47. Internationale Bootsausstellung Hamburg - 28.10.-05.11.2006
www.hanseboot.de - Messen 2006
24. Oktober 2006
Senatorin Dinges-Dierig eröffnet hanseboot 2006
Eröffnungsfeier im Museum für Hamburgische Geschichte zur 47. Internationale Bootsausstellung Hamburg
Vom 28. Oktober bis 5. November Auf dem Gelände der Hamburg Messe und im hanseboot-Hafen

Senatorin Alexandra Dinges-Dierig, Präses der Behörde für Bildung und Sport, eröffnet am Freitag um 19 Uhr im Museum für Hamburgische Geschichte die hanseboot 2006, 47. Internationale Bootsausstellung Hamburg, die vom 28. Oktober bis 5. November ihre Tore öffnet. Weitere Redner zum festlichen Auftakt der hanseboot 2006 sind Burkhard Kähler, Präsident des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbandes (DBSV) und Dietmar Aulich, Geschäftsführer der Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC), der den diesjährigen „hanseboot-Preis“ für herausragende Leistungen im Wassersport überreicht.

hanseboot und Segler-Zeitung verleihen auch in diesem Jahr einen Preis an den „Verein des Jahres“. Der nun zum sechsten Mal vergebene Preis würdigt das Engagement eines Vereins, der sich weit über den normalen Rahmen hinaus für den Wassersport einsetzt. Die Aktivitäten reichen dabei von aktiver Jugendarbeit über Umweltschutz bis hin zu Behinderten- oder Leistungssport. Von der Premiere 2001 bis zum laufenden Jahr hat die Aktion ständig steigende Teilnehmerzahlen mit bis zu 100 Bewerbungen. In diesem Jahr entschloss sich die Jury, bestehend aus Burkhard Kähler (DBSV), Winfried Röcker, Präsident des Deutschen Motoryachtverbandes, Hans-Otto Schümann, Ehrenpräsident des Deutschen Seglerverbandes (DSV), Dietmar Aulich (HMC) und der Segler-Zeitung, selbst initiativ zu werden und leistete während des Sommers umfangreiche Recherchearbeit. Große ehrenamtliche Leistungen sollten auch dann gewürdigt werden können, wenn sie nicht mit schriftlicher Bewerbung eingereicht worden sind. Der mit 2.500 Euro dotierte Preis wird durch den Präsidenten des DSV, Rolf Bähr, und den Verleger des SVG-Verlages, Hermann Hell, übergeben.

Die erste Plakette „Segeln, Lieben, Bewahren“ des Freundeskreises Klassischer Yachten wird ebenfalls zur Eröffnung der hanseboot vergeben. Klassische Yachten ziehen in jedem Hafen viel Aufmerksamkeit auf sich. Aber hinter dem topgepflegten Zustand, glänzendem Lack und poliertem Teak steckt viel Arbeit. Eigner klassischer Yachten investieren einen immensen zeitlichen Aufwand, um ihre Schiffe wieder in Schönheiten zu verwandeln. Mit Unterstützung der hanseboot möchte der Freundeskreis Klassischer Yachten mit dieser Auszeichnung in Zukunft Eignern für die Erhaltung der kulturhistorischen Schiffe danken. Die erste Auszeichnung dieser Art erhält die Familie Schmidt für die liebevolle Erhaltung der Kreuzeryacht „Senta“. Die emaillierte Plakette wird durch Burkhard Kähler übergeben.

Zur hanseboot werden insgesamt 900 Aussteller aus 30 Nationen rund 1.200 Boote und Yachten, darunter zahlreiche Premieren, in Hamburg präsentieren. Neben Segel- und Motoryachten präsentieren sich Kanus, Kajaks, Tauch- und Angelequipment sowie Surf- und Kiteboards. Zahlreiche Innovationen gibt es auch im Bereich Ausrüstung und Zubehör. Zum ersten Mal wird es sechs Themeninseln geben, die bestimmten Themenbereichen und Interessengruppen gewidmet sind. Sie erstrecken sich thematisch von der hanseboot Classics, über ein Jollen-center, weiter zur Törnberatung, dann über die hanseboot-FREE-Beach-Lounge, zum Angelforum bis hin zum hanseboot-Live-Deck.

Besuchermagnet wird wie in den vergangenen Jahren der hanseboot-Hafen am Baumwall mit 50 attraktiven großen Yachten vor der Kulisse der Hamburger Speicherstadt sein. Ein kostenloser Bus-Shuttle bringt die Besucher zum hanseboot-Hafen, hält zudem am Parkhaus Rödingsmarkt und erstmals auch am Jungfernstieg, um eine bequeme Möglichkeit zum Shoppen zu bieten.

Die 22. art maritim entführt alle Schifffahrts- und Kunstinteressierten in das diesjährige Partnerland, die Türkei, dem Reich zwischen Orient und Okzident. Etwa 130 wertvolle Exponate, unter anderem aus dem Rahmi M. Koc Museum und dem Deniz Müzesi, Naval Museum, Istanbul, werden zum ersten Mal außerhalb der Türkei gezeigt, darunter im Original das persönliche Ruderboot von Kemal Atatürk (1881 – 1938), dem Gründer der modernen Türkei. Ergänzt wird die Ausstellung durch Exponate des Wissenschaftlichen Instituts für Schiffahrts- und Marinegeschichte Peter Tamm.

Die hanseboot ist vom 28. Oktober bis zum 5. November, täglich von 10 bis 18 Uhr, am Mittwoch bis 20 Uhr, geöffnet. Die Tageskarte für Erwachsene kostet 12 Euro, 5 Euro für Kinder. Zusätzlich gibt es eine Familienkarte für zwei Erwachsene mit eigenen Kindern bis 14 Jahre für 24 Euro. Im Foyer Ost Obergeschoss gibt es für die kleinsten hanseboot-Besucher ein super Angebot: Während die Eltern genießen, vergnügen sich die Jüngsten mit spannendem Spielgerät: die Spielstadt Hamburg XXL betreut die Kids der 47. Internationalen Bootsausstellung Hamburg.

Neben dem neuen Parkhaus Lagerstraße können Autofahrer die Parkhäuser CCH und Rödingsmarkt nutzen. Weitere Parkplätze stehen am Eingang West und neben dem Fernsehturm zur Verfügung, an beiden Wochenenden zudem die Glacischaussee.
Red.: Angelika Schennen, Tel.: 040-3569 2440 e-mail: angelika.schennen@hamburg-messe.de

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