Hamburg, 26. August 2008
Die neue Vielfalt auf der hanseboot:
von Fahrtenyachten, Performance-Cruisern und Cruiser-Racern
49. Internationale Bootsausstellung Hamburg
vom 25. Oktober bis 2. November 2008 auf dem Gelände
der Neuen Messe Hamburg und im hanseboot-Hafen
Die diesjährige hanseboot vom 25. Oktober bis zum 2. November macht den
Segelyachttrend für die neue Saison deutlich und präsentiert
die neue Vielfalt im Angebot großer und kleiner Werften aus der ganzen Welt.
Die seit Jahren vorherrschende Entwicklung hin zu schnellen
Fahrtensegelyachten ist ungebrochen und bestimmt das neueste Angebot auf der
49. Internationalen Bootsausstellung Hamburg. Dazu gekommen ist allerdings
eine neue Vielfalt. Die Werften sind vielseitiger geworden, um
unterschiedliche Seglerwünsche zu erfüllen, und versuchen so, Marktanteile
auszubauen. Werften, die bisher überwiegend den Bereich für Fahrtensegler
abdeckten und reine Cruiser bauten, bieten jetzt zusätzlich so genannte
Cruiser-Racer oder schnelle Performance-Cruiser an. Das sind Yachten, mit
denen geübte Crews auf Regattabahnen Erfolge feiern können. Gleichermaßen
bieten diese Boote noch genügend Komfort für erholsame Urlaubsreisen.
Typisches Beispiel für diese neue Vielfalt ist die slowenische Elanwerft,
die neben ihren bewährten Fahrtenyachten vom Typ Elan Impression aktuell
auch nahezu gleichgroße Cruiser-Racer offeriert. Zu den neuen sportlichen
Yachten von Elan zählen als hanseboot-Premieren die 11,34 Meter lange Elan
380 sowie die Elan 340 in der Zehnmeterklasse.
Auch die französische Dufour-Werft sucht ihre Kunden gleichermaßen im
Cruiser- wie im Cruiser-Racer-Bereich. Neben den neuen Fahrtenyachten 325
und 425 Grand Large kommt als Premiere die schnelle Dufour 45. Die Werft
bezeichnet diese Yacht als Performance-Cruiser.
Performance Cruiser nennt auch die Hanse Yacht AG aus Greifswald ihre
Neuheiten auf der hanseboot. Mit rund 1.000 gebauten Booten im Jahr ist sie
die zweitgrößte deutsche Yachtwerft. Präsentiert werden die vom
weltbekannten Konstruktionsbüro Judel/Vrolijk & Co. gezeichneten Hanse 320,
Hanse 370 und die Hanse 400. Als Option für noch sportlicheres Segeln gibt
es den reinen Racer Competition 430. Mit dieser speziell für Regatten
optimierten Serienyacht räumte in diesem Jahr eine Werkscrew auf den
Regattabahnen in Europa Silber-Trophäen ab. Allerdings beinhaltet die neue
Vielfalt der Hanse Yacht AG auch ein Angebot für eingefleischte
Fahrtensegler. Als Eignerin der englischen Moody Werft stellen die
Greifswalder als Premiere den 12,40 Meter langen Cruiser Moody 41 mit
Achtercockpit und einer Standardausrüstung für gemütlichere Segelreisen im
Oktober in Hamburg vor.
Eine Erweiterung des Angebots in Richtung Regattayacht verkündete kürzlich
sogar die Bavaria Yachtbau GmbH aus Giebelstadt bei Würzburg, die mit fast
4.000 produzierten Booten im Jahr Deutschlands größte Yachtwerft ist und zur
Zeit nur reine Fahrtenyachten anbietet. Sozusagen als Vorstufe präsentiert
Bavaria zur hanseboot 2008 ihre erst kürzlich neu entwickelten schnellen
Fahrtenyachten von 34 bis 43 Fuß Länge als Premieren. Die neuen Bavaria
Yachten der Cruiser-Reihe verfügen über sehr gute Segeleigenschaften und
warten im Vergleich zu ihren Vorgängerinnen mit mehr Segelfläche und mehr
Kielgewicht auf. Geblieben sind die durch die moderne Industrieproduktion
möglichen niedrigen Preise.
Die Erweiterung ihres Fahrtenseglerangebots um eine reine Regattayacht hat
die zum französischen Bénéteau-Konzern gehörende Großwerft Jeanneau bereits
vollzogen. Es gibt zwar viel Neues bei den Fahrtenyachten der Sun
Odyssey-Reihe, allerdings sorgt die regattaorientierte Sun Fast 3200 bei
ambitionierten Seglern für die größere Aufmerksamkeit. Diese neue, nur 9,79
Meter lange, hochseetüchtige Rennyacht von Konstrukteur Daniel Andrieu
verspricht mit nur 3,4 Tonnen Verdrängung und fast 60 Quadratmetern
Segelfläche am Wind viel Speed. Dabei gibt es unter Deck vier Kojen und fast
Fahrtenseglerkomfort. In Frankreich hat sich die 3200er mit rund 40
verkauften Booten in kurzer Zeit etabliert und wurde erfolgreich bei
Atlantikregatten eingesetzt.
Auch die Bénéteau-Werft selbst, seit Jahren so etwas wie ein Trendsetter,
wenn es um Cruiser-Racer (First) und reine Fahrtensegelyachten (Oceanis)
unter einem Label geht, hat das Angebot der schnellen First-Yachten um die
neue 13,68 Meter lange First 45 erweitert. Wie fast alle Werften vermeldet
Bénéteau die größte Nachfrage bei den Yachten ab 40 Fuß oder zwölf Meter
Länge.
Die neue Vielfalt zeigt sich sogar beim Angebot der dänischen X-Werft, deren
Yachten seit Jahrzehnten für sportliche, schnelle Törns und Regattaerfolge
stehen. Mit der X 45 XC präsentieren die Dänen als hanseboot-Premiere ihre
erste reine Fahrtenyacht. Das C nach dem X steht für Cruiser. Werftchef Nils
Jeppesen begründet diesen Schritt damit, dass gerade ältere X-Yacht-Kunden
mehr Gemütlichkeit beim Segeln wünschen. So hat der neue Cruiser von X als
äußeres Zeichen dafür sogar eine feste Cockpitschutzscheibe. Daneben bleibt
sich X-Yacht allerdings auch auf der hanseboot durch die sportlichen
Einheitsklassen X 35 und X 41 One Design sowie der neuen X 34 für
regattaambitionierte Segler treu.
Die Werften präsentieren auf der hanseboot viele neue Segelyachten und
setzen damit positive Akzente. Auf der Hamburger Bootsausstellung sind nicht
nur die vielfältigen Angebote der Großwerften für unterschiedliche
Seglerwünsche zu sehen, sondern sowohl neue als auch bewährte Yachten
kleinerer Betriebe aus ganz Europa und den USA. Das Angebot erstreckt sich
über die ganze Palette des Segelbootmarktes: von Retroklassikern wie einer
47 Fuß großen retro-klassischen Yacht mit modernem Unterschiff der Hamburger
Lütje Werft über Deckssalonyachten von Sirius und Nordborg bis hin zu
Einsteigerbooten wie dem neuen, preisgünstigen 6,73 Meter langen
Kielschwerter Fan 23 Balt aus Polen. Nahezu alle Segel- und
Motoryachtwerften, die Rang und Namen haben, sind traditionell auf der
hanseboot vertreten.
Die hanseboot 2008 ist täglich von 10 bis 18 Uhr, am Mittwoch bis 19 Uhr,
auf dem Gelände der Neuen Messe Hamburg und im hanseboot-Hafen geöffnet. Neu
in diesem Jahr ist die Comeback-Karte zum Preis von 13 Euro (ermäßigt 11
Euro). Sie berechtigt zum Wiedereintritt ab 15.00 Uhr an einem beliebigen
anderen Tag der Veranstaltung. Ebenfalls neu ist das Angebot des
Online-Ticketshops. Ab dem 15. September können Eintrittskarten bequem von
zu Hause aus per Internet bestellt werden. Karten können online gebucht,
bezahlt und ausgedruckt werden. Mit dem Online-Ticket in der Tasche hat
jeder Besucher direkten Zugang zum Messegelände, so dass der
hanseboot-Besuch ohne Umweg zu den Kassen beginnen kann. Die Zahlung erfolgt
ausschließlich über Kreditkarte. Weitere Informationen unter
www.hanseboot.de
Kontakt: Saskia Ostermeier, Tel.: 040 3569 2445, Fax: 040 3569 2449
E-Mail:
saskia.ostermeier@hamburg-messe.de
Pressetexte und -fotos zum Download unter
www.hanseboot.de
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