(hb7) Hamburg, 7. Oktober 2008
Vom kleinen Einsteigerboot über den schnellen Performance-Cruiser
bis zum großen Retroklassiker: Die hanseboot 2008 erfüllt vom 25. Oktober bis zum 2.
November große und kleine Seglerwünsche. Zahlreiche Premieren mit einer
neuen Angebotsvielfalt in den elf Hallen der Hamburg Messe und im
hanseboot-Hafen am Baumwall stehen im Mittelpunkt der 49. Internationalen
Bootsausstellung Hamburg.
Viele Segelyachtwerften nennen ihre neuen Yachten Performance-Cruiser. Diese
nach dem neuesten Wissensstand konstruierten und gebauten Boote versprechen
besonders gute Segeleigenschaften und bieten zugleich unter Deck viel
Lebensraum und Komfort. Bisher wurden Fahrtenyachten, mit denen
ambitionierte Crews auf Regattabahnen erfolgreich sein können, immer als
Cruiser-Racer bezeichnet. Heute ist dies auch mit Performance-Cruisern
möglich. Das große Angebot der neuen Performance-Cruiser auf der hanseboot
erstreckt sich von der Skippi 750 PC der polnischen Werft Skipper Yachts,
über die Hanse Yachten aus Greifswald von 32 bis 40 Fuß Länge bis hin zu
großen Yachten wie der polnischen Delphia 46, der Dufour 45 aus Frankreich
oder der finnischen Finngulf 43.
Mit der 7,50 Meter langen Skippi 750 PC, die geübten Seglern mit
ausfahrbarem Gennakerbaum und einer größtmöglichen Segelfläche von 80
Quadratmetern jede Menge Speed verspricht, beginnt der besondere Segelspaß
bereits ab knapp 30.000 Euro. Für die edle, 13,10 Meter lange Finngulf 43,
auf der neben der Standardsegelfläche von 113 Quadratmetern auch ein 162
Quadratmeter großer Spinnaker gesetzt werden kann, müssen Käufer rund
470.000 Euro zahlen. Preisgünstiger ist der Einstieg in die
Performance-Cruiser-Klasse bei HanseYachts. Die zweitgrößte deutsche
Yachtwerft bietet die Hanse 320 ab rund 70.000 Euro an.
Neben der breiten Angebotspalette im Segment der neuen Performance-Cruiser
präsentiert die hanseboot 2008 eine große und vielfältige Auswahl an Booten
und Yachten aus allen Bereichen des Segelsports. Das Angebot erstreckt sich
vom günstigen Einsteigerboot über Serien-Cruiser aller Größen bis hin zu
luxuriösen Cruiser-Racern und so genannten Retroklassikern. Aber auch
Besucher, die große Fahrtenyachten mit reduzierbaren Tiefgang bevorzugen,
werden auf der hanseboot fündig. Im hanseboot-Hafen macht zum Beispiel die
16,80 Meter lange Feeling 55 mit Integralschwert fest, bei der der Tiefgang
von 3,70 auf 1,20 Meter verringert werden kann, um so auch flache
Ankerbuchten anlaufen zu können.
Als neuer Trend zeichnet sich auf der diesjährigen hanseboot auch das
veränderte Angebot der Werften ab: Es ist vielseitiger geworden, um die
unterschiedlichen Seglerwünsche zu erfüllen und Marktanteile auszubauen.
Werften, die bisher überwiegend den Bereich für Fahrtensegler abdeckten und
reine Cruiser bauten, bieten jetzt zusätzlich schnelle Performance-Cruiser
oder Cruiser-Racer an.
Typisches Beispiel für diese neue Vielfalt ist die slowenische Elanwerft,
die neben ihren bewährten Fahrtenyachten vom Typ Elan Impression aktuell
auch nahezu gleichgroße, sportliche Yachten offeriert. Zu den
hanseboot-Premieren gehören beispielsweise die 11,34 Meter lange Elan 380
sowie die Elan 340 in der Zehnmeterklasse. Auch die französische
Dufour-Werft sucht ihre Kunden gleichermaßen im Cruiser- wie im
Cruiser-Racer-Bereich. Neben den neuen Fahrtenyachten 325 und 425 Grand
Large kommt als Premiere die schnelle Dufour 45.
Die französischen Großwerften Bénéteau und Jeanneau verfolgen seit vielen
Jahren das Ziel, neben reinen Fahrtenseglern auch regattaorientierte Crews
als Käufer zu gewinnen. Bei Bénéteau sind es Yachten der schnellen
First-Serie, und Jeanneau bietet Yachten der Sun-Fast-Reihe. Beide Werften
sind mit einem großen Aufgebot auf der hanseboot vertreten und zeigen vor
allen Dingen Yachten aus ihrem Cruiser-Angebot. So präsentiert Bénéteau mit
den Oceanis 31, 34 und 43 und der neuen First 21.7 S gleich vier
hanseboot-Premieren. Jeanneau stellt als Premiere die neue 13,41 Meter lange
Hochseeyacht Sun-Odyssey 44i vor. An dieser Yacht wird deutlich, dass
mittlerweile auch reine Fahrtenyachten ein sehr viel höheres
Geschwindigkeitspotenzial bieten als noch vor wenigen Jahren.
Den Wunsch der Fahrtensegler nach schnelleren Booten erfüllt auch
Deutschlands größte Werft, die Bavaria Yachtbau GmbH mit ihrer neuen Cruiser
Serie. Der Betrieb in Giebelstadt bei Würzburg, der im jüngsten
Geschäftsjahr als größte deutsche Yachtwerft 3500 Yachten gebaut hat,
präsentiert vier seiner neuen Cruiser als Premieren: die Bavaria 34, 38, 43
und 47. Im Vergleich zu ihren Vorgängerinnen wurden unter anderem
Segelflächen und Kielgewicht vergrößert, um die Segeleigenschaften weiter zu
verbessern. Geblieben sind die durch die moderne Industrieproduktion
möglichen niedrigen Preise. Die preisgünstigste Yacht der Bavaria Yachtbau
GmbH ist die 9,76 Meter lange Bavaria 31 Cruiser für rund 63.000 Euro.
Zeitlose klassische Linien, die Segler begeistern, präsentiert die Hamburger
Lütje Werft mit ihrem Retroklassiker Lütje 47. Die vom Konstruktionsbüro
Judel/Vrolijk & Co, gezeichnete Yacht ist unterhalb der Wasserlinie ein
moderner Kurzkieler und verspricht rasante Segeleigenschaften. Dazu trägt
auch die Sandwichbauweise mit Epoxyharzen und das leichte Karbonrigg bei.
Hochwertig wie der gesamte Bau ist auch die Ausrüstung. Einzelbauten dieser
Art haben ihren besonderen Preis. Die Lütje 47, bei deren Planung und Bau
der Eigner im großen Maße seine Wünsche erfüllen kann, kostet rund 850.000
Euro.
Die hanseboot 2008 ist täglich von 10 bis 18 Uhr, am Mittwoch bis 19 Uhr,
auf dem Gelände der Hamburg Messe und im hanseboot-Hafen geöffnet. Aus der
Tageskarte wird 2008 die so genannte Comeback-Karte für 13 Euro (ermäßigt 11
Euro). Die Karte berechtigt zum Wiedereintritt ab 15 Uhr an einem beliebigen
anderen Tag. Neu ist auch das Angebot des Online-Ticketshops unter
www.hanseboot.de. Eintrittskarten können bequem von zu Hause aus per
Internet gebucht, bezahlt und ausgedruckt werden. Die Comeback-Karte kostet
online statt 13 Euro nur 11 Euro. Mit dem Online-Ticket in der Tasche hat
jeder Besucher direkten Zugang zum Messegelände, so dass der
hanseboot-Besuch ohne Umweg zu den Kassen beginnen kann. Die Zahlung erfolgt
ausschließlich über Kreditkarte. Weitere Informationen unter
www.hanseboot.de
Redaktion: Saskia Ostermeier, Tel.: 040 3569 2445, Fax: 040 3569 2449
E-Mail: saskia.ostermeier@hamburg-messe.de
Pressetexte und -fotos sowie Hallenpläne zum Download unter www.hanseboot.de
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