Oceanyachting - EDS Atlantic Challenge

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27.07.2001
Das Vorstag von SILL war gebrochen - eine Titanium-Öse hatte plötzlich versagt.
6 Stunden dauerte die Reparatur um den Mast zu sichern. Das Solent kann jetzt nicht mehr gefahren werden.
Hier die Originalmeldung von NET2one:
"Two days after they reported a severe rip in their indexsail, at 0800 today Sill Plein Fruit broke her forestay, while in the commanding position of the EDS Atlantic Challenge. In the six hours it took the Breton team to effect a repair Ellen MacArthur, Nick Moloney and their team on board Kingfisher slipped past and into pole position in the EDS Atlantic Challenge.
According to a report back from the boat a titanium hook at the bottom of the forestay broke. Vincent Borde, spokesman for Sill Plein Fruit told madforsailing that this fitting had been used on the Vendee Globe and that prior to the EDS the team had wanted to replace it but had been advised by the manufacturers that it would be fine and replacement was unnecessary.
Fortunately the crew acted quickly to ensure that the rig didn't come crashing down. "We were sailing upwind in a moderate wind force. Everything was fine onboard, when suddenly the forestay fitting snapped," Gail Le Cléac'h, Sill's current skipper (standing in for Roland Jourdain) told Race HQ. "The helm immediately bore away, and that's what saved the mast. Then the whole crew went to work in order to take the Solent off the forestay."


Vorherige Meldung
Kingfisher hat die Führung im EDS übernommen.
EllenMacArthur durchquerte in nur 10 Minuten das Zentrum eines Tiefs , das sich jetzt im Nordatlantik nach Osten bewegt. Davor und danach erreichte Kingfisher 23kn Geschwindigkeit!
Was bei SILL - Roland Jourdain passiert ist, weiß z,Zt. wohl nur er genau. Das gerissene Großsegel hätte längst gewechselt werden können - was also dann??

Die Informationen von Ellen für Dr.Krumnacker Segel.de vom 26.07.2001
Die Mädels an Bord Alphagraphics setzen ihre gute Arbeit fort:
sie haben 239 Meilen in den letzten 24 Std. zurückgelegt mit einem Schnitt von 10 Knoten. In Führung, Sill Plein Fruit- aber verliert Grund - Kingfisher ist nur noch 25 Meilen hinter ihr.
* Ellen MacArthur findet, daß Navigation während der transatlantischen Rennen nicht das Schlimmste sind. Vielmehr:
"Es ist immer ein wenig beängstigend bei diesen großen Überquerungen dann, wenn du wieder Land siehst. Da ist so oft dicker Nebel und da kommen viele Fischerboote querrüber und es sind Fallen im Wasser (Taschen, Blechdosen, usw.). Du mußt immer hellwach sein !"
* Komische Vorkommnisse an Bord Kingfisher letzte Nacht.... ein Päckchen Biskuits verschwand. Keiner hat natürlich was davon gegessen. ..... Ist da ein blinder Passagier an Bord ???

EMAIL von KINGFISHER heute Morgen
GMT : 6:39:59
Position 42° 56.9' N 060° 02.3' W
Kurs/Speed 278° / 11.43 kn
Sea Temperatur 8.9°
Ja, da waren schlimme Morgen an Bord der guten Kingfisher. Während ich dies schreibe ist es sehr dunkel draußen - und der Schwell - immer dieses Rollen das unsere kleine Welt ständig auf uns nieder schlägt. Der Generator läuft - da sind Schritte an Deck, und das schimmernde rote Licht des Kartentisches hin zum Keyboard auf dem ich hier tippe. Das Funkgerät gibt ständig Stimmen der nordöstlichen Fischersleute, deren Lichter man von Zeit zu Zeit sehen kann. Wir hatten ein paar wechselhafte Stunden in der Wetterlage, aber jetzt erreichen wir die Nordseite einer Ost-West Front die sich von Amerika aus hierher erstreckt.
Heute erhielten wir tolle Neuigkeiten, daß wir in erster Position sind. Da war eine außerirdische Stimme ! Wir wußten, irgendwas war faul - Sill's Position war so eigenartig. Wir fragten uns, warum ? Eine Reparatur des Hauptsegels könnte sie eigentlich nie soweit zurückwerfen. Wir wissen aber jetzt, daß sie immer noch im Rennen ist. Da ist diese immerwährende Geschichte mit Kingfisher und dem roten Boot (SILL), und wie auch immer, so dumm es klingt, diese beiden Boote waren nie soweit voneinander getrennt.
Das Rennen ist längst nicht vorüber - wir haben immer noch 800 Meilen zu segeln, und bald werden wir wieder unter Wind sein. Das ist der Gegenstand des Humors an Bord, als Hendo dafür sterben würde unter Wind zu segeln, und als wir vor ein paar Stunden unseren 23 kn Durchbruch hatten, war er nicht auf Wache. Und jetzt sind wir nah dran, diesen Speed wieder zu erreichen, und er wird das wieder verpassen. Vor ein paar Stunden passierten wir das Tief, das sich verstärkt und im Nordatlantic verschwindet. Ich habe nie so nah ein Tief - Centrum passiert - und das so schnell !! Wir waren in nur 10 Minuten durch - ein leichter Wind vom Süden - und Bingo - dann kam er vom Norden.
Wir konnten wieder aufatmen.... wir waren vorher sehr nervös - wir wendeten um Boden zu machen, dann verloren wir die Briese als das Tief sich schloß. Ja, ja, die Dinge an Deck ändern sich.... ich geh besser.
Ellen

Übersetzung: [ "Capt. Falk T ö d t m a n n" ] falk.toedtmann@t-online.de
POSITIONEN : 26. Juli 2001, 07.44 GMT
1 Sill Plein Fruit, Jordan / Le'Cleach, 1096 Meilen bis zum Finish
2 Kingfisher , MacArthur / Moloney, 23 Meilen hinter der Führung.
3 Ecover, Golding , 83 Meilen hinter der Führung.
4 FILA, Scarabelli, 410 Meilen hinter der Führung. (nicht mehr im Rennen
5 Gartmore, Hall, 448 Meilen hinter der Führung.
6 AlphaGraphics, Darvelid , 931 Meilen hinter der Führung.
7 La Rage de Vivre, Pochet / Tabarly, Nicht mehr im Rennen

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Segeln blindes gif
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