hb21/ 27. Oktober 2007
Senator Gunnar Uldall eröffnete hanseboot:
„Die hanseboot ist die beste Messe die wir in Hamburg haben“
Gunter Persiehl Preisträger des hanseboot Preises 2007
Eröffnungsfeier in der Altonaer Fischauktionshalle zur 48. Internationalen Bootsausstellung Hamburg
Festlich strahlte die Altonaer Fischauktionshalle im Kerzenschein zum
Empfang der gut 300 geladenen Gäste. Erstmals wurde die Feier zum Auftakt
der hanseboot 2007 in der großen Festhalle direkt am Hafen veranstaltet und
diese Idee wurde mit Begeisterung aufgenommen. Senator Gunnar Uldall, Präses
der Behörde für Wirtschaft und Arbeit, eröffnete am Freitagabend die 48.
internationale Bootsaustellung Hamburg mit den Worten: „Die hanseboot ist
die beste Messe die wir in Hamburg haben.“ „Auf der hanseboot werden 900
Aussteller mit 1200 Booten erwartet. Das zeigt, dass es mit der Branche
bergauf geht und so möge es weitergehen“, wünschte Uldall den Ausstellern
und Organisatoren der Messe.
Bevor es aber soweit war, wurde der diesjährige Preis für den Verein des
Jahres an den Lindauer Segel-Club überreicht. Die Vorsitzende des Clubs,
Frau Christl Holz nahm die Ehrung von Rolf Bähr, dem Präsidenten des
Deutschen Segler Verbandes (DSV) und Hermann Hell, Verleger des SVG -
Verlages entgegen. Mit mehr als 600 Mitgliedern zählt der Lindauer
Segel-Club zu den größten Segel-Vereinen am Bodensee. „Wir möchten mit der
Auszeichnung Verein des Jahres das Ehrenamt ins Rampenlicht rücken“, sagte
Hermann Hell als Initiator des Preises.
Bereits zum zweiten Mal wurde innerhalb der Eröffnungsfeier auch die
Plakette „„Segeln, Lieben, Bewahren“ des Freundeskreises Klassischer Yachten
vergeben. Die Auszeichnung ging an Christoph von Reibnitz, der mit seiner
Yawl „Peter von Seestermühe“ die Faszination klassischer Linien aufzeigt.
Burkhard Kähler, Präsident des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbandes
(DBSV) würdigte den Preisträger als Bewahrer der Traditionen, sowie
begeisterten und erfolgreichen Segler. „Unter Segeln versteht Christoph von
Reibnitz nicht unbedingt das gemütliche Bewegen des eigenen Schiffes von
Hafen zu Hafen, sondern Yacht und Eigner wollen sich auf dem Meer austoben,
wobei ihre Beziehung von Respekt und Augenhöhe geprägt ist“, beschrieb
Kähler die einzigartige Verbindung zwischen von Reibnitz und seinem „Peter“.
Die Yacht war von der Werft Abeking und Rasmussen nach einem Riss von Henry
Gruber gebaut worden - für die Transatlantikregatta 1936. Und auch bei der
diesjährigen Nordatlantikregatta von Newport nach Hamburg segelte von
Reibnitz mit seinem „Peter“ erfolgreich mit.
Ganz still im Saal wurde es, als Bernd Aufderheide, Vorsitzender der
Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH zur Laudatio auf den
Preisträger des diesjährigen hanseboot-Preises ansetzte. „Es ist mir eine
besonders große Freude, heute Abend einen Mann ehren zu dürfen, von dessen
Leistungen und Engagement so viele Menschen profitiert haben. Gunter
Persiehl ist ein Macher, der keine halben Sachen mag“, sagte Aufderheide.
Nicht nur denken, sondern handeln ist das Motto des Hamburgers, der auch als
Commodore des Norddeutschen Regatta-Vereins (NRV) viel Engagement zeigt.
Persiehl leitete den NRV jahrelang als Präsident, initiierte
Transatlantikregatten und baute das NRV-Olympic Team auf. Unter Gunter
Persiehls Führung wurde der NRV im Jahr 2003 vom Deutschen Sportbund für
herausragende Jugendarbeit ausgezeichnet und zum Verein des Jahres gewählt.
Der Preisträger bedankte sich und nutzte die Möglichkeit über die Missstände
in der Förderung der deutschen Olympiasegler aufmerksam zu machen und
appellierte an die Vereine, dem Thema Leistungssegeln mehr Energie zu
widmen.
Auf der hanseboot 2007 präsentieren rund 900 Aussteller aus etwa 30 Nationen
mehr als 1.200 Boote und Yachten auf 78.000 m2 in elf Messehallen und im
hanseboot-Hafen. Neben dem gewohnten Eingang Ost in der St. Petersburger
Straße und dem Eingang Süd an der Ecke Vor dem Holstentor stehen zur
hanseboot 2007 erstmals zwei weitere Eingänge zur Verfügung. Messebesucher,
die mit der U3 oder S-Bahn zur Bootsausstellung kommen, sollten die
Haltestelle Sternschanze nutzen, um in weniger als drei Minuten Fußweg über
den Eingang West auf das Messegelände zu gelangen. Autofahrer, die im
Parkhaus in der Lagerstraße stehen, gelangen am schnellsten über den Eingang
Mitte in der Karolinenstraße zur Messe.
Red.: Ines Helbig, Tel.: 040-3569-2445, Fax: 040-3569-2180 E-Mail:
ines.helbig@hamburg-messe.de
Weitere Pressetexte und –fotos zum Download unter www.hanseboot.de
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