luxuriöseste Vertreterin der Manhattan-Serie. Über fünf Meter breit und 22 Meter lang bietet sie dem anspruchsvollen Eigner jeden nur erdenklichen Luxus. Die Manhattan 66 wird von zwei MAN Motoren mit insgesamt 2.200 PS angetrieben und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 31 Knoten. Die Sunseeker Germany AG wird diese elegante Luxusyacht sowie drei weitere Sunseeker-Yachten auf der hanseboot in der Halle A3 ausstellen.

Red.: Angelika Schennen, Tel.: 040 35692440, e-mail: angelika.schennen@hamburg-messe.de

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