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Oceanyachting - EDS Atlantic Challenge
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Ger EDS 30-07-01 Mon
KINGFISHER FLIEGT AUF DEN ERSTEN PLATZ IM ATLANTIC RACE
* Kingfisher siegte in der 3. Etappe der EDS Atlantic Challenge mit mehr als 300 Meilen Vorsprung vor ihrem nächsten Gegner. Sill Plein Fruit führt über das gesamte Rennen.
* Ellen segelte ihr Boot über die "Chesapeake Bay Brücke" - Ziellinie in hoher Geschwindigkeit in einem Sprühball eben nach 0730 GMT
Nach 3300 harten Meilen Rennen über den Atlantik, Ellen MacArthur und Kingfisher schnellte als Erste über die Ziellinie - der Chesapeake Bay Brücke. USA, mit 300 Meilen vor ihrem harten Rivalen SILL. Die letzten 100 Meilen waren durchbrechende Geschwindigkeiten.
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Nach der Schlußsekunde der ersten beiden Etappen der EDS Atlantic Challenge,
waren Ellen's Ziele hart gesteckt, die dritte Etappe von Portsmouth (UK) nach Baltimore (USA Ost Küste) zu gwinnen . Sie überholte ECOVER als sie ihr Heimatgewässer, den Solent, verließ. Kingfisher führte die Flotte an, den Englischen Kanal hinunter, und nur die ersten 3 Boote blieben nahe bei Lands End in Sicht. In dieser Position machten alle 3 kleine taktische Entscheidungen mit allem Respekt zu einem kräftigen Sturmtief das Richtung England lief. Sill entschied sich für die nördlichste Route, Ecover die südlichste der drei mit Kingfisher in der Mitte. Alle waren hoch motiviert, auch die Mädels auf AlphaGraphics, die eine tiefe südliche Atlantikroute gewählt hatten - länger aber schonender. Alle waren hoch motiviert, auch die Mädels von AlphaGraphics die sich für eine tiefe südliche Route für die Antlantiküberquerung entschieden hatten- länger aber meistens schonender. Eines ihrer Crewmitglieder spülte über Bord- aber Dank - sie konnten sie bergen.
Diese frühen Entscheidungen um die Führung zu gestalten für die folgenden 2000 Meilen. Durch das kalte Klima des Nordatlantik - Richtung unter Land von Neufundland segeln.
Die Positionen verblieben 11 Tage unter SILL, KINGFISHER, ECOVER mit mehr als 50 Meilen Abstand. Für die meisten Situationen waren diese führenden Boote für Geschwindigkeit gerüstet. Und für jede Meile die sie machten war 24 Std. tägl. eine sorgfältige Konzentration erforderlich. Durch eisiges Wasser und extrem unkompfortable Zeiten an Bord in nassen und feuchten Zuständen. Aber bei jeder zurückgelegten Meile ein hohes Maß von Einsatz der Crews.
Aber auch die Boote - durch konstant und oft gewaltiges Stampfen in der See - verlangten ihren Zoll. Die auf dem 4ten Platz liegende Fila zerbrach sich das Vorstag und verdrehte das Hauptsegel. Und am 12 Tag - die führende SILL wurde langsam - wenige 27 Meilen vor KINGFISHER. Was Ellen erlaubte sie innerhalb von drei Stunden zu überholen. In der Zeit, in der SILL die Reparatur machte, trennten SILL und KINGFISHER 3 Meilen. In dieser Zeit konnte KINGFISHER attackieren und ihren Weg auswählen. Über die Nord West Ecke des neu geformten Tiefs. Diese Zeit war sehr nervtötend, uns durch die Mitte des Tiefs durchzuarbeiten und auf der anderen Seite mit der stark folgenden Briese. Aber mit ein bißchen Glück haben wir es geschafft und SILL nicht. Wahrscheinlich mit Minuten anstatt Stunden - wir ließen sie stehen.
Für die nächsten 24 Std. glitten wir zwischen 14 und 20 kn. mit Gennacker und vollem Hauptsegel. Nach 10 Tagen in denen wir 8 oder 9 kn Richtung Ziel segelten, 50 Meilen pro 3 Std. Wache, das war fantastisch !
Als sich die Führung ausbaute, war das sicherlich nicht alles nach Mac Arthurs Sinn. "Wir mußten das selbe Hoch bewältigen, das uns die Briese brachte, die uns davon segeln ließ. Unsere Strategie hat gepaßt und wir haben ein großes Grinsen auf unseren Gesichtern".
Bei ihrem ersten Sieg mit Kingfisher seit dem Solo Transat Rennen im Juni 2000 ( Die Qualifizierung fürs Vandee Globe das einen ähnlichen Kurs dieser 3. Etappe hat) MacArthur hatte klar erkämpfte Punkte an Sill zurückzugeben die ständig in Führung war. Aber was war los im Mid - Ozean - Rennen mit den 4 andern Jungs auf dem Boot ?
Ellen -
Es war ein gutes Rennen für uns. Wir durchlebten ein Varieté von Zuständen (ich habe ein starkes Gefühl, da kommen noch ein paar weitere !), zusammengepfercht, und füreinander da zu sein. Eine große Lebenserfahrung - hier mit ein paar Leuten draußen zu sein auf einem relativ kleinen Boot im "winzigen" Ozean. Jeder von uns muß mit allen fertig werden, er muß Dinge tun, die er mag oder nicht mag und muß hart sein, wenn er müde ist....Es ist ein Vergnügen mit diesen Jungs zu segeln - Kingfisher war für die letzten zwei Wochen unsere Welt. Es war nicht nur eine amüsante, humorvolle Welt - aber auch eine wetteifernde und nachdenkliche Welt.....Abgesehen von der Zusammenarbeit, will auch jeder versuchen die Linie zuerst zu überqueren.....
Ich weiß, da wird am Ende viel Traurigkeit sein. Es ist nicht möglich solch natürlich, spezielle Augenblicke - die wir grade hier haben - zurückzuholen.
Moloney, eine große Neuerscheinung für den Vendee Globe 2004, war sehr froh
über die Ausführungen von Kingfisher und Crew. Wir waren den ganzen Weg sehr hart und ließen SILL nie aus den Augen. Als SILL ihren Einbruch hatte, konnten wir uns steigern und verschwinden und es lief besser als wir es je für möglich hielten. Es waren harte 2 Wochen da draußen ! Der erste Sturm hat die Jungs und das Boot sehr geknebelt. Aber ich weiß nicht wo sonst - mit Ellen und KINGFISHER in einem Sturm zu sein - diese Kombination ist Dynamit. Ich bin nicht sicher, was härter ist ! Es ist keine Frage, diese Boote sind so gut wie ihre Crew - und 5 ist eine großartige Anzahl. Da ist keine Zeit für Langeweile und wir können härter fahren als Einhänder.
Die Flotte hat nun eine Woche für Reparaturen - zur Wiederherstellung und Vorbereitung für die nächste Etappe, die die offenen 60er wieder nördlich nach Boston führt. Vor der Endetappe zurück nach England (Start 13. August).
Ellen wird Kingfisher in Baltimore verlassen um nach UK zurückzukehren. Sie beginnt ein Training an Bord des 60 Fuß Trimaran FONCIA - KINGFISHER mit dem Franzosen Alain Gautier. Ihre Saison kommt heran für November mit der Transat Jaques Vabre - 5000 Meilen über Nord - und Südatlantik. Diesmal nach Brasilien.
Inzwischen - bis zum Ende der Endetappe -
wird Co-Scipper Nick Moloney KINGFISHER segeln.
Unterstützt von Anthony Merrington und Mark Turner (Etappe 4) mit Navigator Adrienne Cahalan. Für die 4te Etappe wird der Amarikanische Olypia Medaillien Gewinner Jonathan McKee anmustern und für die 5te Etappe die Top Segler, den Franzosen Herve Jan und Brian Thompson.
POSITIONEN : 30. Juli 2001, 19.47.03 GMT
1. Kingfisher , MacArthur / Moloney, Finish 07:34:19 GMT
2 Ecover, Golding, 122 Meilen bis zum Finish.
3 Sill Plein Fruit, Jordan / Le'Cleach, 132 Meilen bis zum Finish.
4 Gartmore, Hall, 412 Meilen bis zum Finish.
5 FILA, Scarabelli, 756 Meilen bis zum Finish. (nicht mehr im Rennen)
6 AlphaGraphics, Darvelid , 941 Meilen bis zum Finish.
7 La Rage de Vivre, Pochet / Tabarly, Nicht mehr im Rennen
Zeitneuheiten: http://www.kingfisherchallenges.com
Offizielle Rennseite : http://www.edsatlanticchallenge.com
Übersetzung : [ " Capt Falk T ö d t m a n n]
E-mail : falk.toedtmann@t-online.de
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