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Ellen Mac Arthur - engl.Topseglerin beim 4. Vendee Globe dabei
Vendee Globe 2000/2001
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www.kingfisher-challenges.com
Kurzporträt von Ellen Mac Arthur -
und ihrer 60-foot Open "Kingfisher"
Nach einem Segeltörn mit einer Tante an der engl. Ostküste hatte Ellen (8 Jahre alt) das Segelfieber gepackt. Drei Jahre sparte sie ihr Taschendeld für ein 8ft-Dinghy.Sie verschlang Segelbücher, machte Prüfungen, kaufte mit 15 ihr zweites Boot - mit 17 ihr Drittes. Sie arbeitete - nun professionell auf einer Open 60ft-Yacht, erteilte Erwachsenen Unterricht und machte mit 18 als Jüngste ihre Yachtmaster Offshore Qualification - mit der höchstmöglichen Punktzahl.
Dann segelte sie, die 5'2'' "Little Ellen", allein round Britain und nahm mit einer 21ft Yacht am Mini-Transat solo race von Brest nach Martinique teil, wo sie nach 33 Tagen ankam.
Diese Leistung fiel den Sponsoren der Kingfisher Group auf, die fortan die neue Segelhoffnung unterstützte. Nach einem Klassensieg 1998 beim Round Britain and Ireland Yacht Race auf einer Open 50ft-Yacht mit David Rowen segelte Ellen mit ihrem neuen Boot, der 50ft-Kingfisher, im November 1998 Einhand die Route du Rhum mit und kassierte den Sieg in der Klasse und den 5.Platz bei den Monohulls, bei denen sie manchen 60footer abhängte.
Verdiente Ehrung 1999: BT/YJA Yachtman of the Year Award.
Im Juni 1999 segelte sie dann zusammen mit Yves Parlier, dem derzeit Ersten des Vendee Globe 2000/2001 das Round Europe race in der Open 60ft Aquitaine Innovations. Gleich anschließend das Fastnet Race zusammen mit Yvan Bourgnon im 60ft-Trimaran "Kingfisher". Ergebnis: 4.Platz der Multihulls.- erstes britisches Boot an der Ziellinie.
November 1999: Zusammen mit Yves Parlier Mastbruch in einem Hurricane mitten im Atlantik und komplettes Erstellen eines neuen Riggs.
März 2000: Auslieferung der "Kingfisher" in Neuseeland und Überführungstörn via Cape Horn.
Schließlich der überraschende Sieg im Europe1 New Man Star - Race
gegen viele der Teilnehmer des derzeitigen Vendee Globe-Race.
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Die Open 60-ft-Rennyacht "Kingfisher"
Gebaut von Marten Marine of Auckland, Neuseeland
4-Mann Designer-Team: Merfyn Owen, Rob Humphrey, Alain Gaultier und Giovanni Belgrano. Cooperation mit Wolfson Unit und WS Atkins.
Rumpf:Carbon Fiber.
Mast mit Infiniteelemente-Technik berechnet für ein optimales Verhältnis von Sicherheit, Handhabbarkeit und Gewicht.
Schwing-Kiel mit Wasserballast.
1 Satz North-3DL-Sails, Spis mit AIRX.
Rigg-Hardware von Frederiksen und Spinlock - Ocean Rigging System.
Carbon fibre Winschsystem von Harken - speziell für Ellens Größe und Gewicht mit Fußpedalen konstruiert.
Beste und modernste Sicherheitsausrüstung.
Simulationstraining des Vendee Globe-Rennens ein ganzes Jahr lang mit Maxsea Wetter Routing Software. Beratung der taktischen Entscheidungen durch zwei französische Experten.
Schlafmanagment: Ausführliches Studium des Schlafprogramms durch Dr.Claudio Stampi um den Effekt der Ruhepausen zu maximieren und die Gefahrenzonen der Müdigkeit kennenzulernen, die zu falschen Entscheidungen führen können.
Schließlich mehrere Spezial Trainingsprogramme in Erster Hilfe, Segelreparatur, Maschinendemontage und -montage.
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Beispiel aus den täglich aktualisierten News der SEGEL.DE-Berichterstattung
06.12.2000
Die 4.-6. segeln in einem Pulk von nur 10sm Abstand hinter dem Spitzen-Trio
Yves Parlier hat seinen Abstand zu M.Desjoyeaux wieder auf 100 sm ausgebaut.
Die Actiongrafiken in www.kingfisher-challenges.com zeigen die Bemühungen der Skipper in dieser Übergangszone zu den roaring forties den richtigen Windstrich zu erwischen.
Die ersten 3 Yachten haben heute den Nullmeridian gekreuzt und segeln mit einen günstigen 25kn-Wind zur Mitte der 40er Breitengrade.
Yves meldete heute einen neuen Geschwindigkeitsrekord für Monohulls:
419 Meilen innerhalb 24 Stunden vom 3. auf den 4.Dezember 13:45, d.h. bei durchschnittlich 17.45 kn. 1996/97 lag der Rekord noch bei 374 Meilen(15,58kn). Marc Thiercelin(z.Zt. 4.) verbesserte ihn 2 Jahre später im Around Alone auf 396,5 Meilen(16,52kn).
Früher konnten diese hohen Geschwindigkeiten nur einige Stunden gehalten werden. Heute haben sich das Design, die Stabilität und das Autopilotensystem weiter verbessert - und die Skipper gehen noch härter an die Grenzen. Und dies scheint noch nicht das Ende der Fahnenstange zu sein....
Ellen Mac Arthur und Josh Hall sind nach ihren ins Wasser gefallenen Vorsegeln etwas zurückgefallen, sind aber jetz wieder mit 11,8/12,6kn in guter Fahrt.
Quelle: www.vendeeglobe.com
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