Hamburg, 26. Oktober 2008
Erfolgreicher Auftakt in den neuen Messehallen
Am ersten Wochenende kamen 25.000 Besucher zur hanseboot 2008
49. Internationale Bootsausstellung Hamburg
vom 25. Oktober bis 2. November 2008
auf dem Gelände der Hamburg Messe und im hanseboot-Hafen
Mit 25.000 Besuchern startete die hanseboot 2008 am ersten Wochenende. Von
dem sonnigen Oktoberwetter am Sonnabend profitierte vor allem der
hanseboot-Hafen. Rund 8.000 Besucher sahen die mehr als 50 Yachten vor der
Speicherstadtkulisse am Baumwall. Am Sonntag nutzten viele das Herbstwetter,
um sich in den elf Hallen des Messegeländes auf die Wassersportsaison im
kommenden Sommer einzustimmen. Bootspremieren sowie internationale Neuheiten
bei Ausrüstung und Zubehör standen im Mittelpunkt des Interesses an den
ersten zwei Tagen der 49. Internationalen Bootsausstellung Hamburg.
Auch die ersten Kaufverträge wurden bereits geschlossen: So fand zum
Beispiel eine Boorncruiser 1000-Motoryacht von Thalmann Boote & Yachten im
hanseboot-Hafen einen neuen Besitzer. In Halle A1 freute man sich am Stand
von Dufour Yachts über den Verkauf einer 45-Fuß Seriensegelyacht. Die Dufour
45 feiert auf der hanseboot Deutschlandpremiere.
Mit Begeisterung wurde auch das neue Erlebnis- und Infotainmentangebot der
hanseboot von den Besuchern am ersten Wochenende angenommen. Die
Zuschauerränge in der neuen „hanseboot arena“ (Halle B5) waren bei guter und
actiongeladener Stimmung von morgens bis abends gefüllt. Den Mittelpunkt des
abwechslungsreichen Programms bildet die Bühne am Rande eines 15 mal 20
Meter großen Wasserbeckens, von der aus verschiedene Vorführungen von dem
Moderatoren-Duo Céline Maywald und Christoph Schumann kommentiert werden. Im
neuen Erlebniszentrum der Hamburger Bootsausstellung liefern sich unter
anderem die Stars der deutschen Segelszene spannende Duelle beim
Indoor-Match-Race, Weltumsegler und Olympiasieger erzählen von ihren
Abenteuern, und am Nachmittag sammeln die „hanseKids“-Nachwuchsskipper erste
Segelerfahrungen.
Das Rahmenprogramm der hanseboot 2008 belegt mit vielen neuen Angeboten und
bewährten Programmpunkten die traditionell hohe Fachlichkeit der
Internationalen Bootsausstellung Hamburg und bietet den Besuchern
hochwertige Unterhaltung sowie Wassersport zum Mitmachen und Anfassen.
Noch bis zum 2. November präsentieren rund 800 Aussteller mehr als 1.200
Yachten und Boote auf rund 82.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in den
Messehallen und im hanseboot-Hafen, der durch einen kostenlosen Shuttle-Bus
mit dem Messegelände verbunden ist. Besuchermagneten sind neben den größten
Motor- und Segeyachten zahlreiche weitere Neuvorstellungen, besondere
Einzelbauten und klassische Yachten. Die größte und zugleich teuerste Yacht
der diesjährigen hanseboot ist die 21,50 Meter lange und 60 Tonnen
verdrängende Motoryacht Vison 68 der Bremer Yachtagentur Drettmann. Die 3,4
Millionen Euro teure Flybridge-Yacht mit ihrem luxuriösen Innenausbau ist
ein Traumschiff. Sie wird ebenso wie die größte Segelyacht der Ausstellung,
die 2,1 Millionen Euro teure und 21 Meter lange Alu-Slup Stadtship 70 für
die meisten hanseboot-Besucher ein Traum bleiben. Aber die 49.
Internationale Bootsausstellung Hamburg bietet den Besuchern die
Gelegenheit, einem solchen Traum ganz nahe zu sein. Das Angebot erstreckt
sich von Luxusyachten, die in der Regel als Einzelbau entstanden sind, über
erschwingliche Segel- und Motorboote der Mittelklasse bis hin zu Kanu- und
Paddelbooten.
Ein ganz anderes, besonderes Traumschiff ist die knapp 14,5 Meter lange
Lütje 47. Der Retroklassiker mit klassischen Linien oberhalb der Wasserlinie
und einem modernen, schnellen Unterwasserschiff wurde von dem weltbekannten
Konstruktionsbüro Judel/Vrolijk & Co entworfen und von der Hamburger
Lütje-Werft mit Hightech-Materialien gebaut. Ein Teakdeck, ein
Mahagonikajütaufbau sowie ein aufwändiger Ausbau unter Deck demonstrieren
die hohe Bootsbauqualität der Werft. Die zur hanseboot präsentierte
Segelyacht wurde nach den speziellen Wünschen ihres Eigners konstruiert und
gebaut und kostet über 840.000 Euro.
Ebenfalls vom Konstruktionsbüro Judel/Vrolijk & Co gezeichnet ist der 13,80
Meter lange Luxus-Daysailer „Leu“. Gebaut wurde das Traumschiff von der
Bremer Bootswerft Winkler – eine Premiere, denn zu ihrem 80-jährigen
Bestehen hat die 1928 gegründete Werft zum ersten Mal einen kompletten
Neubau abgeliefert. Die Idee des Eigners war es, die Yacht allein segeln zu
können und dabei möglichst vielen anderen Crews das Heck zu zeigen. Deshalb
hat die „Leu“ nicht nur schnelle Linien erhalten, sondern wurde auch aus
Hightech-Materialen leicht und dabei hochfest gebaut. Die vier Meter breite
Yacht verdrängt gerade einmal neun Tonnen und wird von einer Segelfläche am
Wind von 122 Quadratmeter angetrieben. Die Traumyacht kostet ohne Extras
985.000 Euro.
Sunseeker International mit Sitz im britischen Poole zählt ohne Zweifel zu
den imageträchtigsten europäischen Yachtfabrikanten. Filmreif ist der
Auftritt der Superhawk 43 von Sunseeker. Die als limitierte
„James-Bond-Edition“ ausgestellte Superhawk 43 spielt im neuen 007-Film
„Quantum of Solace“ eine (Neben-)Rolle. Stilistisch ist der 13,49 Meter
lange und 3,63 Meter breite Offshorer eine Augenweide. Das gestreckte
Vorschiff vermittelt schon im Stand eine gehörige Portion Dynamik. Bis ins
Detail akkurat verarbeitet, wird der rassige 43-Footer von zwei
Volvo-D6-Dieselmaschinen mit jeweils 272 kW befeuert.
Informationen zu weiteren Traumyachten unter www.hanseboot.de
Die hanseboot 2008 noch bis zum 2. November täglich von 10 bis 18 Uhr, am
Mittwoch bis 19 Uhr, auf dem Gelände der Hamburg Messe und im
hanseboot-Hafen geöffnet. Aus der Tageskarte wird 2008 die so genannte
Comeback-Karte für 13 Euro (ermäßigt 11 Euro). Die Karte berechtigt zum
Wiedereintritt ab 15 Uhr an einem beliebigen anderen Tag. Weitere
Informationen unter www.hanseboot.de
Red.: Saskia Ostermeier, Tel.: 040 3569 2445, Fax: 040 3569 2449, E-Mail:
saskia.ostermeier@hamburg-messe.de
Pressetexte und -fotos sowie Hallenpläne zum Download unter
www.hanseboot.de
Stars der deutschen Seglerszene, Weltumsegler und Olympiateilnehmer in der
„hanseboot-arena“ in Halle B5
täglich um 12.00 Uhr: Leistungssegeln
Mo, 27.10. Florian Spalteholz (Olympia-Team im Tornado mit Johannes
Polgar)
Di, 28.10. Florian Spalteholz
Mi, 29.10. Thema: Professionalisierung im Segelsport
Tim Kröger (Profisegler, America’s Cup-Teilnehmer), Eckart Reinke
(International Race Officer), Klaus Lahme (International Judge)
täglich um 14.00 Uhr: Match Race Segeln
Mo, 27.10. Henning Sohn (Dt. Match Race Meister; America’s
Cup-Teilnehmer)
vs. Jan-Eike Andresen (Dt. Match Race Vizemeister;
X-99 Weltmeister)
Di, 28.10. Silke Hahlbrock (Weltranglistenzweite Match Race Frauen)
vs. Heiko Kröger (Goldmedaille Sydney 2000;
IFDS-Weltmeister Disabled
Sailing)
Mi, 29.10. Silke Hahlbrock vs. Ole v. Studnitz
(Junioren-Vizeweltmeister 470er, Dt.
Vizemeister Seesegeln)
täglich um 14.40 Uhr: Faszination Blauwasser
Mo, 27.10. Johannes Erdmann (überquerte mit 19 Jahren allein den
Atlantik)
Di, 28.10. Wilfried Erdmann (Deutschlands einziger
Einhand-Nonstop-Weltumsegler)
und Johannes Erdmann
Mi, 29.10. Wilfried Erdmann und Johannes Erdmann
Mittwoch, 29.10., 18.00 Uhr: Musto-Match-Cup
Besucher können tagsüber an einem Gewinnspiel teilnehmen und sich dabei für
den Musto-Match-Cup qualifizieren. Betreut wird die Aktion von Jan-Eike
Andresen und Silke Hahlbrock.
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