Route du Rhum- La Banque Postale 2006

Start 29. Oktober 2006 - St.Malo
www.routedurhum.org - Oceanarchiv
Fotogalerie

Geschichte des Rennens

Organisation
Die Route du Rhum wird organisiert von Promovoile S.A., eine Tochtergesellschaft von Pen Duick S.A.S. company unter Beteiligung von Saint-Malo für den Start und die Guadeloupe Regional Authority für die Ankunftsphase Mit dabei die Sportclubs und die French Ocean Racing Association(“UNCL”).
Das Rennen wird gesponsert von La Banque Postale.

Kurs: 3510 nm
Die Route du Rhum ist ein Spitzenevent für Soloskipper und findet alle vier Jahre statt.

Diese Regatta gehört zu den Eventkalendern:
FICO (International Forum of Ocean Races), Punkte für die FICO World Championships
IMOCA: Punkte für die IMOCA monohull world championships.

Rennregeln
Jedes Boot muss eine Qualifikationsfahrt absolvieren. Eine Woche vorher müssen Entfernung, Datum und Startzeit bekannt sein.

Teilnehmerliste
Von 12 ausländischen Teilnehmern waren 6 englisch, 3 Schweizer, 1 Belgier, 1 Niederländer und 1 Amerikaner.

6 Rekordbrecher im sicheren Hafen
Thomas Coville (Sodeb’O), Michel Desjoyaux (Géant) und Franck Cammas (Groupama 2) sind die drei ORMA Skipper, die Pointe à Pitre unter der bisherigen Rekordzeit von Laurent Bourgon (Brossard)1998 erreicht haben.
Lionel Lemonchoix (Gitana XI): 7d17h19’06” 19.11kn.
Pascal Bidégorry (Banque Populaire): 8d04h25’07” 18.03kn
Thomas Coville (Sodeb’O): 8d13h39’02” 17.22kn
Michel Desjoyeaux (Géant): 8d13h48’24” 17.21kn
Franck Cammas (Groupama 2): 8d17h55’17” 16.87kn

15.11.2006
Marc Guillemot (Safran) kreuzte die Ziellinie nach 16 Tagen, 17 h, 57min und 26 sec auf See, mit einem 7.Platz nach einem langen Schlagabtausch mit Anne Liardet. So war er 4 d 5h58' langsamer als der IMOCA Gewinner, Roland Jourdain.

08.11.2006
ROSS HOBSON nach Kenterung gerettet.
Ross Hobson ist jetzt auf Cargoschiff CARMEN, 1760 nm abseits Pointe à Pitre.

07.11.2006
Stève Ravussin's Kenterung und Rettungsaktion durch russischen Tanker.
Der Orange Project Trimaran kenterte im Atlantik, etwa 600 nm NW der Azoren. 09:45 war der russische Tanker “Okhta Bridge”, der vom Norfolk (USA) MRCC benachrichtigt worden war, zur Stelle um den Navigator zu retten, was schwierig war. Steve war unter Schock, ist jetzt aber gesund und wohlauf auf dem Weg nach Südengland, wo er am 13.November Land betreten wird. Steve unter dem Eindruck des Erlebten:"Heute hatte ich drei Leben."

05.11.2006
Stève Ravussin ist zurück im Rennen. Er hatte 1700 Meilen und 2,5 Tage verloren. Trotz des um 1,5m verkürzten daggerboards kehrte er nach der reparatur auf den Azoren ins Rennen zurück.

02.11.2006
Der Orange Project Trimaran ist mit einem Container zusammengestossen. Etwa um 9h GMT hatte Stève Ravussin’s Orange Project Trimaran eine schwere Kollision mit einem Container. Die Yacht segelte mit mehr als 20kn unter vollem Großsegel und Gennaker in einer frischen Nordströmung westl. des Direktkursews.

31.10.2006
Mastbruch bei Vincent Riou, PRB.
Am Monday, eine Stunde vor Sonnenuntergang brach sein Mast in drei Teile und landete dort wo er noch Sekunden vorher das Großsegel getrimmt hatte.

Sonntag, 29.10.2006
Start des 8. Route du Rhum Rennens. Eine Flotte von 74 Soloskippern in 6 verschiedenen Klassen starteten bei leichtem Wind unter begleitung von Hunderten von Zuschauerbooten. Die 60ft-Trimarane übernahmen unter diesen Bedingungen die Führung.





Michel Desjoyeaux Vierter


SODEBO als Dritte im Ziel


Mastbruch auf der PRB


Banque Populaire legt los...


Vor dem Start 28.10.


Eric Loizeau, Thomas Coville, Laurent Bourgnon, Steve Ravussin - Segelkameradschft


Ein Hafen wie ein Theater
Photo: Martin Raget/Promovoile

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Segeln blindes gif
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