47. Internationale Bootsausstellung Hamburg - 28.10.-05.11.2006
www.hanseboot.de - Messen 2006
28. Oktober 2006 „Der Sport auf dem Wasser, der in unserer Stadt zu Hause ist und hier seit je gepflegt und gefördert wird, ist aufs Engste mit der hanseboot verzahnt.“
Ralph Dommermuth Preisträger des hanseboot-Preises 2006
Eröffnungsfeier im Museum für Hamburgische Geschichte zur 47. Internationalen Bootsausstellung Hamburg

Mit Spannung erwartet und festlich gefeiert – die Eröffnung der hanseboot am Freitagabend im Museum für Hamburgische Geschichte durch Senatorin Alexandra Dinges-Dierig, Präses der Behörde für Bildung und Sport, bildete als Branchentreff den Auftakt zu einer Erfolg versprechenden 47. Internationalen Bootsausstellung Hamburg. „Bei der hanseboot 2006 stimmt einfach alles und sie hat sich wieder einmal selbst übertroffen. Sie ist noch größer, noch facettenreicher und noch beeindruckender geworden“, sagte die Senatorin in ihrer Eröffnungsrede. „Und der Sport auf dem Wasser, der in unserer Stadt zu Hause ist und hier seit je gepflegt und gefördert wird, ist aufs Engste mit der hanseboot verzahnt“, so Dinges-Dierig vor 300 geladenen Gästen in dem mit großen Kandelabern, Kerzen und festlicher Dekoration feierlich geschmückten Innenhof des Museums an der Holstenglacis, bevor sie die hanseboot 2006 offiziell für eröffnet erklärte.

Zu Beginn des Abends wurde zunächst der Verein des Jahres geehrt. Der bereits zum sechsten Mal von der hanseboot und dem SVG Verlag mit der Seglerzeitung vergebene Preis würdigt das Engagement eines Vereins, der sich weit über den normalen Rahmen hinaus für den Wassersport einsetzt. Der Verein Seglerhaus am Wannsee (VSaW) in Berlin erhielt in diesem Jahr die begehrte Auszeichnung für seine herausragenden sportlichen Leistungen und die außergewöhnliche Nachwuchsarbeit. Dr. Andreas Pochhammer, Erster Vorsitzender des VSaW, nahm den mit 2.500 Euro dotierten Preis entgegen, der durch den Präsidenten des Deutschen Segler-Verbandes (DSV), Rolf Bähr, und den Verleger des SVG-Verlages, Hermann Hell, übergeben wurde.

Zum ersten Mal wurde während der hanseboot-Eröffnungsfeier die Plakette „„Segeln, Lieben, Bewahren“ des Freundeskreises Klassischer Yachten vergeben. Mit Unterstützung der hanseboot möchte der Freundeskreis Klassischer Yachten mit dieser Auszeichnung Eignern für die Erhaltung klassischer Yachten danken. Burkhard Kähler, Präsident des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbandes (DBSV), sprach in seiner Laudatio über die Liebe zu historischen Schiffen und würdigte das große Engagement zum Erhalt dieser auch kulturhistorisch wertvollen Yachten. Den vom Hamburger Künstler Hinnerk Bodendiek gestalteten Preis überreichte er als erste Auszeichnung ihrer Art an die Familie Schmidt für die liebevolle Erhaltung der Kreuzeryacht „Senta“. Die „Senta“ wurde 1928 in Kiel gebaut. Sie ist mit ihren 80 Jahren ein betagter hölzerner Veteran von 19 Metern Länge, der weitgehend original erhalten ist. Die Linien stammen vom Altmeister Max Oertz.

Als Höhepunkt des Abends verlieh Dietmar Aulich, Geschäftsführer der Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC), den diesjährigen hanseboot-Preis für herausragende Leistungen im Wassersport an Ralph Dommermuth. Der Unternehmer aus Montabaur hat mit dem United Internet Team Germany einen lang gehegten Traum der deutschen Segelszene wahr gemacht. „Wir haben es Ralph Dommermuth zu verdanken“, so Aulich in seiner Laudatio, „dass es endlich die erste deutsche Herausforderung in der 155jährigen Geschichte des America´s Cup gibt. Durch sein Engagement wurde vor eineinhalb Jahren das United Internet Team Germany gegründet. Ralph Dommermuth wollte dort investieren, wo er selbst erfolgreich ist: in Deutschland. Das ist auch in unserem Land im Zeitalter der Globalisierung keine Selbstverständlichkeit mehr. Auch aus diesem Grund möchten wir in diesem Jahr den Erfolgsmanager aus Montabaur mit dem hanseboot-Preis auszeichnen“, so Aulich, der fortfuhr: „Ralph Dommermuth hat sich dieses Cup-Engagement sehr gründlich überlegt und ist zu dem Schluss gekommen, dass es seinen unternehmerischen Zielen dient. Diese Erkenntnis ist die vielleicht wichtigste Botschaft für den Segelsport, dessen Attraktivitätskurve seit einigen Jahren deutlich nach oben zeigt“.

Und Dommermuth, der vom Publikum begeistert gefeiert wurde, freute sich sichtlich über die Ehrung und den Preis: Aulich überreichte ihm ein Modell der „Germany I“, dem Herausfordererboot des United Internet Team Germany. „Ich hätte nicht gedacht, dass die erste Auszeichnung dieses Projektes nicht auf dem Wasser und nicht durch sportliche Erfolge verdient wird, sondern durch ein beherztes „Ja ich bin dabei“, so Dommermuth in seiner Dankesrede. „Ich denke, das Thema Segeln wird im kommenden Jahr einen unheimlichen Hype erleben“.

Die hanseboot 2006 mit 900 Ausstellern aus 30 Nationen ist vom 28. Oktober bis zum 5. November, täglich von 10 bis 18 Uhr, am Mittwoch bis 20 Uhr, geöffnet. Die Tageskarte für Erwachsene kostet 12 Euro, 5 Euro für Kinder. Zusätzlich gibt es eine Familienkarte für zwei Erwachsene mit eigenen Kindern bis 14 Jahre für 24 Euro. Erwartet werden rund 120.000 Besucher. Neben dem neuen Parkhaus Lagerstraße können Autofahrer die Parkhäuser CCH und Rödingsmarkt nutzen. Weitere Parkplätze stehen am Eingang West und neben dem Fernsehturm zur Verfügung, an beiden Wochenenden zudem die Glacischaussee.

Red.: Angelika Schennen, Tel.: 040-35692440, e-mail: angelika.schennen@hamburg-messe.de

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