Segelservice von North Sail.

Kieler Woche 24.06.2017

24.06.2017

Service für Teilnehmer und Grüße aus Kiel in die Welt
Der Wind in der Kieler Woche beeinflusst nicht nur den Tagesablauf der Segler. Für die Firmen, die auf der Sponsorenmeile in Schilksee einen Reparaturservice für Segel und Boote anbieten, gilt: Weniger Wind bedeutet weniger Arbeit. Das hat sich dann spätestens ab Donnerstag geändert.

Doch auch ohne starken Wind rattern die Nähmaschinen der Segelmacher am Stand von North Sails in der Kieler Woche täglich. „Da an der ersten Regattatagen wenig Wind herrschte, mussten wir bislang noch keine Nachtschichten schieben. Trotzdem haben wir den ganzen Tag zu tun. Auch kleine Reparaturen beanspruchen Zeit“, erklärt North Sail-Mitarbeiter Michael Waterstradt. Häufig ließen Neuankömmlinge unter den Sportlern alte Schäden an ihren Segeln vor ihrem ersten Start auf der Kieler Woche reparieren. Andere kämen vorbei, um am Stand ihre Segel mit Nummern und Länderkürzeln zu bekleben.

Etwas weniger Arbeit fällt am Nachbarstand an, wo die Firmen International und Knierim einen kostenlosen Bootsreparaturservice anbieten. „Im Vergleich zu den Vorjahren haben wir bisher wenig zu tun. Erste größere Reparatur war das Flicken zweier Bootsrümpfe nach einer Kollision in der Bootsklasse 2.4 mR. Unser Service soll helfen, dass kein Teilnehmer wegen eines Schadens aufgeben muss“, sagt Standmitarbeiter Jean-Pierre Martius.

Schon zum zehnten Mal in Folge zählt der weltweit größte Segeltuchhersteller, Dimension Polyant, zu den Sponsoren der Kieler Woche. Auf der Sponsorenmeile fasziniert das Unternehmen mit Sailcloth Technology. „Die Leistungsdichte auf den Regattabahnen nimmt von Jahr zu und damit auch die Bedeutung des Materials. Unser Bestreben ist es, mit gleichbleibend hohem, professionell wiederholbarem Standard für die entscheidende Prozente im Kampf um die Spitze zu sorgen“, so Robert Kühnen, Vizepräsident Sales und Marketing bei DP.

Guten Zulauf von den Regattateilnehmern verzeichnen die Mitarbeiter der Firma Crewsaver an ihrem Stand. Die Regattawesten waren heiß begehrt. Außerdem stellt die Firma Rettungswesten für die Medienboote sowie Regattatonnen für die Wettfahrten.

Ebenfalls zum Einsatz im Regattageschehen kommen während der Kieler Woche die Drohnen der Firma DJI. Am Stand des Sponsor in Schilksee können Besucher eine besonders kleine und intelligente Drohne selbst fliegen lassen und per Handbewegungen steuern.

Play now“ lautet die Aufforderung im Zelt der boot Düsseldorf in Schilksee. Bei der aktuellen Kampagne des Kieler Woche-Sponsors können die Besucher per Foto oder Video auf Facebook und Instagram Grüße von der Kieler Woche in die Welt hinaus schicken. Das Ziel ist eine virtuelle Fotowand mit 1000 Grüßen. Zur Belohnung erhält jeder Teilnehmer einen Keks mit boot-Logo. „Die Aktion wird besonders von den internationalen Teilnehmern gut angenommen, genauso wie die boot-lounge als Ort zum Ausruhen und Surfen im Internet vor und nach den Regatten“, sagt Anja Hendrischk, die als Event-Managerin für die boot Düsseldorf tätig ist. Die Lounge ist während der Kieler Woche täglich von 7.30 Uhr bis Mitternacht für Segler und Kieler Woche-Besucher geöffnet. Grüße vom blauen Sofa aus können von 15 bis 22 Uhr in die Welt hinaus geschickt werden.

Heute starten die Olympischen Klassen sowie 420er, J/70, J/80 und Melges 24 um 11 Uhr, die Para Worlds mit Hansa 303 und 2.4mR um 12 Uhr.

Kieler Woche Terminplan:
Kieler Woche, Teil I (17.-20. Juni)
2.4mR (open), 29er (Euro Cup), 505, Albin Express, Contender, Europe, Flying Dutchman, Folkeboot, Formula18, Hobie16, J/24, Laser 4.7, Laser Rad. (open), OK-Jolle

Kieler Woche, Teil II (21./22.-25. Juni)
Para World Sailing Championships (2.4mR, Hansa 303 m, Hansa 303 w), 470 M/W, 49er M, 49erFX (open), Finn M, Laser Rad. W, Laser Std. M, Nacra17 Mix, 21.-25. Juni.
420, J/70, J/80, Melges24 (European Sailing Series), 22.-25. Juni.

Kieler Woche, ORC (17.-24. Juni)
Welcome Race (Kiel – Eckernförde – Kiel) 17.-18. Juni.
Kiel-Cup Alpha, 19.-21. Juni.
Senatspreis, 22. Juni.
Silbernes Band, 23.-24. Juni.

Kieler Woche, Klassiker (17.-20. Juni)
Rendezvous der Klassiker, 17. Juni.
5.5mR & 12mR Trophy, 18.-19. Juni.

Kieler Woche, Segel-Bundesliga
1. Bundesliga, 17.-19. Juni.

Kieler Woche, Aalregatta
Aalregatta (Kiel – Eckernförde – Kiel) 17.-18. Juni.

Informationen zur Kieler Woche 2017 unter www.Kieler-Woche.de

 

 

Frank Rosin konnte sich bei der DJI Speed Challenge mit seinem foilenden Kiteboard durchsetzten, er benötigte für die 500 Meter nur 38,8 Sekunden. Foto: Kieler Woche / Segel-bilder.de

Kieler Woche 23.06.2017

Kieler Woche
Kiten, foilen, siegen
„Schnell, schneller, am Schnellsten“ lautete die Devise bei der DJI Speed Challenge während der Kieler Woche. Kiter und Segler unterschiedlicher Bootsklassen maßen sich auf einer rund 500 Meter langen Strecke vor der Südmole in Kiel-Schilksee. Die ersten drei Plätze machten die Kiter unter sich aus. Als schnellster überflog Frank Rosin mit seinem Kite-Hydrofoil die Ziellinie. Zweite wurde Leonie Meyer. Der Sieger der DJI Speed Challenge 2015 Roy Rodwald landete auf Platz drei.

Mit wenig Speed, stattdessen etwas schleppend startete die DJI Speed Challenge. Der erste Starter, Tilman Heinig, überfuhr mit seinem Kite-Speedboard die Startlinie in falscher Richtung und wurde disqualifiziert. Nach ihm passierte Michael Walther die Startlinie mit seinem A-Cat-GER 150 außerhalb der Startzeit und fiel damit ebenfalls aus der Wertung.

Anschließend nahm die Challenge etwas mehr Geschwindigkeit auf. Die Brüder Helge und Christian Sach absolvierten die Rennstrecke mit ihrem M32-Katamaran „itelligence“ in 48,12 Sekunden. Das geplante Foilen blieb jedoch aus. Ins „Fliegen“ kam Fabian Kasüske mit seiner Motte besser und foilte von Rennbeginn an, bis er mit dem Bug eintauchte und ihn ein Sturz stoppte. Auch den Kiter Darian Rubbel bremste ein Sturz aus. Keine Chance gegen die Kiter hatten Stefan Rumpf und Anna Bettina Goos mit ihrem Nacra 17.
Schneller wurde das Renngeschehen mit dem Start von Frank Rosin: Gerade einmal 38,8 Sekunden benötigte der Kiter für die Strecke von rund 500 Metern und ließ damit alle anderen Teilnehmer deutlich hinter sich. Lediglich Leonie Meyer mit ihrem Kite-Foil-Board kam dicht an Rosins Zeit heran und finishte mit einer Zeit von 42,08 Sekunden. Ein kleiner Steuerungsfehler brachte sie kurz aus dem Gleichgewicht. So musste sie sich mit Platz zwei zufrieden geben. Mit einem Kite-Raceboard trat Roy Rodwald, der Sieger der DJI Speed Challenge 2015, an. Er konnte seine Siegerzeit nicht wieder erreichen und landete mit einem Ergebnis von 45,98 Sekunden auf Platz drei.

Kieler Woche Terminplan:
Kieler Woche, Teil I (17.-20. Juni)
2.4mR (open), 29er (Euro Cup), 505, Albin Express, Contender, Europe, Flying Dutchman, Folkeboot, Formula18, Hobie16, J/24, Laser 4.7, Laser Rad. (open), OK-Jolle

Kieler Woche, Teil II (21./22.-25. Juni)
Para World Sailing Championships (2.4mR, Hansa 303 m, Hansa 303 w), 470 M/W, 49er M, 49erFX (open), Finn M, Laser Rad. W, Laser Std. M, Nacra17 Mix, 21.-25. Juni.
420, J/70, J/80, Melges24 (European Sailing Series), 22.-25. Juni.

Kieler Woche, ORC (17.-24. Juni)
Welcome Race (Kiel – Eckernförde – Kiel) 17.-18. Juni.
Kiel-Cup Alpha, 19.-21. Juni.
Senatspreis, 22. Juni.
Silbernes Band, 23.-24. Juni.

Kieler Woche, Klassiker (17.-20. Juni)
Rendezvous der Klassiker, 17. Juni.
5.5mR & 12mR Trophy, 18.-19. Juni.

Kieler Woche, Segel-Bundesliga
1. Bundesliga, 17.-19. Juni.

Kieler Woche, Aalregatta
Aalregatta (Kiel – Eckernförde – Kiel) 17.-18. Juni.

Informationen zur Kieler Woche 2017 unter www.Kieler-Woche.de

 

Unbeeindruckt von Böen und Kollisionen

Kieler Woche 23.06.2017

Kieler Woche
Achterbahnfahrt auf der Außenförde
Der dritte Regattatag der olympischen Klassen zur Kieler Woche war nichts für Wasserscheue. Schon der durchschnittliche Winddruck lag im oberen möglichen Bereich und forderte Stehvermögen von den Crews, die Spitzenböen jenseits der 25 Knoten sorgten aber selbst in den Olympia-Klassen dafür, dass viele Mannschaften überlastet waren: Verpatzte Manöver, Kenterungen in Serie, Kollisionen und so mancher geplatzter Traum von einer Top-Platzierung waren die Folge. Auch eine Verletzung wurde registriert: Ein Laser-Segler verletzte sich am Sprunggelenk und wurde durch ein Rettungsboot abgeborgen.

Es war heute sehr viel los – in allen Belangen“, berichtete Dirk Ramhorst, der Organisationsleiter der Kieler-Woche-Regatten. „Wir sind auf allen Bahnen fast alles gesegelt, hatten aber auch Bruch und Verletzungen – aber ohne schwerwiegende Folgen.“

49er/49erFX: Robert Scheidt (Brasilien), seit 1996 absoluter Spitzensegler im Olympia-Bereich, aber Neueinsteiger im 49er, wusste bereits am Morgen, was auf ihn zukommen würde. „Ich hoffe, dass ich wieder lebendig an Land komme“, sagte er beim Blick auf die Wetterkarte. Er kam wieder zurück, allerdings gehörig gerupft, was seine Tagesergebnisse und damit das Gesamtranking betraf. Der fünfmalige Olympia-Medaillengewinner rutschte aus den Top-Ten heraus und muss sich mit Vorschoter Gabriel Borges mit Platz 17 vor dem Abschlusswochenende begnügen. „Wir hatten noch nicht ausreichend Möglichkeiten, um bei solchen Bedingungen zu trainieren. Wir hatten ein paar Kenterungen und Probleme. Aber es ist es wert, bei solchen Winden rauszugehen und sich zu verbessern. Es war okay, die Rennen zu segeln“, sagte Scheidt. Nach seinen Karrieren im Starboot und Laser wollte er im vergangenen Jahr mit Platz vier bei seinen Heimspielen eigentlich aufhören, aber Borges bewegte ihn zu einem erneuten Bootswechsel. „Ich mag das Boot und das Konzept. Und das Feuer, an weiteren Olympischen Spielen teilzunehmen, ist weiterhin da. Die Herausforderungen im 49er sind ganz andere als in meinen bisherigen Bootsklassen. Wir arbeiten daran, uns zu verbessern.“

Einen Tiefschlag kassierten auch Erik Heil/Thomas Plößel. Die Kieler hatten sich nach den ersten beiden Rennen der Finalrunde auf Rang zwei vorgearbeitet, waren in der dritten Wettfahrt auf dem Weg Richtung Ziel, als sie jäh gestoppt wurden. Eine ebenfalls im Rennmodus befindliche Damen-Crew der 49erFX-Klasse setzte ein Tonnenmanöver und fand sich im Boot der deutschen Olympia-Dritten von 2016 wieder. Die konnten die Wettfahrt nicht mehr beenden, mussten danach an Land, um ihren Skiff für die kommenden Tage wieder fit zu machen. Eine Verhandlung vor der Jury sollte am Abend noch darüber befinden, ob es eine Wiedergutmachung für Heil/Plößel geben wird, die vorerst auf Rang 13 abrutschten. Trotz des Missgeschicks hatte Heil seinen Spaß auf dem Wasser: „Das war heute legendär. Wir hatten bis zum Crash einen Mega-Spaß.“

Unbeeindruckt von Böen und Kollisionen agierten die Australier Peter Gilmour/Joel Turner, die beständige Top-Ergebnisse ablieferten und damit die Spitze vor den Polen Lukas Przybylek/Pawel Kolodzinski und den Dänen Mads Lübeck/Nikolaj Hoffmann Buhl übernahmen.

Die veränderten Windbedingungen sorgten auch bei den Skiff-Frauen für ein veränderten Bild bei den Ergebnissen. Während die bisher führenden Deutschen Victoria Jurczok/Anika Lorenz (Kiel) mehr mit den Bedingungen zu kämpfen hatten, als ihnen lieb war, und das Gelbe Trikot als nun Gesamt-Siebte ausziehen mussten, hatten die Neuseeländerinnen Alexandra Maloney/Molly Meech ihren Skiff scheinbar jederzeit im Griff. Mit zwei Tagessiegen in den vier Wettfahrten fahren die Olympia-Zweiten nun in Gelb. Beste deutsche Mannschaft sind nun Tina Lutz/Susann Beucke (Prien/Strande) als Dritte hinter Charlotte Dobson/Saskia Tidey (USA). „Ich kann mich wirklich nicht an einen anstrengenderen Tag erinnern. Aber wir haben das solide gemeistert, zwar ohne ein Topergebnis. Aber wir sind heil nach Hause gekommen“, sagte Susann Beucke, und Tina Lutz ergänzte: „Wir haben ein Jahr pausiert, deshalb sind wir erstaunt, dass wir schon wieder so weit vorn mitfahren.“

Die ganze Härte des Tages bekamen währenddessen die kroatische Mannschaft Enia Nincevic/Petar Cupac zu spüren. Im dritten Tagesrennen hatten sie auf dem letzten Vormwindkurs Richtung Ziel gerade die Führung übernommen, als sie die Halse verpatzten und kenterten. Lange brauchten sie, um das Boot wieder aufzurichten. Platz um Platz ging verloren. Dann aber hatte das Duo den Skiff wieder aufrecht, rauschte Richtung Ziel, um 50 Meter vor der Linie erneut zu kentern. Aber auch das war noch nicht das Ende. Denn Kenterung Nummer drei lauerte direkt auf der Ziellinie. Und statt eines Sieges blieb nur Rang 18.

Laser Standard/Laser Radial: Drei Wettfahrten Anlauf brauchte Philipp Buhl, um seine Klasse im Laser Standard richtig auszuspielen. Bei den harten Bedingungen auf Bahn Charlie mit hohen Wellen und kräftigen Böen war er dann aber ganz in seinem Element. Mit drei Tagessiegen in den drei Rennen hat er nun Kurs in Richtung Titelverteidigung eingeschlagen. Allerdings hat er den ebenfalls starken Enrique Arathoon (El Salvador) noch knapp vor sich. Der Kieler-Woche-Sieg wäre indes nur ein kleiner Schritt für Philipp Buhl in dieser Saison: „Die Höhepunkte mit dem Worlds-Testevent in Aarhus, der EM und der WM kommen noch. Und ich habe ja schon mal gesagt, dass ich den WM-Titel angreifen will. Und es wäre jetzt mal an der Zeit.“

Im Vergleich zu Philipp Buhl schlug Svenja Weger (Kiel) die entgegengesetzte Richtung im Ranking ein. Die Ex-Europameisterin ist für ihre Qualitäten bei moderaten Bedingungen bekannt. Am Schwerwetter-Freitag musste sie indes Federn lassen und rutschte daher auf Rang acht ab. Sie bleibt bei der Führung der Italienerin Silvia Zennaro allerdings beste Deutsche.

470er Männer und Frauen: Am Donnerstag wurden Mathew Belcher/Will Ryan (Australien) auf ihrem Weg, die Spitze im Feld der 470er zu erobern, noch 100 Meter vor dem Ziel durch die Flaute ausgebremst. Jetzt aber stellte sich ihnen nichts mehr in den Weg. Drei Rennen, drei Siege – und die Olympiazweiten von Rio liegen nun unangefochten an der Spitze. Die Russen Pavel Sozykin/Denis Gribanov folgten den Australiern jeweils auf Rang zwei ins Ziel und schoben sich auch in der Gesamtwertung in die Verfolgerrolle. Malte Winkel/Matti Cipra (Schwerin) kletterten auf Rang drei.

Wie bei den Männern gab es auch bei den 470er-Frauen ein dreimal siegreiches Duo. Die Polinnen Agnieszka Skrzypulec/Irmina Mrozek eroberten damit vor den Deutschen Frederike Loewe/Anna Markfort (Berlin) und Nadine Böhm/Ann-Christin Goliaß (Buchloe) die Gesamtführung.

Finn: Kräftige Jungs im schweren Finn hatten bei diesen Winden richtig Spaß. Max Salminen (Schweden), ehemals Vorschoter im Starboot und dort mit der olympischen Goldmedaille dekoriert, kam richtig in Fahrt und arbeitete sich mit den Plätzen 2, 2, 1 dicht an den führenden Esten Deniss Karpak heran.

 

Nacra17: Die Nacra17 hatten das Glück, dass sie erst am Nachmittag auf die Bahn gingen, da ihr Kurs vorher durch die 2.4mR und damit die Para World Sailing Championships belegt war. Als ihre Wettfahrten angeschossen wurden, war der Winddruck bereits etwas runtergegangen. Ein Duell auf absoluter Augenhöhe lieferten sich erneut Thomas Zajac/Barbara Matz (Österreich) und die Flensburger Jan Hauke Erichsen/Ann-Kristin Wedemeyer. Mit den Platzierungen 4, 3, 1, 2 sammelten die Österreicher genau so viele Punkte wie die Deutschen mit 3, 1, 3, 3 und wahrten ihren knappen Vorsprung vom Vortag.

420er, J/70, J/80, Melges24: In den internationalen Klassen, die in der zweiten Hälfte der Kieler Woche segeln, gibt es aktuell ausschließlich deutsche Mannschaften in den Führungspositionen. Daniel Göttlich/Linus Klasen (Berlin) kamen nach verpatztem Start mit drei anschließenden Siegen auf die perfekte Welle zur Gesamtführung der 420er. Stefan Gründler (Itzehoe) hat mit seiner Melges24-Crew bei zwei Siegen und einem zweiten Platz die Konkurrenz bisher sehr gut im Griff. An den starken Auftakt von Donnerstag konnte Gordon Nickel (Wilster) mit seiner Mannschaft zwar nicht anknüpfen. Dennoch verteidigte er die Gesamtführung in der J/70. Einen Wechsel gab es dagegen bei den J/80. Martin Menzner (Stein) wurde nach Platz vier am Donnerstag nun mit zwei Siegen seiner Favoritenrolle gerecht und hat damit die Kräfteverhältnisse wieder gerade gerückt.

Ergebnisliste Kieler Woche Teil 2 Tag 3

2.4mR (Para Worlds): (5) 1. Damien Seguin (FRA,(7)1/2/4/2) Punkte 9; 2. Antonio Squizzato (ITA,3.7/3.7(7)1/3) 11.4; 3. Matthew Bugg (AUS,5(22)3/3/1) 12; 4. Heiko Kröger (Ammersbek,4/2/4(5)5) 15; 5. Bjørnar Erikstad (NOR,9(11)1/2/6) 18; 6. Lasse Klötzing (Berlin,(10)8/5/8/4) 25;

49er: (9) 1. David Gilmour / Joel Turner (AUS,1/4/3/1(20)2/5/4/7) Punkte 27; 2. Łukasz Przybytek / Paweł Kołodziński (POL,5/7/2/3/10/6/3(21)1) 37; 3. Mads Emil Stephensen Lübeck / Nikolaj Hoffmann Buhl (DEN,13/9(28)2/2/3/8/3/12) 52; 4. Will Phillips / Sam Phillips (AUS,2/25/12/6(36)1/1/1/6) 54; 5. Josh Porebski / Trent Rippey (NZL,4/1/1/10/3/18(21)11/9) 57; 6. Dominik Buksak / Szymon Wierzbicki (POL,10/2/5/3/10/8/11/8(23)) 57;

49er FX: (10) 1. Alexandra Maloney / Molly Meech (NZL,4/1(17)3/11/2/1/2/1/6) Punkte 31; 2. Charlotte Dobson / Saskia Tidey (GBR,(16)4/5/1/3/11/4/1/5/5) 39; 3. Tina Lutz / Susann Beucke (Prien,1/5(16)3/3/2/6/4/9/8) 41; 4. Gwendal Lamay / Luke Willim (Hamburg,10/8/7/2/6/4/5(12)2/3) 47; 5. Kate Macgregor / Sophie Ainsworth (GBR,2/11/6/11/2/8/7/3(17)7) 57; 6. Klara Wester / Rebecca Netzler (SWE,7/5/5/12/4(15)3/14/3/4) 57;

Nacra 17: (10) 1. Thomas Zajac / Barbara Matz (AUT,(4)1/1/1/1/3/4/3/1/2) Punkte 17; 2. Jan Hauke Erichsen / Ann Kristin Wedemeyer (Flensburg,1(3)3/2/2/1/3/1/3/3) 19; 3. Maksim Semenov / Alina Shchetinkina (RUS,3(6)2/6/3/4/1/2/2/4) 27; 4. Alica Stuhlemmer / Tom Heinrich (Kiel,5(7)5/3/7/5/2/4/6/1) 38; 5. Kevin Bonnevie / Isaura Maenhaut (BEL,2/2/4(16)4/8/6/6/5/9) 46; 6. Viatcheslav Sheludyakov / Kristina Sulima (RUS,7/5/8/4/5/2(11)5/4/6) 46;

Finn: (6) 1. Deniss Karpak (EST,3/1(5)1/4/2) Punkte 11; 2. Max Salminen (SWE,(11)7/1/2/2/1) 13; 3. Milan Vujasinovic (CRO,(9)4/7/8/1/3) 23; 4. Josip Olujic (CRO,5(21)2/6/6/4) 23; 5. Nenad Bugarin (CRO,2/2/3(10)9/10) 26; 6. Piotr Kula (POL,(16)5/4/3/8/7) 27;

470 M: (5) 1. Mathew Belcher / Will Ryan (AUS,(2)2/1/1/1) Punkte 5; 2. Pavel Sozykin / Denis Gribanov (RUS,9(10)2/2/2) 15; 3. Malte Winkel / Matti Cipra (Schwerin,1(28)5/8/3) 17; 4. David Bargehr / Lukas Mähr (AUT,3/1(8)5/8) 17; 5. Simon Diesch / Philipp Autenrieth (Deggenhausertal,7/4/3/3(28)) 17; 6. Kazuto Doi / Naoya Kimura (JPN,6(28)6/4/4) 20;

470 W: (5) 1. Agnieszka Skrzypulec / Irmina Mrózek Gliszczynska (POL,3(8)1/1/1) Punkte 6; 2. Frederike Loewe / Anna Markfort (Greifswald,2/1(4)2/3) 8; 3. Nadine Böhm / Ann- Christin Goliaß (Buchloe,4/2/2/4(5)) 12; 4. Carrie Smith / Jaime Ryan (AUS,1/5(7)7/2) 15; 5. Nia Jerwood / Monique De Vries (AUS,6(9)6/5/4) 21; 6. Fabienne Oster / Anastasiya Krasko (Hamburg,9/4/3/6(19)) 22;

Laser Standard: (6) 1. Enrique Arathoon (ESA,1(8)2/1/1/2) Punkte 7; 2. Philipp Buhl (Sonthofen,3(19)2/1/1/1) 8; 3. Karl-Martin Rammo (EST,(8)2/1/1/1/4) 9; 4. Hermann Tomasgaard (NOR,1(11)3/2/4/2) 12; 5. Francesco Marrai (ITA,2(4)1/4/2/3) 12; 6. Sergei Komissarov (RUS,2(7)3/3/3/1) 12;

Laser Radial: (5) 1. Silvia Zennaro (ITA,1(8)1/1/3) Punkte 6; 2. Ecem Guzel (TUR,8(12)2/2/1) 13; 3. Brenda Bowskill (CAN,(38)3/5/4/2) 14; 4. Vasileia Karachaliou (GRE,1/1(9)6/8) 16; 5. Joyce Floridia (ITA,(38)2/7/4/4) 17; 6. Nazli Cagla Donertas (TUR,(38)14/1/1/3) 19;

Hansa 303 M: (3) 1. Christopher Symonds (AUS,1/1(12)) Punkte 2; 2. Piotr Cichocki (POL,(2)2/1) 3; 3. Jens Kroker (Hamburg,(7)3/2) 5; 4. Jingkun Xu (CHN,3(13)5) 8; 5. Chang Hoon Lee (KOR,(9)7/3) 10; 6. Aaron, Yong Quan Per (SIN,5/6(14)) 11;

Hansa 303 W: (3) 1. Violeta Del Reino Diez Del Valle (ESP,(3)3/1) Punkte 4; 2. Magali Moraines (FRA,1/3(7)) 4; 3. Ana Paula Gonçalves Marques (BRA,3(8)2) 5; 4. Qian Yin Yap (SIN,(8)1/5) 6; 5. Cherrie Pinpin (PHI,(9)6/3) 9; 6. Clytie Bernardo (PHI,5/4(11)) 9;

420er: (4) 1. Daniel Göttlich / Linus Klasen (Berlin,(49)1/1/1) Punkte 3; 2. Eduard Ferrer Carvajal / Carlos De Maqua (ESP,(8)2/1/1) 4; 3. Telis Athanasopoulos Yogo / Dimitrios Tassios (GRE,1/1(2)2) 4; 4. Lennart Kuss / Paul Arp (Rostock,4/2/1(5)) 7; 5. Bjarne Studt / Piet Strohm (Düsseldorf,1(9)4/3) 8; 6. Philipp Royla / Kim Fernholz (Neukirchen,2(4)2/4) 8;

Melges 24: (3) 1. Stefan Gründler / Franzi Vosswinkel, Henriette Werneyer, Johannes Beyer, Kai Harder (Ammersbek,1(2)1) Punkte 2; 2. Lennart Burke / Johan Müller, Valentin Ahlhaus, Daniel Schmidt, Thore Petersen (Nisdorf,(11)1/3) 4; 3. Jan Kähler / Thorsten Glabisch, Ole Harder, Knud Stegelmann, Tina Lülfink (Hamburg,(11)3/2) 5; 4. Martin Thiermann / Nico Lehmann, Max Thiermann, Mareike Thiesen (Nürnberg,2/4(7)) 6; 5. Pascal Radue / Calvin Lim, Pu Fang Ching, Wei Chong Tan, Jens Rohn (GBR,3/5(6)) 8; 6. Mattes Köppe / Hanjo Köppe, Ole Nartschick, Niels Kahlert, Malte Bruns (Wieck,4(7)5) 9;

J/70: (3) 1. Gordon Nickel / Morten Nickel, Nils Merten Färber, Sebastian Röske (Stade,1/2(7)) Punkte 3; 2. Philipp Bruhns / Valentin Gebhardt, Sven Rüggesick, Moritz Bruhns (Berlin,3(44)1) 4; 3. Jens Marten / Justus Braatz, Terje Klockemann, Tobias Strenge (Eckernförde,(27)1/3) 4; 4. Julian Ramm / Florian Von Wieding, Hannes Wagner, Ole Stücker (Itzehoe,(13)5/5) 10; 5. Björn Beilken / Alexander Beilken, Jork Homeyer, Tobias Teichmann (Berne,(31)9/2) 11; 6. Bo Johannisson / Wilhelm Johannisson, Galen Mack, Ton Thörn (SWE,8/4(10)) 12;

J/80: (3) 1. Martin Menzner / Frank Lichte, Mika Rolfs, Nils Beltermann (Stein,(4)1/1) Punkte 2; 2. Ulf Pleßmann / Katrin Jahncke, Carsten Vollmer, Andreas Benkert (Jork,2(3)2) 4; 3. Olav Jansen / Peer Jansen, Finn Jansen, Lars Kahl (Strande,1/4(22)) 5; 4. Hauke Krüss / Ole Sartori, Fritz Waßner, Bernd Ehler (Helgoland,(3)2/3) 5; 5. Torsten Voss / Rainer Bläß, Rainer Stiemke, Roland V. Franco (Flensburg,(8)5/4) 9; 6. Tim Huemme / Gesa Lüthje, Christian Knop, Peer Lüthje (Eutin,5(12)5) 10;

Kieler Woche Terminplan:
Kieler Woche, Teil I (17.-20. Juni)
2.4mR (open), 29er (Euro Cup), 505, Albin Express, Contender, Europe, Flying Dutchman, Folkeboot, Formula18, Hobie16, J/24, Laser 4.7, Laser Rad. (open), OK-Jolle

Kieler Woche, Teil II (21./22.-25. Juni)
Para World Sailing Championships (2.4mR, Hansa 303 m, Hansa 303 w), 470 M/W, 49er M, 49erFX (open), Finn M, Laser Rad. W, Laser Std. M, Nacra17 Mix, 21.-25. Juni.
420, J/70, J/80, Melges24 (European Sailing Series), 22.-25. Juni.

 

Kieler Woche, ORC (17.-24. Juni)
Welcome Race (Kiel – Eckernförde – Kiel) 17.-18. Juni.
Kiel-Cup Alpha, 19.-21. Juni.
Senatspreis, 22. Juni.
Silbernes Band, 23.-24. Juni.

 

Kieler Woche, Klassiker (17.-20. Juni)
Rendezvous der Klassiker, 17. Juni.
5.5mR & 12mR Trophy, 18.-19. Juni.

 

Kieler Woche, Segel-Bundesliga
1. Bundesliga, 17.-19. Juni.

 

Kieler Woche, Aalregatta
Aalregatta (Kiel – Eckernförde – Kiel) 17.-18. Juni.

Informationen zur Kieler Woche 2017 unter www.Kieler-Woche.de

 

 

Damien Seguin kann seinen ersten Platz verteidigen.

Kieler Woche 23.06.2017

Kieler Woche / Para World Sailing Championships
Segeln am Limit: Boote liefen voll
Nach einem Tag ohne Rennen für die Bootsklasse Hansa 303 und nur einem für die 2.4 mR-Segler aufgrund widriger Wetterbedingungen starteten die Teilnehmer der Para World Sailing Championships Freitag wieder in allen drei Bootsklassen. Die Bedingungen auf dem Wasser waren laut der Regattaleitung teilweise grenzwertig und forderten den Seglern viel ab.

 

Da der Wind von knapp 20 Knoten Windgeschwindigkeit sowie der Wellengang etlichen Teilnehmern Probleme bereitete, kehrten die Segler der Klassen Hansa 303 W und Hansa 303 M nach einem Rennen in den Hafen zurück. Viele Segler klagten darüber, dass die Boote durch die Wellen stark voll Wasser liefen und sie kaum mit der Pütz hinterherkamen. „Die Boote sind zu offen für die Wellenbedingungen hier“, meinte der Tscheche Alexander Sadilek, der sonst in der 2.4 mR-Klasse zuhause ist und nur für die Weltmeisterschaft in die Hansa 303 gewechselt ist. Eine „echte Herausforderung, die viel Kraft kostete“ nannte Cherrie Pinpin von den Philippinen das Rennen. Der deutsche Segler Jens Kroker kam mit einem leicht verbogenen Baum zurück in den Hafen und sagte: „Die Boote sind zwar auch bei 20 Knoten Windgeschwindigkeit noch gut segelbar und gefühlt sicher, aber allmählich haben wir das Windlimit der Boote erreicht.“

Kroker liegt in der Klasse Hansa 303 weiterhin auf dem dritten Platz und zeigte sich damit zufrieden: „Dafür, dass ich erst seit einigen Tagen in der Hansa 303 segele, ist das Ergebnis okay.“ Nach wie vor führt der Australier Christopher Symonds das Feld auf Platz eins an. Der Pole Piotr Cichocki konnte den zweiten Platz halten.

Bei den Frauen der Bootsklasse Hansa 303 sorgte das Rennen für eine Neuverteilung auf den ersten drei Plätzen der Rangliste. Platz eins belegt die Spanierin Violeta del Reino Diez del Valle, gefolgt von Magali Moraines aus Frankreich und Ana Paula Goncalves Marques aus Brasilien.

 

In der Bootsklasse 2.4 mR hätte die Regattaleitung gerne noch ein weiteres Rennen gestartet, aber die Bedingungen auf dem Wasser ließen es nicht zu. „Wegen des Wellengangs waren die Bedingungen grenzwertig. Vier voll Wasser gelaufene Boote mussten in den Hafen zurückgeschleppt werden. Eine Seglerin erlitt eine Unterkühlung“, berichtete Organisationsleiter Dirk Ramhorst. Die 2.4mR werden regelmäßig einer Prüfung unterzogen, dass sie mindestens 30 Minuten voller Wasser weiter schwimmen.

 

Die zwei ausgetragenen 2.4 mR-Rennen haben am dritten Regattatag einige Veränderungen in der Rangliste ergeben, lediglich an der Spitze des Feldes hat sich nichts verändert: Der Franzose Damien Senguin führt weiterhin. Von Platz zehn auf zwei arbeitete sich der Italiener Antonio Squizzato hervor. Matthew Bugg aus Australien rückte auf Platz drei vor. Heiko Kröger fiel auf den vierten Platz zurück.

Am Samstag sind die ersten Starts für 11 Uhr angesetzt.

Ergebnisliste Kieler Woche Teil 2 Tag 3

2.4mR (Para Worlds): (5) 1. Damien Seguin (FRA,(7)1/2/4/2) Punkte 9; 2. Antonio Squizzato (ITA,3.7/3.7(7)1/3) 11.4; 3. Matthew Bugg (AUS,5(22)3/3/1) 12; 4. Heiko Kröger (Ammersbek,4/2/4(5)5) 15; 5. Bjørnar Erikstad (NOR,9(11)1/2/6) 18; 6. Lasse Klötzing (Berlin,(10)8/5/8/4) 25;

Kieler Woche Terminplan:
Kieler Woche, Teil I (17.-20. Juni)
2.4mR (open), 29er (Euro Cup), 505, Albin Express, Contender, Europe, Flying Dutchman, Folkeboot, Formula18, Hobie16, J/24, Laser 4.7, Laser Rad. (open), OK-Jolle

Kieler Woche, Teil II (21./22.-25. Juni)
Para World Sailing Championships (2.4mR, Hansa 303 m, Hansa 303 w), 470 M/W, 49er M, 49erFX (open), Finn M, Laser Rad. W, Laser Std. M, Nacra17 Mix, 21.-25. Juni.
420, J/70, J/80, Melges24 (European Sailing Series), 22.-25. Juni.

 

Kieler Woche, ORC (17.-24. Juni)
Welcome Race (Kiel – Eckernförde – Kiel) 17.-18. Juni.
Kiel-Cup Alpha, 19.-21. Juni.
Senatspreis, 22. Juni.
Silbernes Band, 23.-24. Juni.

 

Kieler Woche, Klassiker (17.-20. Juni)
Rendezvous der Klassiker, 17. Juni.
5.5mR & 12mR Trophy, 18.-19. Juni.

 

Kieler Woche, Segel-Bundesliga
1. Bundesliga, 17.-19. Juni.

 

Kieler Woche, Aalregatta
Aalregatta (Kiel – Eckernförde – Kiel) 17.-18. Juni.

Informationen zur Kieler Woche 2017 unter www.Kieler-Woche.de

 

 

Der Startschuss zur Offshore Langstreckenregatta

Kieler Woche 23.06.2017

23.06.2017

Es geht um Speed und Silber
Der Startschuss zur Offshore Langstreckenregatta „Silbernes Band“ im Rahmen der Kieler Woche fällt heute um 18.30 Uhr vor dem Kieler Yacht-Club in der Kieler Innenförde. Über Nacht segeln die Teilnehmer zum Svendborgsund in Dänemark und zurück zur Ziellinie am Kieler Leuchtturm. Deutlich kürzer sind Freitagabend die Teilnehmer der DJI Speed Challenge unterwegs. Auf einer 500 Meter langen Strecke vor der Südmole in Kiel-Schilksee treten Kiter und Segler gegeneinander an.

Zu den größten Booten der Regatta „Silbernes Band“ zählt die „Haspa Hamburg“, eine J/V 52 vom Segel Verein Wedel Schulau. Die Crew nutzt die Kieler Woche-Regatten „Senatspreis“ und „Silbernes Band“ als Trainingseinheit für längere Rennen. „Für uns ist die Langstreckenregatta über Nacht eine eher kürzere Strecke. Wir sind sonst oft wochenlang unterwegs. Deshalb steht für uns der Trainingseffekt in der Kieler Woche im Vordergrund“, erklärt Skipper Fabian Bläsi. Ein perfektes Training mit Teilnahmebedingungen direkt vor der Haustür nennt er das „Silberne Band“. Ein spezielles Wachsystem sieht er für seine elf bis zwölfköpfige Crew für die Nachtfahrt nicht vor. „Das lohnt sich für die kurze Strecke nicht“, so der Steuermann der „Haspa Hamburg“, die als das schnellste Boot im Rennen gilt.

Eins der kleineren Boote bei der Wettfahrt um das „Silberne Band“ ist die „Ballerina 2“, eine Henze 31-Yacht in Mahagoni-Optik. Trotz einer deutlich kleineren Crew als auf der „Haspa Hamburg“, planen auch die Elbsegler aus Hamburg nicht, mit einem Wachsystem durch die Nacht zu kommen. „Das ist etwas für längere Fahrten, nicht für das „Silberne Band“. Wir haben eine einfache Regelung: Wem die Augen zu fallen, der wird vorübergehend ins Bett geschickt. Das hat sich bei anderen Regatten bewährt“, gibt Steuermann Berend Beilken Auskunft.

Während die Langstreckensegler der Regatta „Silbernes Band“ um 18.30 Uhr in der Innenförde zum Rennen durch die Nacht aufbrechen, dreht sich in Schilksee ab 18 Uhr bei der DJI Speed Challenge alles um Geschwindigkeit. Auf einer rund 500 Meter langen Strecke vor der Südmole in Kiel-Schilksee treten Kiter und Segler unterschiedlichster Bootsklassen gegeneinander an. Wer die Strecke in der kürzesten Zeit zurücklegt, hat gewonnen. Die erste Kieler Woche Speed Challenge gewann 2015 der Kiter Roy Rodwald, der die Rennstrecke in 39,69 Sekunden abflog. Im Vorjahr fiel die Challenge aufgrund von Sturmböen aus. Zehn Meldungen liegen für die diesjährige DJI Speed Challenge vor. Wieder mit dabei sind Kiter Roy Rodwald sowie die Brüder Helge und Christian Sach mit ihrem M32-Katamaran. Die ehemalige 49er-FX-Seglerin Leonie Meyer dürfte mit ihrem Foiling-Kite zu den Mitfavoriten zählen.

Termine:
18 Uhr: DJI Speed Speed Challenge, Kiel Schilksee
18.30 Uhr: Start Silbernes Band der Kieler Woche, Kiel Innenförde
19.30 Uhr: Siegerehrung DJI Speed Challenge, Kiel Schilksee

Kieler Woche Terminplan:
Kieler Woche, Teil I (17.-20. Juni)
2.4mR (open), 29er (Euro Cup), 505, Albin Express, Contender, Europe, Flying Dutchman, Folkeboot, Formula18, Hobie16, J/24, Laser 4.7, Laser Rad. (open), OK-Jolle

Kieler Woche, Teil II (21./22.-25. Juni)
Para World Sailing Championships (2.4mR, Hansa 303 m, Hansa 303 w), 470 M/W, 49er M, 49erFX (open), Finn M, Laser Rad. W, Laser Std. M, Nacra17 Mix, 21.-25. Juni.
420, J/70, J/80, Melges24 (European Sailing Series), 22.-25. Juni.

Kieler Woche, ORC (17.-24. Juni)
Welcome Race (Kiel – Eckernförde – Kiel) 17.-18. Juni.
Kiel-Cup Alpha, 19.-21. Juni.
Senatspreis, 22. Juni.
Silbernes Band, 23.-24. Juni.

Kieler Woche, Klassiker (17.-20. Juni)
Rendezvous der Klassiker, 17. Juni.
5.5mR & 12mR Trophy, 18.-19. Juni.

Kieler Woche, Segel-Bundesliga
1. Bundesliga, 17.-19. Juni.

Kieler Woche, Aalregatta
Aalregatta (Kiel – Eckernförde – Kiel) 17.-18. Juni.

Informationen zur Kieler Woche 2017 unter www.Kieler-Woche.de

Bei Philippe Buhl steht, neben dem KielerWoche Sieg

Kieler Woche 23.06.2017

23.06.2017

Einhandsegler als Dreier-Team
Viermal schon hat Philipp Buhl die Kieler Woche im Laser Standard gewonnen. Als Titelverteidiger will er natürlich auch 2017 ganz oben stehen. Nach zwei Tagen liegt der Sonthofener auf Rang fünf.

 

Beim Kampf um die deutsche Laser-Spitze entwickelt sich Konkurrenz im eigenen Lager. Seit Jahresbeginn trainiert der Olympiateilnehmer von Rio gemeinsam mit den jungen deutschen Laser-Assen Nik Willim und Theodor Bauer. Alle drei haben das gleiche Ziel: Olympia 2020 in Tokio. Aber nur einer wird dort segeln können.

„Ich bin höchst motiviert“, sagt Nik Willim (21), „mit dem richtigen Engagement könnte es noch knapp werden.“ Das gemeinsame Training pusht alle drei nach vorne. „Wir profitieren viel von Philipp. Er ist sehr offen zu uns.“ Gemeinsam mit Trainer Alexander Schlonski werden viele technische Abläufe erarbeitet. Und auch Buhl sagt: „Gute Trainingspartner sind das Wichtigste, was man braucht. Allein verhungert man.“ Dass die anderen beiden das gleiche Ziel haben wie er, stört ihn überhaupt nicht. Für eine Medaille bei Olympia müsse man sowieso besser sein als alle anderen – ob national oder international. Doch momentan werde Olympia zu sehr in den Vordergrund gestellt, gibt es doch noch so viele andere Regatten vorher. So steht der WM-Titel als oberstes Ziel in der Agenda des Leitwolfes der deutschen Laser-Flotte.

Eine gute nationale Trainingsgruppe „macht mehr Spaß“, so Buhl, der sich gern an die gemeinsame Vorbereitung mit Simon Grotelüschen auf die Spiele in Rio erinnert, auch wenn am Ende der Lübecker das Rennen um das eine Olympia-Ticket gewann. „Man spricht die gleiche Sprache und spart sich eine Menge Koordinationsaufwand.“ Und schließlich hat diese Trainingsgruppe das Ziel, insgesamt in die Top-Ten zu fahren. „Das macht richtig viel Spaß“, peilt Einhandsegler Buhl einen Mannschaftserfolg an.

Nik Willim (er ist inzwischen von der Schlei in die Kieler Innenstadt umgezogen, studiert BWL und startet für den Norddeutschen Regatta-Verein) hat allerdings zuerst ein Handicap zu überwinden. Denn seit einigen Wochen laborierte er an einer Knieverletzung, hervorgerufen durch Überlastung. „Das ist ärgerlich, das muss ich erstmal auskurieren“, so Willim, der auch zur Kieler Woche pausieren muss.

Dritter im Bunde der Trainingsgruppe ist Theodor Bauer. Der 22-Jährige vom Röbeler Segel-Verein Müritz war Dritter bei der Laser-IDM 2015 am Bodensee, hinter Lukas Feuerherdt und Philipp Buhl. Voriges Jahr gewann Bauer den deutschen Meistertitel. Beim Euro-Cup im Frühjahr in Hyères segelte er auf Rang sechs und steht in der Weltrangliste auf Platz 88. Willim (dessen größter Erfolg Bronze bei der U21-WM in Kiel 2016 war) rangiert auf Platz 67, dazwischen liegt Max Wilken, der aber jünger ist und erst Olympia 2024 anpeilt.

Philipp Buhl (27), der Weltranglisten-Erste, war 2017 schon bei drei großen Regatten in den Top-Ten. Bei den World-Cups in Miami und Hyères segelte der Aktivensprecher des DSV auf die Plätze sechs und sieben, bei der Trofeo Prinçesa auf Mallorca auf Rang neun und beim Weltcupfinale vor Santander (Spanien) auf den Podiumsplatz zwei.

Nun steht die Kieler Woche an. Und die beginnt weit vor dem ersten Start. „Da geht es schon fünf Tage vorher los: Interviews und Fototermine. Bei der Kieler Woche ist man richtig ausgelastet“, schildert der Sportsoldat der Bundeswehr, dass Kiel mehr ist als nur eine Regatta.

Bei den Herren im Laser Standard sind über 130 Starter („Auch wenn aus der Leistungsspitze einige fehlen“, so Buhl) aus 34 Nationen gemeldet, darunter insgesamt 13 Deutsche. Da ist die Titelverteidigung auch für Buhl kein Selbstgänger. Die bisherigen Ergebnisse unterstreichen das.

Der erste Start am heutigen Freitag ist für die olympischen Klassen für 11 Uhr (3 bis 4 Wettfahrten) angesetzt, allein die Nacra 17 gehen erst um 14.30 Uhr nach den 2.4mR auf die Bahn. Die Internationalen Klassen 420er, J/70, J/80 und Melges starten ebenfalls um 11 Uhr, die paralympischen Klassen 2.4mR und Hansa 303 (2 Wettfahrten) um 12 Uhr. Am Nachmittag nimmt der Wind (im Mittel 5 Beaufort) zu und erreicht in Spitzen bis zu sieben Beaufort.

Kieler Woche Terminplan:
Kieler Woche, Teil I (17.-20. Juni)
2.4mR (open), 29er (Euro Cup), 505, Albin Express, Contender, Europe, Flying Dutchman, Folkeboot, Formula18, Hobie16, J/24, Laser 4.7, Laser Rad. (open), OK-Jolle

Kieler Woche, Teil II (21./22.-25. Juni)
Para World Sailing Championships (2.4mR, Hansa 303 m, Hansa 303 w), 470 M/W, 49er M, 49erFX (open), Finn M, Laser Rad. W, Laser Std. M, Nacra17 Mix, 21.-25. Juni.
420, J/70, J/80, Melges24 (European Sailing Series), 22.-25. Juni.

Kieler Woche, ORC (17.-24. Juni)
Welcome Race (Kiel – Eckernförde – Kiel) 17.-18. Juni.
Kiel-Cup Alpha, 19.-21. Juni.
Senatspreis, 22. Juni.
Silbernes Band, 23.-24. Juni.

Kieler Woche, Klassiker (17.-20. Juni)
Rendezvous der Klassiker, 17. Juni.
5.5mR & 12mR Trophy, 18.-19. Juni.

Kieler Woche, Segel-Bundesliga
1. Bundesliga, 17.-19. Juni.

Kieler Woche, Aalregatta
Aalregatta (Kiel – Eckernförde – Kiel) 17.-18. Juni.

Informationen zur Kieler Woche 2017 unter www.Kieler-Woche.de

Ohne ein neues Rennen in der Wertung

Kieler Woche 22.06.2017

22.06.2017

Rumpfprogramm zwischen Gewitter und Flautenlöchern
Eine kräftige Gewitterfront über Norddeutschland hat Kiel Schilksee zwar nur am Rande gestreift, hat die Regatten in den paralympischen und olympischen Klassen der Kieler Woche aber ein wenig vom Kurs abgebracht.

Nachdem an den ersten fünf Tagen eitel Sonnenschein herrschte und die Wettfahrten in den diversen Klassen fast komplett über den Kurs gebracht werden konnten, gelang am Donnerstag nur ein Rumpfprogramm. Immerhin versuchten die Wettfahrtleiter auf allen Bahnen das Mögliche, um weitere Rennen in die Wertung zu bringen.

„Das Statement heute fällt geteilt aus. Wir haben alles versucht und sind dazu auch durch den Obersten Wettfahrtleiter Nino Shmueli aufgefordert worden. In einigen Klassen klappte das ganz gut, auf anderen Bahnen brach der Wind ein“, berichtete Organisationsleiter Dirk Ramhorst, der angesichts einer zweiten Gewitterfront, die am Abend über Norddeutschland hinwegzog, die Klassen rechtzeitig wieder an Land versammelte.

470er Männer und Frauen: Bei den 470ern gab es keinerlei Veränderungen in den Ergebnissen, da die gestarteten Wettfahrten kurz vor dem Zieldurchgang abgebrochen wurden. „Wir sind bei guten Bedingungen gestartet, doch 100 Meter vor dem Ziel war der Wind komplett weg“, berichtete Mathew Belcher, Olympiasieger von 2012. Mit Vorschoter Will Ryan lag er zu diesem Zeitpunkt in Führung und war natürlich unglücklich darüber, dass er seinen zweiten Gesamtrang nun nicht verbessern konnte: „Es war bis dahin ein enges Rennen, aber ich habe in den Jahren meiner Segelkarriere gelernt, mich über Rennabbrüche nicht zu ärgern.“ Mathew Belcher/Will Ryan sind in Kiel mit ihrem Erfolgstrainer Victor Kovalenko angereist, der seinen Schützlingen ein großes Kämpferherz bescheinigte. Das habe ihnen in Rio die Silbermedaille beschert, als schon alles verloren schien. Dennoch ist für Tokio noch eine Rechnung offen. Das Trio arbeitet für die Spiele 2020 auf die Goldmedaille hin. Der Kampfgeist dürfte auch zur Kieler Woche dazu führen, dass Belcher/Ryan hart daran arbeiten, die derzeit führenden David Bagehr/Lukas Mähr (Österreich) noch von Platz eins zu verdrängen. Ohne Rennwertung blieben auch die 470er-Frauen, was die Berlinerinnen Frederike Loewe/Anna Markfort weiter in der Top-Position hält.

 

Laser Männer und Frauen: Bruchstückhaft war das Geschehen bei den Laser-Seglern. Von den drei Startgruppen der Männer schafften zwei ein Rennen, bei den Frauen kam keine Gruppe durch. Philipp Buhl (Kiel), der beste deutsche Laser-Segler, war immerhin unter den Glücklichen, die ein Rennen geschafft hatten. „Wir hatten fast ein komplettes Rennen bei wunder schönem Windbedingungen. Aber am Ende war fast nichts mehr“, so Buhl. In Kiel freut er sich über ein großes Feld, das aber in der Spitze nicht so stark besetzt ist. Dennoch muss er sich vorerst mit der Verfolgerrolle begnügen. Sein zweiter Platz im einzigen Rennen seiner Gruppe bringt ihn immerhin auf Gesamtrang fünf – allerdings sind die Ergebnisse aufgrund des fehlenden Rennens der dritten Gruppe noch unvollständig. Keine Rennen gab es bei den Laser-Frauen. Svenja Weger (Kiel) bleibt damit auf der Vize-Position hinter der Griechin Vasileia Karachaliou.

49er Männer und Frauen: Deutlich lebhafter ging es bei den Skiff-Seglern zu. Die Männer im 49er schafften zwei Rennen, die Frauen im 49er FX sogar drei Wettfahrten. Und bei den Frauen bestimmen die deutschen Damen das Geschehen. Die WM-Dritten von 2016, Victoria Jurczok/Anika Lorenz (Kiel), bewahrten ihre Führung mit zwei vierten Plätzen und einem weiteren Tagessieg. Ärgste Verfolgerinnen sind nun die Titelverteidigerinnen Tina Lutz/Susann Beucke, die mit den Platzierungen 3, 3, 2 den Rückstand um einen Punkt reduzieren konnten. Auch bei den Männern blieb die Führungsposition unangetastet. Josh Porebski/Trent Rippey demonstrierte die besondere neuseeländische Qualität in dieser Klasse, während Robert Scheidt/Gabriel Borges (Brasilien) ihren Position auf Rang zwei räumen mussten. Diese nehmen nun die Australier David Gilmour/Joel Turner vor Erik Heil/Thomas Plößel (Kiel) ein.

 

Nacra 17: Die Rennen in der Klasse der Mixed-Kats entwickeln sich zu einem deutsch-österreichischen Zweikampf. Mit den Plätzen 2, 2, 1 erwischten die Flensburger Jan Hauke Erichsen/Ann-Kristin Wedemeyer einen sehr guten Tag, dem der Olympia-Dritte Thomas Zajac (Österreich) mit Vorschoterin Barbara Matz mit 1, 1, 3 in nichts nachstand. „Wir hatten mit einigen Windlöchern zu kämpfen, deshalb sind wir sehr zufrieden. Denn wir haben noch alle Optionen.“ Auch im ersten Rennen des Tages lagen die Flensburger in Führung, hatten dann aber ein Problem mit der Gennakerschot und mussten die Österreicher noch passieren lassen.

Finn: Im einzigen Rennen des Tages musste der Este Deniss Karpak mit Rang fünf sein bisher schlechtesten Ergebnis bei dieser Kieler Woche verkraften, dennoch bewahrte er die Gesamtführung vor dem Kroaten Nenad Bugarin.

Melges 24, J/70, J/80: Mit jeweils einer Wettfahrt auf der Bahn der Kielboot-Einheitsklassen vor Wendtorf starteten die Melges24 und die beiden J-Klassen in ihre Kieler Woche. Überraschend konnte sich dabei in der J/80 nicht Abonnementsieger Martin Menzner (Stein) an die Spitze setzen. Diese nimmt das Kieler Team um Olav Jansen ein. In der J/70 sind Gordon Nickel und Crew gleich an die Spitze gerückt. Das Stader Team stellt derzeit das beste deutsche Team in dieser jungen Klasse, segelte gerade bei der Europameisterschaft in England auf Rang 15. Top im Ranking der Melges 24 sind nach der ersten Wettfahrt die Itzehoer Mannen um Stefan Gründler.

420er: Noch ohne ein komplettes erstes Bild sind die 420er. Nur eine Gruppe schaffte ein Rennen, die andere musste ohne Ergebnis wieder in den Hafen geschickt werden.

Ergebnisliste Kieler Woche Teil 2 Tag 2

2.4mR (Para Worlds): (3) 1. Damien Seguin (FRA,(7)1/2) Punkte 3; 2. Daniel Bina (CZE,1/3(13)) 4; 3. Heiko Kröger (Ammersbek,(4)2/4) 6; 4. Matthew Bugg (AUS,5(22)3) 8; 5. Bruno Jourdren (FRA,2/7(16)) 9; 6. Bjørnar Erikstad (NOR,9(11)1) 10;

49er: (5) 1. Josh Porebski / Trent Rippey (NZL,4/1/1(10)3) Punkte 9; 2. David Gilmour / Joel Turner (AUS,1/4/3/1(19)) 9; 3. Erik Heil / Thomas Ploessel (Kiel,(14)1/3/5/6) 15; 4. Tim Fischer / Fabian Graf (Kiel,7(11)1/1/7) 16; 5. Łukasz Przybytek / Paweł Kołodziński (POL,5/7/2/3(10)) 17; 6. Robert Scheidt / Gabriel Borges (BRA,1/2/7/8(12)) 18;

49er FX: (6) 1. Victoria Jurczok / Anika Lorenz (Kiel,(25)1/1/4/4/1) Punkte 11; 2. Tina Lutz / Susann Beucke (Prien,1/5(16)3/3/2) 14; 3. Enia Nincevic / Petar Cupac (CRO,(15)6/4/4/1/4) 19; 4. Alexandra Maloney / Molly Meech (NZL,4/1(17)3/11/2) 21; 5. Charlotte Dobson / Saskia Tidey (GBR,(16)4/5/1/3/11) 24; 6. Annemiek Bekkering / Marieke Jongens (NED,1/3/6/9(19)5) 24;

Nacra 17: (6) 1. Thomas Zajac / Barbara Matz (AUT,(4)1/1/1/1/3) Punkte 7; 2. Jan Hauke Erichsen / Ann Kristin Wedemeyer (Flensburg,1(3)3/2/2/1) 9; 3. Maksim Semenov / Alina Shchetinkina (RUS,3(6)2/6/3/4) 18; 4. Kevin Bonnevie / Isaura Maenhaut (BEL,2/2/4(16)4/8) 20; 5. Viatcheslav Sheludyakov / Kristina Sulima (RUS,7/5(8)4/5/2) 23; 6. Alica Stuhlemmer / Tom Heinrich (Kiel,5(7)5/3/7/5) 25;

Finn: (3) 1. Deniss Karpak (EST,3/1(5)) Punkte 4; 2. Nenad Bugarin (CRO,2/2(3)) 4; 3. Luke Muller (USA,1(16)6) 7; 4. Josip Olujic (CRO,5(21)2) 7; 5. Max Salminen (SWE,(11)7/1) 8; 6. Piotr Kula (POL,(16)5/4) 9;

470 M: (2) 1. David Bargehr / Lukas Mähr (AUT,3/1) Punkte 4; 2. Mathew Belcher / Will Ryan (AUS,2/2) 4; 3. Simon Diesch / Philipp Autenrieth (Deggenhausertal,7/4) 11; 4. Sho Kaminoki / Taisei Hikida (JPN,4/8) 12; 5. Daichi Takayama / Kimihiko Imamura (JPN,5/9) 14; 6. Maciej Sapiejka / Adam Krefft (POL,8/7) 15;

470 W: (2) 1. Frederike Loewe / Anna Markfort (Greifswald,2/1) Punkte 3; 2. Carrie Smith / Jaime Ryan (AUS,1/5) 6; 3. Nadine Böhm / Ann- Christin Goliaß (Buchloe,4/2) 6; 4. Theres Dahnke / Birte Winkel (Plau am See,7/3) 10; 5. Agnieszka Skrzypulec / Irmina Mrózek Gliszczynska (POL,3/8) 11; 6. Luise Wanser / Helena Wanser (Hamburg,5/7) 12;

Laser Standard: (2) 1. Marco Benini (ITA,1/3) Punkte 4; 2. Francesco Marrai (ITA,2/4) 6; 3. Enrique Arathoon (ESA,1/8) 9; 4. Sergei Komissarov (RUS,2/7) 9; 5. Valeriy Kudryashov (UKR,5/4) 9; 6. Karl-Martin Rammo (EST,8/2) 10;

Laser Radial: (2) 1. Vasileia Karachaliou (GRE,1/1) Punkte 2; 2. Svenja Weger (Potsdam,5/1) 6; 3. Erika Reineke (USA,3/3) 6; 4. Carolina Albano (ITA,3/4) 7; 5. Anna Pohlak (EST,2/6) 8; 6. Silvia Zennaro (ITA,1/8) 9;

Hansa 303 M: (2) 1. Christopher Symonds (AUS,1/1) Punkte 2; 2. Piotr Cichocki (POL,2/2) 4; 3. Jens Kroker (Hamburg,7/3) 10; 4. Aaron Yong Quan Per (SIN,5/6) 11; 5. Sergio Roig Alzamora (ESP,9/5) 14; 6. Jingkun Xu (CHN,3/12) 15;

Hansa 303 W: (2) 1. Magali Moraines (FRA,1/3) Punkt 4; 2. Violeta Del Reino Diez Del Valle (ESP,2/2) 4; 3. Qian Yin Yap (SIN,7/1) 8; 4. Jana Mestre (ESP,5/4) 9; 5. Ana Paula Gonçalves Marques (BRA,3/7) 10; 6. Miray Ulas (TUR,4/8) 12;

420er: (0) Lauf hat nur in der gelben Gruppe stattgefunden.

Melges 24: (1) 1. Stefan Gründler (Ammersbek,1) Punkte 1; 2. Martin Thiermann (Nürnberg,2) 2; 3. Pascal Radue (GBR,3) 3; 4. Mattes Köppe (Wiek,4) 4; 5. Victor Pruchniewski (Nürnberg,5) 5; 6. Marcus Moerchen (Weißenburg,6) 6;

J/70: (1) 1. Gordon Nickel / Morten Nickel, Nils Merten Färber, Sebastian Röske (Stade,1) Punkte 1; 2. Peter Kohlhoff / Sören Brandt, Max Kleinsorg, Melanie Kohlhoff (Strande,2) 2; 3. Philipp Bruhns / Valentin Gebhardt, Sven Rüggesick, Moritz Bruhns (Berlin,3) 3; 4. Michael Grau / Carsten Kemmling, Malte Päsler, Florian Thoelen (Hamburg,4) 4; 5. Martin Fahr / Carsten Jacob, Florian Triebel, Jörg Wenzel (Berlin,5) 5; 6. Alexander Swade / Roland Swade, Johanna Meier, Christoph Swade (Bottrop,6) 6;

J/80: (1) 1. Olav Jansen / Peer Jansen, Finn Jansen, Lars Kahl (Strande,1) Punkte 1; 2. Ulf Pleßmann / Katrin Jahncke, Carsten Vollmer, Andreas Benkert (Jork,2) 2; 3. Hauke Krüss / Ole Sartori, Fritz Waßner, Bernd Ehler (Helgoland,3) 3; 4. Martin Menzner / Frank Lichte, Mika Rolfs, Nils Beltermann (Stein,4) 4; 5. Tim Huemme / Gesa Lüthje, Christian Knop, Peer Lüthje (Eutin,5) 5; 6. Harald Busch / Henning Falkenberg, Paul Busch (GER,6) 6;

Kieler Woche Terminplan:
Kieler Woche, Teil I (17.-20. Juni)
2.4mR (open), 29er (Euro Cup), 505, Albin Express, Contender, Europe, Flying Dutchman, Folkeboot, Formula18, Hobie16, J/24, Laser 4.7, Laser Rad. (open), OK-Jolle

Kieler Woche, Teil II (21./22.-25. Juni)
Para World Sailing Championships (2.4mR, Hansa 303 m, Hansa 303 w), 470 M/W, 49er M, 49erFX (open), Finn M, Laser Rad. W, Laser Std. M, Nacra17 Mix, 21.-25. Juni.
420, J/70, J/80, Melges24 (European Sailing Series), 22.-25. Juni.

 

Kieler Woche, ORC (17.-24. Juni)
Welcome Race (Kiel – Eckernförde – Kiel) 17.-18. Juni.
Kiel-Cup Alpha, 19.-21. Juni.
Senatspreis, 22. Juni.
Silbernes Band, 23.-24. Juni.

Kieler Woche, Klassiker (17.-20. Juni)
Rendezvous der Klassiker, 17. Juni.
5.5mR & 12mR Trophy, 18.-19. Juni.

Kieler Woche, Segel-Bundesliga
1. Bundesliga, 17.-19. Juni.

Kieler Woche, Aalregatta
Aalregatta (Kiel – Eckernförde – Kiel) 17.-18. Juni.

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