Stockholm Zentrum

Hafenstadt Stockholm

Stockholm wird zu Recht das Venedig des Nordens genannt.

Dies erschließt sich einem am besten bei einem Rundflug. Aber auch eine Bootsrundfahrt läßt einen den engen Kontakt von Stadtbebauung und Wasser erleben.
Sportbootkarten Region Stockholm
Mit dem Boot erreicht man Stockholm entweder von Gotland kommend über Sandhamn – das moderne Segelzentrum und Anlagestelle der finnischen Fähre am östlichen Ende der Schären und nach einer Fahrt durch die wunderschönen Schärengärten östlich der Stadt.
Oder man kommt von Süden – vom idyllischen Trosa – durch den Södertälje-Kanal und den Mälarsee.
Sie können diese landschaftlich einmalig schön gelegene Stadt, das Venedig des Nordens – und seine Umgebung – sowohl zu Fuß bzw. mit dem Mietwagen, als auch vom Wasser aus (mit eigenem oder im Ausflugsboot) erleben.
Zu einem Stockholmbesuch gehört natürlich auch ein Stadtbummel.

Zentrum des historischen Stockholm ist die Halbinsel Riddarholmen.
Von der Seeseite aus geshen blickt man links an Riddarholmen vorbei zum Stadthaus, rechts vorbei zum Ende des Seehafens mit dem Schloß links und der Anlegestelle der Ausflugsboote.
Hier steht auch die Vasa, das 1628 bei seiner Jungfernfahrt im Hafen von Stockholm untergegangene und 1961 wieder gehobene Flaggschiff des schwedischen Königs, das in einer eigens errichteten Ausstellungshalle ständig mit Wasser berieselt wird – ein Muss für jeden maritim interessierten Stockholmbesucher.
Die Touristinformation befindet sich 500m nördlich des Schlosses im Schwedenhaus – Kungsträdgarden, Tel.08-22 70 00.

Stockholm Schloss

Beginnen wir den Spaziergang durch das Zentrum von Stockholm mit dem Besuch des Stadthauses mit den drei vergoldeten Kronen des schwedischen Wappens, von dem aus man einen schönen Rundblick auf Riddarholmen und das Schloß hat.
Vom Schloß aus läuft man durch die City nach Norden zum Sergelstorg – einem beherrschenden großen Platz und Verkehrsknoten mit einem schönen großen Brunnen und einer imposanten hohen Glasplastik.

 

Durch einen modernen Gebäudekomplex im Stahl- und Glas-Stil der späten 50er Jahre erreicht man bald den Marktplatz mit dem Konzert-Huset mit seinem schönen Orpheus-Brunnen von C.Milles.
Hier werden jährlich vom schwedischen König die Nobelpreise verliehen.

Am Markttag bietet der Platz vor diesem berühmten Haus, ein lebendiges Bild und eine unmittelbare Nähe zu Stockholms Menschen. Von hier aus erstreckt sich nach links oder rechts die Kungsgatan – die zentrale Shoppingmeile Stockholms.

Zu den Hauptsehenswürdigkeiten Stockholms gehört natürlich das restaurierte Wrack der Vasa, dem schwedischen Flaggschiff, das das bei seiner Jungferfahrt wegen zuviel geladener Kanonen kenterte und 1962 wieder gehoben wurde, !975 stand es noch unter einer ständigen Wassertraufe. Heute ist es ein Museum mit allem Drum und Dran.

Man kann den Nachmittag dazu benutzen vom Schloß aus eine zweistündige lohnende Rundfahrt „Unter den Brücken von Stockholm“ zu unternehmen.Man sieht bei dieser interessanten Bootsfahrt moderne Wohnviertel, Industrie- und Hafenanlagen, den Vewrgnügungspark in Skansen und vor allem das schön gelegene Schloß Drottningsholm, „das Versailles des Nordens“.

Den Tag läßt man am besten ausklingen mit einem Bummel durch Riddarholmen, die Altstadt von Stockholm, wo man nicht nur einen Blick in die Tyska kirkan werfen sollte, sondern vor allem an unzähligen Boutiquen und kleinen Restaurants entlangstreifen kann.

Ausflug nach Uppsala
Wenn man eien zweiten Tag für Stockholm und Umgebung frei hat, sollte man mit dem Mietwagen entweder zunächst Schloß Drottningsholm mit einem chinesischen Lustschlößchen in der am Ufer gelegenen Parkanlage besuchen – oder direkt westwärts fahren nach Mariefred zum Schloß Gripsholm mit dem Schloßtheater Gustavs III. und der Porträtsammlung des schwedischen Königreiches.
In einem weiten Bogen erreicht man auf einer kurzweiligen Fahrt durch eine der schönsten schwedischen Landschaften Uppsala, wo man in der Universitätsbibliothek die alte Gotenbibel des Ulfilas aus dem 4.Jahrhundert, den welt-berühmten „Codex argenteus“ bewundern kann.
Und wenn man noch ein kleines Stück nach Norden fährt, kann man in Gamla Uppsala die Grabhügel der heidnischen Könige Schwedens hinaufsteigen und anschließend im Gasthof aus einem Büffelhorn einen kühlen Schluck echten germanischen Met trinken – serviert von Schwedenmädchen in Tracht.
Von Uppsala aus ist man dann dank einer Autobahn schnell wieder in Stockholm, wo man sich in das Nachtleben der Stadt stürzen oder den Tag an Bord ruhig ausklingen lassen kann.

Bahia-Blick vom Fahrstuhl zum Hafen

Hafenstadt Salvador de Bahia

Hafenstadt Salvador de Bahia

Salvador de Bahia ist nicht nur ein Muss bei jeder Brasilienreise sondern auch ein beliebter Zwischenstop bzw. Zielhafen im Oceanracing
Das Transat Jaques Vabre hat Salvador traditionell als Zielhafen.

Dieser Küstenstrich wurde bereits 1500 von den Portugiesen entdeckt, mit einem Fort befestigt und 1549 die erste Hauptstadt Brasiliens. Salvador soll einmal 365 Kirchen besessen haben – auch noch heute prägen sie das Bild der oberen Stadt.

Früher trugen die Baianas nur am 2.Februar zu Ehren der Göttin des Meeres ihre weißen Blusen und Spitzenröcke – heute locken sie mit freundlichem Lächeln die Besucher in die vielen Edelsteinläden. An jeder Straßenecke stößt man auf eine der vielen Kirchen.

Die Kirchen im sog. plattaresken Baustil stammmen größtenteils aus dem 17. und 18.Jahrhundert und sind innen reichlich mit vergoldetem Schnitzwerk geschmückt. Die Kathedrale in der Oberstadt unweit der Praca da Se ist die sehenswerteste.

Der Pelourinho-Platz, auf dem einst die Pranger für die zu bestrafenden Sklaven standen, besitzt lt. UNESCO die am besten erhaltene koloniale Architektur des 17.u.18.Jhds in ganz Amerika. Noch vor wenigen Jahren waren diese Gassen ein unsicheres Pflaster.
Am Lacerda-Aufzug, der die alte Oberstadt mit der Unterstadt verbindet, hat man den schönsten Blick auf die Allerheiligen-Bucht. Von hier aus kann man mit einer Fähre oder einem Zweimast-Schoner zur Ilha de Itaparica mit ihrem schönen Strand zum Baden fahren. Auf der Rückfahrt genießt man dann – wie die ankommenden Weltumsegler – das Panorama der Stadt oberhalb und unterhalb der Steilküste.

Am meisten ist natürlich zum Karneval etwas los in Salvador, doch auch im übrigen Jahr wird abends überall Musik gemacht.

 

Hagia Sophia

Hafenstadt Istanbul

Istanbul ist eine der bedeutendsten Hafenstädte der Erde,

bildet sie doch die Nahtstelle von Europa nach Asien.
Hier am Bosperus kann nicht nur der Schiffsverkehr vom Schwarzen zum Mittelmeer kontroliert werden. Konstantinopel war auch die Metropole des oströmischen und Byzanz die des byzantinischen Reiches. Deshalb ist Istanbul heute auch ein aufgeschlagenes Geschichtsbuch.

Wie überall ist auch in Istanbul das Hilton eine der noblen Absteigen für Weltenbummler und Geschäftsleute – mit Hubschrauberlandeplatz und dem bekannten internationalen Flair. Von der Terrasse geniesst man einen tollen Blick über den Bosperus hinüber bis zum asiatischen Ufer.

Das Pera Palas unweit des Galataturmes gehört zu den Luxushotels türkischer Kategorie. Hier nächtigten einst die Fahrgäste des Orientexpress, die Agatha Christi in ihren Krimis lebendig werden ließ. Hier wird einem auch das Zimmer gezeigt, in dem Atatürk gewohnt hatte – und in den orientalisch ausgestatteten großen Sälen des Hotels finden auch noch heute Hochzeiten der Istanbuler Gesellschaft – u.a. mit Bauchtanz auf den Tischen statt.

Vom Galataturm aus hat man einen ersten Überblick über den Stadtteil Galata und das Goldene Horn bis hinüber zur Hagia Sophia, dem Wahrzeichen Istanbuls.

Die Hagia Sophia ist der älteste und größte Kirchenbau des Abendlandes. Hier erbaute Kaiser Konstantin bereits 325 n.Chr. eine Kirche zu Ehren der „Heiligen Weisheit“. Kaiser Justinian ließ dann 537 die heutige Kirche erbauen, die er mit dem Ruf einweihte:“Salomo, ich habe dich übertroffen“. 916 Jahre diente sie als Kirche und 482 Jahre als Moschee – 1935 erklärte sie Atatürk zum Museum. Man muss dort gestanden haben um die historische Größe und Bedeutung dieses Bauwerkes zu begreifen.

Gleich hinter der Hagia Sophia erhebt sich die schönste Moschee Istanbuls – die Blaue mit ihren sechs Minaretten.
Das Innere dieser 1616 geweihten Moschee ist von beeindruckender Schönheit. In der Parkanlage zwischen Hagia und Blauer kann man einwenig verweilen, um die Schönheit dieses über dem Goldenen Horn thronenden Ensembles zu geniessen.

Die 1853 erbaute Dolmabace-Moschee am Ufer des Bospwerus neben dem Dolmabace-Palast ist ein Beispiel moderner Architektur, bei der europäische und orientalische Elemente miteinander verschmelzen.

An der Spitze des Goldenen Horns – in der Achse Blaue Moschee – Hagia Sophia – Topkapipalast – liegt der Topkapi-Serail, die Residenz und Palastanlage der osmanischen Sultane. In den Parkanlagen kann man entspannt vom Trubel der Stadt spazieren gehen und die einzelnen Gebäudekomplexe, wie Botschaften, Harem, Küche und Museen besichtigen. Blau – die Farbe der angenehmen Kühle – dominiert in den Räumen des Harems.

In der Schatzkammer kann man den ungeheueren Reichtum der Sultane bestaunen: Elfenbeinthrone, Porzellan, Waffen, Schmuck mit großen Edelsteinen u.v.a.m.

Hier standen einst die Haremsdamen und genossen auch den wunderschönen Blick über das Goldene Horn, das seinen Namen in mehrfacher Hinsicht verdient. Natürlich darf nicht gerade eine Reisegruppe „einfallen“.

Bei einem Bummel durch die Strassen der Altstadt, in der die Wäsche noch an der Leine über der Strasse hängt, sollte man nicht an der Yerebatan-Zisterne vorbeilaufen. Kaiser Justinian hat sie 530 angelegt zur Waserversorgung der Stadtbewohner in Kriegszeiten, wenn die Aquädukte gesperrt waren.

Natürlich darf der Besuch des gedeckten Bazars mit seinen vielen Gold- und Schmuckläden nicht fehlen. Hier fühlt man sich noch wie im Orient und der Goldschmuck wird nach Gewicht zum aktuellen Tageskurs verkauft

1853 zog Sultan AbdülhamitII. vom Topkapi-Serail hierher ans Ufer um. 1877 wurde hier das erste türkische Parlament eröffnet. Hier finden bis heute die großen Staatsempfänge statt. Stramme Soldaten mit ihren weißen Helmen halten demzufolge immer Wacht.

6,7km lang ist die Landmauer vom Marmarameer zum Goldenen Horn. Hier ist in den vielen Kämpfen um die Stadt in den vergangenen Jahrhunderten viel Blut geflossen.
Bei einer Schiffsfahrt auf dem Bosperus – ab Galatabrücke oder im eigenen Boot ? – kann man am Ufer noch einige letzte Häuser im alten Baustil sehen und an die alten Zeiten denken.

Doch dann holt einen der Blick auf die nahende Hängebrücke über den Bosperus in die Gegenwart zurück. 1973 wurde diese Straßenverbindung zum asiatischen Teil Istanbuls eröffnet. Mit 1560m Länge gehört sie zu den ganz großen Brücken der Erde.

Der Abschied von Istanbul fällt nicht leicht, zumal man noch viel zu wenig gesehen hat. Die neue Galatabrücke – hier noch im Bau – sorgt für schnellere Verbindungen zwischen der Alt- und Neustadt an dieser belebtesten Stelle der Stadt.
Für die Mittelmeer-Kreuzfahrtschiffe ist natürlich Istanbul ein Muss – und das zu Recht.
So reiht sich auch Istanbul in die Kette der schönsten Hafenstädte unseres Globus ein, über die wir in kurzer Form aus eigenen Erfahrungen hier berichten.

 

Hafenstadt Lissabon

Hafenstadt Lissabon

„Wer Lissabon nicht gesehen, hat niemals nichts Schönes gesehen“ – lautet ein alter Spruch. Und da ist auch etwas dran. Lissabon, an einem riesigen Naturhafen gelegen, in dem alle Flotten der Welt Platz hätten, ist immer die Unterbrechung einer Schiffsreise oder eine eigene Reise wert. Hier verbinden sich Geschichte, Stadtarchitektur und landschaftliche Schönheit zu einer brillianten Komposition. Alle Fotos vergrößerbar
Wie einst vor 500 Jahren die aus der Neuen Welt zurückkehrenden Seefahrer, so begrüßt auch noch heute der Torre de Belem am Tejoufer den Ankömmling. Man kommt hierher auch auf der breiten Uferstrasse vom Stadtzentrum aus.

Ihren Ruhm begründete Lissabon mit den Entdeckungsreisen Heinrichs des Seefahrers im 15.Jhd., unter dessen Leitung Madeira, die Azoren sowie die Kapverden entdeckt wurden. 1960 -zur 500-Jahrfeier des Todes Heinrichs – wurde dieses imposante 53m hohe Denkamal am Tejoufer eingeweiht. Es ist einer der Karavellen nachempfunden, die vor dem Wind die noch unbekannten Ozeane befuhren.

Natürlich führt Heinrich der Seefahrer als geistiges Haupt und Chef aller Unternehmungen den aufwärts und in die Zukunft strebenden Zug. Nachhaltig gelingen konnten diese Seefahrten nur durch den Segen und die logistische Unterstützung des Königshauses unter Manuel I; sie führten schließlich zur Entdeckung Amerikas sowie des Seeweges nach Indien und China.

Von hier aus auf halbem Wege zum Stadtzentrum überspannt die 2278m lange Europabrücke den Tejo. Sie wurde 1960-62 von deutschen Brückenbauern errichtet und war bis zum Bau der Brücke über den Großen Belt die längste Brücke Europas. Als wir 1958 mit dieser Fähre vom Plaza de Commercio hinüber zur Christusstatue – ein Gegenstück zur Christusstatue auf dem Corcovado in Rio – fuhren, sprachen wir mit deutschen Ingenieuren, die diese Brücke planten.

Die „Praca do Commercio“ ist das Kernstück und Eingangstor zur sog pombalinischen Stadt – der vom Marquis de Pombal nach dem verheerenden Erdbeben von 1755 neu aufgebauten Stadt. Das Reiterdenkmal verehrt den damaligen König JoseI., der den Wiederaufbau der Stadt anordnete. Dieser große Platz liegt unmittelbar am Tejoufer. Hier beginnt die im modernen Schachbrettmuster angelegte Altstadt von Lissabon, die man sich am besten zu Fuß erschließt.

Knapp 3km nördlich der Praca do Commercio liegt die Rotunda – ein Verkehrsknoten mit einer geometrischen Parkanlage, welche vom Denkmal Pombals beherrscht wird. Von hier aus hat man einen freien Blick über die Altstadt bis hinüber zum im Dunst verschwimmenden anderen Tejoufer.

Zu einem Besuch von Lissabon gehört natürlich auch ein Bummel durch die unterhalb des Burgberges gelegene Alfama, dem ältesten Stadtteil von Lissabon. Man erreicht auch einen Miradouro – eine Aussichtsterrasse, von der man – unter Weintrauben stehend – einen phantastischen Ausblick auf die Bucht des Tejo geniessen kann. Wer noch Zeit hat, kann vom Burgberg aus den Blick nach Westen zur Brücke einfangen.

Kulturbeflissene statten natürlich auch dem Hieronomitenkloster, dem „Mosteiro do Jeronimos“ einen Besuch ab. Es wurde anläßlich der Ostindienfahrt von Vasco da Gama errichtet. Das Kloster ist ein Paradebeispiel des sog. nur in Portugal anzutreffenden manuelischen Baustils – einer sehr expressiven Ausdrucksform zwischen Spätgotik und Frührenaissance. Hier haben die Seefahrer bis dahin unbekannte Pflanzen und Tiere in den Ornamenten verarbeitet.

Wie immer kann man in einer so bedeutenden Stadt noch viel mehr sehen und bestaunen – doch das ist auch immer eine Frage der Zeit und des persönlichen Interesses.
So reiht sich auch Lissabon in die Phalanx der schönsten Hafenstädte dieser Erde ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick zum Coventioncenter(im Bau)

Hafenstadt Hongkong

Hafenstadt Hongkong

25.05.2017

Die ehemalige britische Kronkolonie Hongkong, die seit 1997 wieder zur Volksrepublik China gehört – jedoch noch 50 Jahre einen Sonderstatus geniesst, gehört zu den schönsten Städten der Welt, wenn auch manchem das Leben eines „Normalverbrauchers“ dort wie ein Alptraum erscheinen mag.
Wir stellen die Stadt mit einigen Bildern vor, die jedoch bei weitem nicht alles zeigen, was die Stadt zu bieten hat. Drei Tage sollten daher die Mindestzeit für einen Besuch sein.
alle Bilder vergrößerbar

Wenn man in Kowloon wohnt, geht man zuerst einmal – an einem sonnigen Morgen im Oktober – hinunter zur Uferpromenade, um von hier aus einen ersten Eindruck von dieser schönsten Hafenstadt Ostasiens zu bekommen. Hier befindet sich auch das moderne Kulturzentrum mit Planetarium und einer großen Privatsammlung chinesischer Malerei.

Im Bereich des Kulturzentrums steht auch noch der alte Clocktower der ehemaligen Eisenbahnlinie, mit der man über Peking bis nach London fahren konnte. Das Peninsula-Hotel ist die feinste Adresse Hongkongs mit der größten Rolls Royce-Flotte. Hier stieg die Queen ab und hier wurden die Waffenstillstandsabkommen 1941 vs 1945 unterschrieben. Nach diesem ersten Rundgang trinkt man eine gepflegte Tasse Kaffe im Regenthotel mit Ausblick nach Victoria Island.

Den schönsten Eindruck gewinnt man bei einer fahrt mit der 100 Jahre alten Starferry, auf der auch die Hollywood-Lovestory der Susi Wong anno 1962 begann. Bei der Überfahrt nach Victoria sieht man auch den neuen Containerhafen, den Anlegekai der Überseeschiffe und natürlich die ganze lange Waterfront von Victoria mit dem alles überragenden Victoria Peak.

In der Umgebung der Starferry-Anlegestelle ist in den letzten Jahren ein ganzes Viertel von Hochhäusern entstanden, die sich in ihrer Eleganz gegenseitig übertreffen wollen. Auch die Hongkonger Börse ist hier und schmückt ihre Treppe mit glückverheißenden Blumenketten.

Das Zentrum mit dem alten Gouverneurspalast wird heute von der aus transpotablen Moduel zusammengesetzten Schanghaibank beherrscht. Ein Sightseeingbus führt einen, wenn man nicht laufen will schnell zum Lippocenter, einem hypermodernen Gebäude. Das 1987 fertiggestellte futuristische Lippozentrum wurde vom Australier Alan Bond – nicht James – für 1,9 Mio Dollar gekauft und zwei Jahre später für 3,25 Mio Dollar an die Japaner verkauft – so macht man in Hongkong Millionen!

Der 315 m hohe „Bank of China Tower“ hat nach chinesischer Meinung ein schlechtes Feng Shui, d.h. keine guten Geister beschützen ihn. Deshalb bekamen die Chinesen aus Peking 1982 die 8500qm Baugrund zum Freundschaftspreis von 1,1 Mio Dollar. Der Fußgängerverkehr ist im Centraldistrikt bereits in die zweite Ebene verlagert worden.

Im supervornehmen Shangri La Hotel befindet sich vom 38.Stockwerk aufwärts das größte Landschaftsbild der Welt – 51m hoch. Der Luxus setzt sich in den großen Malls fort. Man lädt hier die ganze Welt zum Einkaufen ein.

Die Stadt leistet sich auf teuerstem Baugrund doch einen schönen Park mit Teehaus für Brautpaare und Kinderspielplatz. In der Causeway Bay auf Victoria wurden früher mit einem Schuß die einlaufende Schiffe des Handelshauses Jardine Matheson begrüßt. Später wurde jeden Mittag Punkt Zwölf ein Schuss abgefeuert. Für „nur“ 25.000 Dollar konnte man auch selbst mal die Kanone abfeuern – das Geld bekamen hilfsbedürftige Kinder.

Das sind wohl die teuersten Liegeplätze der Welt- mit den Yachten des (Royal)Hong Kong Yacht Club, deren Mitglieder den Kanonenschuss mit der Checkkarte bezahlen können. Indie Meerenge zwischen Kowloon und Victoria hineingebaut – wie viele andere Hochhäuser – das neue Conventioncenter im Baubeginn. Für den Bau vieler Hochhäuser werden immer noch – wie schon 1964 bei unserem ersten Besuch – Bambusgerüste benutzt.

Der Tigerbalmgarden ist ein Vergnügungspark für Jung und Alt wurde von einem reichen chinesischen Händler erbaut – alte chinesische Architektur und viel Dämonenkult in hypermoderner Umgebung.

Ein absolutes Muss ist natürlich der Blick vom Victoria-Peak auf die Stadt – ein grandioses Panorama, das den besonderen und einmaligen Charakter der Stadtarchitektur mit ihren 100m hohen weißen Wohntürmen deutlich macht. Durch die Landaufschüttungen an beiden Seiten der Meerenge zwischen dem Festland und Victoria Island – auch im Rahmen des Baues des größten Containerhafens der Welt -ist das Hafengewässer immer enger geworden. Die Landepiste des alten stillgelegten Flughafens wird demnächst ebenfalls Bauland werden.

Aberedeen wurde früher von tausenden Hausbooten gebildet, die heute den Hochhäusern am Ufer Platz gemacht haben. Das Seapalace-Restaurant hat seinen Charme von 1964 verloren. Die asiatische Exotik ist durch die Moderne abgelöst worden.

Der Oceanpark ist eine für uns seltsame Mischung aus Volkskundemuseum und Tierpark – ohne westlichen Entertainmentrummel. Die Fahrt dorthin mit einem Bus ist etwas abenteuerlich. Eine riesige Voliere überspannt 20m hohe Bäume. Die frommen Chinesen besuchen immer noch die alten Buddha- oder Taotempel, die sich wie der älteste Man Mo Tempel geduldig in den Schatten der Riesenhäuser ducken. Gleich daneben wird auch noch der letzte Quadratmeter mit Hochhäusern zugebaut.

In der einst bekannten Catstreet standen 1964 noch Leibwachen mit Gewehr vor den Juwelierläden und alle Frauen (die meisten schwanger) liefen in Pydjamas herum. Heute sind ein paar kleine Souvenirläden übrig geblieben. Kowloon ist die am dichtesten bevölkerte Stadt der Erde – mit Schlafen im Schichtdienst. Während die vermögenden hier noch wertvolle Elfenbeinschnitzereien kaufen können, versorgen sich die Normalen im Onedollarshop und vergnügen sich auf der Straße beim Brettspiel. Zuhause haben sie dann oft nur einen Vogelkäfig für das geliebte Haustier. Am Wochenende treffen sich die jungen Leute im Zentrum von Victoria.

Die U-Bahn von Kowloon nach Victoria ist supermodern und hält auf den Zentimeter genau an den Stationen. So gelangt man schnell zur Fähre nach der Insel Lantau – hinter dem neuen Airport – mit dem Po-Lin-Kloster und dem 24m hohen Bronzebuddha, der aus Spenden der Bevölkerung finanziert wurde. Die zeitlose Schönheit der Tempeltänzerinnen kontrastiert natürlich zur oft sehr nüchternen Gegenwart. Bei schönem Wetter eröffnet sich einem auf der heimfahrt ein besonderer Blick auf Victoria.

Eine Stunde dauert die Fahrt im Tragflügelboot mit 80 Sachen nach Macau, dem Casinoparadies der spielsüchtigen Chinesen. Man sieht noch die alte portugiesische Kathedrale und im Kloster einen Lebensbaum , der mit stacheldraht geschützt werden muss.

Wenn sich ein schöner tag in Hongkong neigt, trifft man sich in Kowloon an der Uferpromenade des Kulturzentrums. Klare Sonnenuntergänge sind sehr selten wegen des permanenten Mosunklimas.

Bis in die späte Nacht bummelt man noch durch die illuminierte Nathan Road und kauft etwas in den unzähligejn Läden und Geschäftenen ein – oder mant geht zur Promenade und genießt – das tolle Panorama der Stadt, das sich von Jahr zu Jahr durch die immer neueren Wolkenkratzer ständig verändert. So wird ein Hongkongbesuch zu einem bleibenden Erlebnis, das man am besten im Februar oder Oktober hat. Auch heute noch kann man sich hier bei einem Schneider in Kowloon in 2-3 Tagen einen Maßanzug bauen lassen und die neuesten Kreationen des Lifestyle eher sehen und kaufen als in der Heimat.

 

 

 

San Francisco Bay Oakland-Silikon Valley

Hafenstadt San Francisco

Hafenstadt San Francisco

Ob im Schlager: „I lost my heart in San Franzisco…“ oder in der Popballade: „Ich war noch niemals in New York, … in San Franzisko mit zerissnen Jeans…“ –
diese Stadt gehört zu den schönsten der Erde.

Die Bucht von San Francisco  wurde 1769 von Segelschiffen entdeckt, als sich einmal die obligatorische Wolkenwand vor der Küste verzogen hatte. Seither ist sie weltberühmt wegen ihrer tollen Lage – aber auch wegen ihrer Erdbeben. Nicht zuletzt auch von den Hippies der 60/70er bis zu den Hightecfirmen im Silicon Valley haben sich Millionen Menschen von dieser Stadt angezogen gefühlt. Der Besucher erschließt sich diese Stadt am besten in drei Teilen (entsprechend o.a. Titelbildern): Eine Rundfahrt um die Bay bis Montery, die Stadt selbst zu Fuß und mit Cablecar sowie bei Wassersportevents wie z.B. der Int.Folkebootregatta 2005.
Fotos: Irvin Krumnacker ©SEGEL.DE

Von der Teilnahme an der Internationalen Folkebootregatta in der San Franzisko Bay im Oktober 2005 hier eine eigene Fotogalerie. San Francisco Cup 2005

Streiflichter bei der Fahrt um die Bay.

Bummel durch die City von SF

mit etwas Glück auch Teilnahme am Wassersport

Spannendes Buch
Der Milliardär und der Mechaniker

Ein spannend geschriebenes Buch über den Americas Cup und den Milliardär und Oracle-Chef Larry Ellison, der 2013 in San Franzisko die berühmteste Trophäe des Segelsports gewann. Welche Rolle dabei der Automechaniker Norbert Bajurin mit seinem Golden Gate Yachtclub spielte, ist der Hintergrund , der den Leser mit der Segelszene in San Franzisko vertraut macht. Das Buch ist ein Stelldichein der gesamten Seglerelite in den A-Cup-Rennen und Vorserien seit 2000. https://www.amazon.de/gp/product/3768837793

 

Clipperparade vor Oneworld

Hafenstadt New York

New York – Segelrevier ??
mit New York verbinden wir meist die Wallstreet, den Broadway oder den Central Park.
Doch wer New York kennen gelernt hat, weiss, dass diese Stadt nicht nur eine große Hafenstadt ist und eine insgesamt hunderte Kilometer lange Küstenlinie besitzt, sondern auch ein schönes und interessantes Segelrevier ist.
Hier hat nicht nur der noble NYYC – der New York Yacht Club seinen Sitz sondern auch ganz normale Segelyachtclubs / Segelvereine für die Bewohner New Yorks.
New York ist sowohl Ausgangspunkt großer internationaler Regatten wie z.B. des Around Alone 2002/2003 oder des Rolex Transatlantic Challenge 2005, als auch Schauplatz großer Segelevents wie z.B. der Segelparade des Sail for America 2002.
Der als Kronjuwel aller New Yorker Yachthäfen geltende hochmoderne North Cove Yachthafen in der Battery Park City hat jetzt, nach der Beschädigung am 11.September 2001, wieder zu neuem Glanz zurückgefunden als Anlaufstelle der berühmten Megayachten dieser Welt, die hier auf ihren Fahrten von Regatta zu Regatta einen Zwischenstop einlegen können.
Hier segeln während der Saison täglich viele normale Segelboote an der Freiheitsstatue vorbei und liefern sich spannende Wettkämpfe vor der Skyline von Manhattan.
Hier bläst meist ein schöner Segelwind, der erst kürzlich die ABN AMRO unter Spi auf mehr als 20 Knoten beschleunigte. Schauen Sie sich die schönen Fotos im Kurzreiseführer(6×6) und in der Fotogalerie New York(digital) an – und Sie werden sehen, dass man in New York nicht nur die Fifth Avenue entlang bummelt.

Start-Stopover-Zielhäfen Oceanracing
https://www.segel.de/oceanracing-2013/clipperrace/index.html“ Clipper Round World Race 13-14 (stopover)

https://www.segel.de/oceanracing-2012/krys/index.html MOD 70 – KRYS OCEAN RACE 2012 (start)

https://www.segel.de/oceanracing-2009/clipper09/index.html  Clipper Round World Race 09-10 (stopover)
https://www.segel.de/oceanracing-2007/clipperworld/2007-09-11.html  Clipper Round World Race 07-08 (stopover)
https://www.segel.de/oceanracing-2005/volvo2005/index.html  Volvo Ocean Race 2005/06 (stopover)
https://www.segel.de/oceanracing-2002/aroundalone/index.html  Around Alone 2002 (start)