30.06.2011
Fehlalarm! Was nun?
Die Rahmenbedingungen sind ein Traum: Die Sonne scheint und der Wind kommt
aus der richtigen Richtung. Es läuft. Groß und Genua sind für sechs Knoten
gut und der Kieler Leuchtturm wandert rasch achteraus. Vor dem Bug liegen
Dänemark und der diesjährige Sommerurlaub. Die Stimmung an Bord ist gut.
Während die Eltern im Cockpit über die Törnziele der kommenden Tage klönen,
spielen die Kinder friedlich unter Deck. Besonders angetan hat es dem
Nachwuchs die kürzlich für den Törn angeschaffte nagelneue EPIRB. Anziehend
leuchten ihr gelbes Gehäuse und der orange SOS-Knopf. Er ist schnell
gedrückt und nur kurze Zeit später geht in der Seenotleitstelle Bremen
Rescue vollautomatisch der Notruf ein. Im Cockpit bekommen die Eltern davon
nichts mit. Auch ahnen Sie nicht, dass der Fehlalarm die Kette der
Rettungsmaßnahmen in Gang setzt.
Immer mehr Yachten setzen auf moderne Sicherheitstechnik an Bord.
Mann-über-Bord-Sender, EPIRBs und vor allem Funkgeräte mit Distress-Taste
sind zunehmend auf Schiffen zu finden, damit im Ernstfall schnell und
unkompliziert die Notfallmeldung verbreitet und Rettungsmaßnahmen in Gang
gesetzt werden können. Im Idealfall wird der Fehlalarm noch rechtzeitig von
der Crew bemerkt und widerrufen. Beispielsweise durch ein
UKW-Seefunkgespräch oder einen Satellitentelefonanruf in der
Seenotleitstelle. Was aber passiert, wenn dies nicht geschieht? Im
geschilderten Fall würde ein Seenotkreuzer auslaufen, um Hilfe zu leisten.
Je nach Entfernung zum Havaristen kann alternativ auch ein Hubschrauber in
die Luft gehen. Vor Ort stellen segelnde Familie und Retter dann fest, dass
es gar kein Problem gibt. Trotzdem sind Kosten entstanden. Was nun? Trägt
die Schiffsversicherung den entstandenen Schaden?
Schaut man in die Kasko-Bedingungen der meisten Versicherer, so greifen
diese nur, wenn eine Gefahr für Leib und Leben besteht. Das ist hier nicht
der Fall. Im Gegenteil – der Familie geht es prächtig. Dennoch gibt es
Mittel und Wege, Skipper und Crew gegen einen Fehlalarm abzusichern. „Am
einfachsten geht das über die Haftpflichtversicherung für das Schiff“,
erklärt Thomas Gibson, selbst begeisterter Segler und Abteilungsleiter bei
Firmenich Yachtversicherungen. „Allerdings sollte man unbedingt auf das
Kleingedruckte achten. Nur ganz wenige Anbieter versichern dieses Risiko
überhaupt. Bei uns sind Such- und Hilfskosten durch das unbeabsichtigte
Auslösen von Notfallrettungsmitteln, wie z.B. EPIRB oder Funkgerät in Höhe
der Haftpflichtdeckung abgesichert.“
Die Segelsaison hat begonnen und Fehlalarme sind absolut keine Seltenheit.
Mehr als drei Viertel aller Alarme, die bei der Seenotleitstelle in Bremen
eingehen, entpuppen sich als Fehlauslösungen. Eigner sollten daher prüfen,
inwieweit sie über ihre Haftpflichtversicherung geschützt sind. Das Team von
Firmenich Yachtversicherungen ist dabei gerne behilflich. Crews, die sicher
gehen wollen, dass sie ausreichenden Versicherungsschutz genießen, bietet
Firmenich Yachtversicherungen deshalb die Möglichkeit, schnell und
unkompliziert unter Telefon: 040 - 328 101 731 oder E-mail
info@firmenich-yacht.de ein Angebot anzufordern. Alternativ prüfen die
Mitarbeiter auch gerne einen bestehenden Vertrag – egal von welchem Anbieter
– auf Herz und Nieren und entwickeln bei Bedarf individuelle
Lösungsvorschläge.
Über Firmenich
Bereits 1912 von Christian Firmenich gegründet, hat sich das Unternehmen von
Anbeginn auf Wassersportversicherungen spezialisiert. Kontinuität und
Zuverlässigkeit, das Streben nach bester Qualität und hohes persönliches
Engagement - mit diesen Werten wurde Firmenich zum führenden Anbieter für
Qualitäts-Yachtversicherungen in Berlin und Umgebung. Inzwischen betreut
Firmenich über seine Büros in Berlin und Hamburg Skipper auf sämtlichen
Gewässern Europas und darüber hinaus.
Seit 1993 gehört Firmenich als Kompetenzcenter für Wassersportversicherungen
der Unternehmensgruppe Gossler, Gobert und Wolters an, einem der größten
unabhängigen und inhabergeführten Versicherungsmakler in Deutschland.
www.firmenich-yacht.de
Ende der Presseinformation
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