(hb8) Hamburg, 9. Oktober 2008
Mit Speedjollen auf „Schnellzugtempo“!
Neue Gleitjollen auf der hanseboot 2008 vermitteln das Lebensgefühl junger
Segler
49. Internationale Bootsausstellung Hamburg vom 25. Oktober bis 2. November 2008 auf dem Gelände der Hamburg Messe und im hanseboot-Hafen
hanseboot goes Speed – im neuen Jollenzentrum in Halle B5 präsentiert die
hanseboot 2008 vom 25. Oktober bis 2. November auf mehr als 2.000
Quadratmetern alle führenden Anbieter und Hersteller der schnellen Gleiter
und Katamarane. Zudem stellen sich hier insgesamt 27 Klassenvereinigungen
des Deutschen Segler Verbandes mit ihren jeweiligen Booten vor. Die 49.
Internationale Bootsausstellung Hamburg wird damit vor allem den Ansprüchen
und Interessen junger Segler gerecht, die sich so viel Geschwindigkeit und
Action auf dem Wasser wie möglich wünschen.
Meteorologen sprechen bei einer Windstärke um zwei Beaufort von einer
schwachen Brise. Die meisten Segelboote ziehen dann fast im Schneckentempo
ihre Bahn. Anders sieht es aus, wenn Christian Brandt mit seiner nur 3,50
Meter langen Jolle vom Typ Bladerider unterwegs ist. Wie von Geisterhand
hebt sie sich bei Schwachwind empor und beginnt, über das Wasser zu fliegen.
Der Bladerider, eine Jolle der Moth-Klasse, rutscht auf so genannten T-Foils
über das Wasser und überschreitet mit seinem neun Quadratmeter großen Segel
schnell eine Geschwindigkeit von weit über zehn Knoten (rund 20 km/h), was
unter Seglern als Schnellzugtempo gilt. Christian Brandt von der Firma
ONSAIL, der die in Australien gebauten Bladerider importiert und sie auch
auf der hanseboot anbietet, präsentiert mit der fliegenden Jolle einen
Trendsetter. Das Interesse an der nur 32 Kilogramm leichten Extremjolle, die
rund 15.000 Euro kostet, ist vor allen Dingen bei jungen Seglern groß.
Die schnelllebigen, modernen Zeiten machen auch vor dem Segelsport nicht
Halt und spiegeln sich im Angebot moderner Speedjollen wider. In der Halle B
5 auf dem Hamburger Messegelände zeigt die Jollenbranche zahlreiche moderne
Gleitjollen. Durch ihr rasantes Äußeres und ihr hohes
Geschwindigkeitspotenzial unterscheiden sich die Hightech-Jollen von
herkömmlichen Schwertbooten wie spritzige Sportwagen von schweren Limousinen
und sorgen für frischen Wind in der Seglerszene.
Auf dem Siegeszug durch die Jugendabteilungen der deutschen Segelvereine
befindet sich beispielsweise der 29er, eine abgespeckte Version der
spektakulären Olympiaklasse 49er. Bei einem Gewicht von knapp 90 Kilogramm
und einer Segelfläche mit Gennaker von über 30 Quadratmetern vermittelt
diese Jolle den jungen Seglern ganz neue Speed-Erlebnisse. Mit dem Boot für
eine Zweimanncrew im Teenageralter, das in der Regel nur stehend vom
Doppeltrapez aus zu beherrschen ist, wurde Anfang Oktober die erste Deutsche
Meisterschaft gesegelt. Der Eckernförder 29er-Importeur, Holger Jess, sieht
im 29er die am schnellsten wachsende Jugendklasse, weil mit dem Boot das
Lebensgefühl der jungen Generation getroffen wird. Der Preis für eine
regattatauglichen 29er-Jolle, die in der englischen Werft Ovington Boats
gebaut wird: rund 9.400 Euro. Einen schnellen „Ritt“ per Jolle über die
Wellen verspricht auch die neue Trapezjolle Laser Vago. Für Segelspaß sorgen
das Gewicht von nur 86 Kilogramm und eine Segelfläche mit Gennaker von 25
Quadratmetern. Das Boot aus strapazierfähigem Polyethylen Sandwich gibt es
bereits für rund 7.000 Euro. Es ist einfach zu beherrschen, kommt aber durch
seine Rumpfform sehr frühzeitig ins Gleiten.
So etwas wie ein Preisbrecher im Angebot pfeilschneller Gleitjollen mit
integriertem Gennakerbaum und einer überdurchschnittlich großen Segelfläche
in Relation zum Gewicht ist auch die englische RS Feva. Die nur 3,64 Meter
lange und 63 Kilogramm leichte Gleitjolle wird immerhin von einer
Segelfläche von 17 Quadratmetern auf Touren gebracht. Sie entwickelt sich
mehr und mehr zum beliebten Umsteigerboot für jugendliche Segler aus der
Optimisten-Klasse. Der Preis des strapazierbaren Polyethylen-Bootes: etwa
5.000 Euro.
Neu für die Freunde rasanter Segeltrips ist im Jollenzentrum auch der
Strandkatamaran FX-one von Hobie Cat. Dieser 5,25 Meter lange und 2,55
breite Zweirümpfer wurde als Wave Piercing-Boot (Wellenschneider)
konstruiert und verspricht eine Extraportion Speed. Weitere Besonderheiten
an dem neuen Hobie Katamaran: Er ist sowohl allein als auch mit einem
Vorschoter zu segeln und kann durch so genannte Sport Wings auf 3,15 Meter
verbreitert und mit einer größeren Segelfläche bestückt werden. Wo auf der
hanseboot die Katamarane von Hobie stehen, sind andere schnelle Zweirümpfer
wie Boote von Prindle, Nacra und Topcat nicht weit entfernt. So ist das
Jollenzentrum in diesem Jahr gleichzeitig eine Schaubühne der schnellen
Strandkatamarane.
Neben modernen Gleitjollen und schnellen Katamaranen präsentieren sich in
Halle B5 insgesamt 27 Klassenvereinigungen des Deutschen Segler Verbandes
mit ihren jeweiligen Booten. Dabei sind auch Kielbootklassen wie die
Bénéteau 25, Melges 24, J 24 und Fun. Mit dieser Kombination kommt die
hanseboot besonders jungen, sportlichen Seglern entgegen, die sich schon
einmal umsehen können, welches Boot für sie nach einem Abschied von der
Gleitjolle in Frage kommt.
Die hanseboot 2008 ist täglich von 10 bis 18 Uhr, am Mittwoch bis 19 Uhr,
auf dem Gelände der Hamburg Messe und im hanseboot-Hafen geöffnet. Aus der
Tageskarte wird 2008 die so genannte Comeback-Karte für 13 Euro (ermäßigt 11
Euro). Die Karte berechtigt zum Wiedereintritt ab 15 Uhr an einem beliebigen
anderen Tag. Neu ist auch das Angebot des Online-Ticketshops unter
www.hanseboot.de. Eintrittskarten können bequem von zu Hause aus per
Internet gebucht, bezahlt und ausgedruckt werden. Die Comeback-Karte kostet
online statt 13 Euro nur 11 Euro. Die Zahlung erfolgt ausschließlich über
Kreditkarte. Weitere Informationen unter www.hanseboot.de
Redaktion: Saskia Ostermeier, Tel.: 040 3569 2445, Fax: 040 3569 2449
E-Mail: saskia.ostermeier@hamburg-messe.de
Pressetexte und -fotos sowie Hallenpläne zum Download unter www.hanseboot.de
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