Velux 5 Oceans - Alone-Round the World Yacht Race 2006/2007

www.velux5oceans.com - Oceanarchiv

Basurko,Stamm, Shiraishi und Sir Robin
Fotogalerie

Leg1: Bilbao - Freemantle
Leg2: Freemantle - Norfolk
Leg3: Norfolk - Bilbao


Das Solo Around the World Yacht Race
begann 1982 als BOC Challenge und bekam später den Namen
aroundalone - one sailor...one boat...around the world...alone
In 2006 wird es erstmalig als The 5-Oceans ausgesegelt.

Nach dem Vendee Globe Rennen ist es das zweithärteste Solorennen um die Welt. Mit nur zwei Zwischenstops führt der Kurs über 28.000 Meilen über alle 5 Ozeane und hat manche große Karriere im Profisegelsport begründet. Berühmte Namen wurden: Philippe Jeantot, Christophe Augin, Giovanni Soldini, Jean-Luc van den Heede, Isabelle Autissier, Bernard Stamm und Emma Richards.

Das 5-Oceans Race 2006/07 wird das 25. Jubiläum feiern.
Organisator des Rennens ist Clipper Ventures
Das Rennen ist Teil der IMOCA World Championship der 50-und 60ft-Yachten

Nachdem Tim Troy aus der Seglergemeinde ausschied, weil er die IMOCA Zertifizierung nicht ge3schafft hatte, musste auch Graham Dalton/NZ melden, dass er wegen des kürzlichen Mastbruches erst nach dem Sttart Bilbao verlassen kann.

Die Flotte verließ am 22.Oktober 2006 Bilbao und geriet sofort in einen starken Sturm auf dem Weg nach Kap Finisterre. Vier Boote wurden zur Rückkehr für Reparaturen gezwungen. Nur Bernard Stamm und Kojiro Shiraishi schafften es ohne Blessuren. Sie mussten wegen outside assistance eine Zeitstrafe von 48h einstecken, führten aber den Leg 1 bis Freemantle weitgehend an.

Mike Golding überholte am Äquator Shiraishi und setzte sich an Position 2. Bernard Stamm erwischte ein seltenes Wettertor durch die Highs im Südatlantik nach Kapstadt.

Im Ind.Ozean erwischte es plötzlich HUGO BOSS mit einem schweren Schaden am Schwenkkielsystem. Mike Golding/ECOVER zögerte nicht sofort umzukehren und Thomson zu retten- eine seemännische Meisterleistung unter den gegebenen Umständen. Doch selten kommt ein Unglück allein. Ecover erlitt einen dreifachen Mastbruch. Gezwungen nach Kapstadt zu segeln, gab Golding das Rennen auf und bestätigte damit die Erkenntnis, dass sich bei solchen Rennen auch das Unerwartete ereignen kann.

Währenddessen erreichte Stamm als Erster Freemantle Anfang Dezember. Wie auch immer - Kojiro Shiraishi auf SPIRIT OF YUKOH lief 3 Tage später ein - dafür, dass er das Schiff erst wenige Monate vor dem Start erworben hatte, eine tolle Leistung.Sir Robin Knox-Johnston eroberte doch noch - als Oldie - einen OPlatz auf dem Podium - vor Unai Basurko und Graham Dalton.

Der zweite Leg nach Norfolk war durch ungewöhnlich milde bedingungen im Südpazifik gekennzeichnet und wurd von Stamm dominiert. SeineSeemannschft und nautischen Leistungen waren eindrucksvoll. Dagegen fiel Kojiro Shiraishi zurück.

Knox-Johnston musste in Ushuaia einen Pitstop einlegen, Dalton auf den Falklands. Unai Basurko kämpfte sich auf Platz drei vor - mit einem Podiumsplatz für Leg2. Graham Dalton war vom Pedch verfolgt. Er musste schon in Neuseeland einen Pitstop einlegen, dann in den Falklands ujnd musste nocheinmal in Brasilien anlanden, wo ihn während der Ruderreparatur auch noch eine Krankheit befiel. Zu allem Überflluss stahl man ihm auch noch die elektronische Ausrüstung. Trotz allem setzte er das Rennen gegen die Uhr fort, schaffte es noch rechtzeitig bis Norfolk und konnte so doch noch nach Bilbao zurückkehren um so seinen Traum und ein Versprechen für seinen an Krebs gestorbenen Sohn einzulössen.

Am Ende diese großen Around Rennens überfuhr die Schweizer Segellegende Bernard Stamm mit seiner CHEMINEES POUJOULAT um 17:13:25 local time (15:13:25 GMT) die Ziellinie in Bilbao. Der Titelverteidiger beendete Leg3 von Norfolk nach Bilbao in 11 Tagen, 23 h und 53 min.

Der Japaner Kojiro Shiraishi überfuhr mit seiner SPIRIT OF YUKOH als Zweiter die Ziellinie um 17:56:45 local time (15:56:45 GMT), ganze 43 Minuten nach Bernard Stamm.

Die englische Solo Segellegende Sir Robin Knox-Johnston schaffte es um 11:22:03 local time (09:22:03 GMT) als Dritter. Der 68 Jahre alte Segler schaffte die dritte Atlantiketappe in 16 Tagen, 17 h und 2 min.
Fotos: www.velux5oceans.com


Bis zum Schluß wird hart gekämpft


Sir Robin hat es als 4. bis Norfolk geschafft


Stamm 1.in Norfolk - 3000nm Vorsprung


Einsam und allein zum Kap Hoorn


B.Stamm verabschiedet sich in Freemantle


Stamm entflieht dem Orkan knapp


Das unerwartet sehr starke Sturmtief


Schon vor dem Start gab es einen Sturm
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