Bernt Lüchtenborg: Projekt Sail2Horizons - 65000sm nonstop

mit und gegen den Wind
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25.11.2009
Bernt Lüchtenborg - doppelte Weltumsegelung - einhand. Sollte der Newsletter nicht richtig angezeigt werden, nutzen Sie bitte unsere Online-Version oder schreiben sie eine E-Mail an support@sail2horizons.com

Newsletter 25.11.09 | www.sail2horizons.com Liebe Freunde, Partner und Interessierte von sail2horizons,

Zwangspause in Neuseeland

Bernt Lüchtenborg musste während seines Törns am Sonntag, den 22.11.2009 nach Ruderschaden an seiner "SY Horizons" süd-westlich von Neuseeland einen Notruf an das Rescue Coordination center New Zealand absetzen. Die "Horizons" war auch mit Notpinne nicht mehr zu steuern und trieb manövrierunfähig bei starken Winden und hohem Seegang.
Bernt Lüchtenborg in Seenot
Foto: www.sail2horizons.com
Am 23.11.2009 wurde Bernt Lüchtenborg nach Koordination des RCCNZ vom Rettungsboot des Kreuzfahrtschiffes Seven Seas Mariner abgeborgen und ist zurzeit auf dem Weg nach Neuseeland. Bernt Lüchtenborg ist wohlauf.

Von dort wird er die Bergung der "Horizons" organisieren, sie nach Neuseeland schleppen, dort reparieren und seinen Törn fortsetzen. Aktuelle Informationen werden auch weiterhin über die Blogeinträge auf unserer Website veröffentlicht. Bis zur Fortsetzung der Reise geschieht dies manuell.

Kurz nach seiner Rettung meldete er sich per E-Mail von Bord der "Seven Seas Mariner":
"...Das Projekt sail2horizons ist trotz des technischen Stopps nicht beendet, sondern geht, wenn auch in anderer Form, weiter. Ich halte Euch auf dem Laufenden und berichte vom Stand der Dinge auch weiterhin."

Die aktuelle Pressemitteilung können Sie hier nachlesen.
Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel und Unterschriftenaktion vor Klimagipfel in Kopenhagen

Das Projekt sail2horizons basiert bekanntermaßen auf 3 Säulen: die sportliche Herausforderung, das soziale Engagement und das Anliegen, etwas für die Umwelt zu tun. 2 Tage bevor Bernt Lüchtenborg vor Neuseeland abgeborgen werden mußte, startete er eine Unterschriftenaktion im Vorfeld des Klimagipfels in Kopenhagen und schrieb einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel. Trotz der technischen Zwangspause geht der Aufruf natürlich weiter.

Die wissenschaftliche Komponente der Reise, das Forschungsprojekt "sail&research" des IOW, Warnemünde, hat eine große Bedeutung: Bernt Lüchtenborg möchte das Bewusstsein für die Klimaproblematik sensibilisieren und aktiv einen Beitrag leisten. Unabhängig von den späteren Auswertungen der unterwegs gesammelten Wasserproben durch das IOW müssen wir den Veränderungen durch die Erderwärmung die notwendige Aufmerksamkeit schenken und ihnen ins Auge sehen. Wir müssen handeln - gerade jetzt - kurz vor dem Klimagipfel in Kopenhagen.

Wir möchten Sie bitten, die Unterschriftenaktion zu unterstützen und sich online unter www.klima.sail2horizons.com einzutragen. Der Brief an die Bundeskanzlerin wird zusammen mit der Unterschriftenliste Anfang Dezember von uns weitergeleitet. Vielen Dank!

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