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Die neuesten Informationen von Kingfisher für Dr Krumnacker
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Letzte Neuigkeiten von KINGFISHER - FONCIA und CASTO-DARTY-BUT im Transat Jacques Vabre : Zwei Boote - Ein Sponsor - ein Rennen - Unterschiedliche Klassen
* Multis erreichen Doldrums
Es geht mit dem Teufel zuŠ die ersten Multie haben die Doldrums errecht - die unstabile Wetterzone nah am Äquator. Mehrere Entscheidungen sind an Bord gefallen und die Flotte breitet sich aus an der Est-West- Linie entlang. Die nächsten Strunden werden zeigen, wer die beste Entscheidung getroffen hat.
* KINGFISHER-FONCIA in Führung entscheidet sich für mittlere Position
Die Platzierung - das Franco-British Duo ist immer noch an der Spitze mit einer Führung von 64 Meilen vor den 2. plazierten Groupama die sich auch für einen mittlere Weg entschieden hat.
* Sill gets away
Für die Monos haben sich die Konditionen seit Eintritt in den Passat ideal entwickelt. Flache See und die Boote gleiten unverschämt gut durchs Wasser. Schritt für Schritt verstärkt Sill ihren Platz mit mehr als 80 Meilen in der Führung - vor Bernard Gallay's Voila.fr. Bobst Group - Armor Lux, 3. gestern, war an diesem morgen um 07:00 GMT auf Platz 7 verbannt.
* Nick and Mark erarbeiten den dritten Platz
Obwohl Sill Plein Fruit ausgebrochen ist, hält sich Casto-Darty-But immer noch auf dem dritten Platz. Laut Auskunft machte sie 8,4 kn. Die beiden Seeleute werden bald die Tropics erreichen und Nick sucht am Himmel das kreuz des Südens. Eine andere Befriedigung an Bord: Ihr Mono hat sichtbar die halbe Distanz hinter sich.
Das Neuste über Nacht von ELLEN & MARK
In Realplayer http://64.23.31.209/clients/kf/latesta_uk.ram
Oder Download in mp3 bei http://64.23.31.215/cgi-bin/ftp/1/101101a_uk.mp3
Kommunikationen gesponsert von British Telekom http://www.btopenworld.com
Letzte Webcam Fotos : http://www.kingfisher-challenges.com/uk/default.asp?page=webcam
Email direkt von KINGFISHER-FONCIA
Log von Ellen
Leider ist der Sitz für den Kartentisch die Maschine - und wieder schwitze ich während ich meine Memoiren schreibe.
Wir hatten eine unglaubliche Nacht - bei bis zu 30 kn Brise ging unser Kurs gen Westen. Ich steuerte 3 Stunden und der Speed fiel eben unter 22 kn - das ist wirklich was ganz anderes ! Leider fallen wir auf Belgacom zurück. Wir hoffen -aber wir haben eben nicht ihren Speed. Eine wirklich harte Nuß und frustrierend. Aber deswegen sind wir hier draußen ! Ich befürchte die fliegenden Fische mögen und nicht. Nicht mit irgendeinem Rennboot -wir haben sie oft an Deck - dennoch denke ich deren Stammplatz sind Monos und Multis. Sie scheinen zwei Rümpfe im Wasser zu vermissen. Es ist schrecklich sie zu beobachten - du wünscht du könntest rufen, "tauch unter" , aber dann kommt der Schlag in die Wellen, und sie bohren sich durch die Luft ins Wasser ; Schwacher Trost - einige schaffen es und schwimmen davon und andere sind völlig erschlagen. Vielleicht ein Job für die Rennorganisation - die Fische zu benachrichtigen wenn das nächste Mal Trias in die südliche Hemisphäre gehen. Ihnen eine genaue Beschreibung dieser feindlichen Kräfte geben und wie man sie identifiziert.
Wie auch immer, wo war ich ? Oh ja - die Hitze, die Doldrums....ich denke, ich werde jetzt ein Schläfchen machen... das ist schon 'ne Weile her !
e&a
Neueste Position: http://193.104.87.4/defaultvoile.htm
Weitere Informationen unter: www.jacques-vabre.com
TJV Karte : http://www.kingfisher-challenges.com/uk/default.asp?page=tjv
MULTI Klasse Positionen um GMT
1. KINGFISHER-FONCIA : 2500.3 Meilen zum Ziel
2. Groupama : 35.3 Meilen hinter der Führung
3. Fujifilm : 48.5 Meilen hinter der Führung
4. Belgacom : 58.1 Meilen hinter der Führung
5. Nautica : 114.3 Meilen hinter der Führung
Neustes während der Nacht via E MAIL von CASTO-DARTY-BUT
Log Nick & Mark
GMT : 20:15
Position 24° 36.5N 019° 23.7W
Kurs/Speed 167° 7.11kn
Wind aus 22° bei 7.7 kn
Luftdruck : 1027mb
See Temperatur 23.6°
Segel Konfiguration : Hauptsegel & Spinnaker
Bei unserem Eintritt in die tropischen Zonen beginnt wieder ein schöner Abend. Die Sonne hat uns über unserem westlichen Horizont verlassen - in eine Nacht, so dunkel, daß der Horizont schwer zu finden ist - so dunkel, als ich eben an Deck war, daß ich Mark nicht sehen konnte obwohl ich ihn am Ruder anstarrte und erschreckte mich für einen Moment. In ein paar Stunden wird der Mond aufgehen und ein wenig Sternenlicht nimmt. Aber jetzt ist der Himmel mit einem Schimmer bekleidet. Wieder einmal werden meine Augen die ersten Anzeichen vom Kreuz des Südens suchen.
Mark ist an Deck in kurzen Hosen - Die Lufttemperatur ist ca. 21 Grad C nach den 26 Grad während die Sonne und dezent durch den Mittag beschien. Ich liebe diese Wetter !
Mit dem Wind machen wir den ganzen Tag 10kn - wir "qualmen" nun wirklich nicht nach Brasilien. Überaschenderweise ist der Wind sehr wechselhaft - mit 5 Std. Perioden am Ruder manchmal frustrierend. Wir sind ausgeruht in den Vorbereitungen für die Doldrums und CASTO-DARTY-BUT ist in bester Form.
Heute wechseln wir die Seite der ersten Woche auf See. Es ist etwas unheimlich - es erscheint uns nicht so, als wären wir schon so lange auf See. Aber wenn ich daran denke, was alles in den letzte 7 Tagen passiert ist , 'yep' es war eben ereignisreich !
Ein schlechter Start in der Seine Mündung, ein strapaziöser, verzweifelter Schub um die Führung zu erreichen. Erleichtert, am zweiten Tag in der Führung plaziert zu sein. Ich erinnere, als ich am 3. Tag mit Adrienne sprach - ich war körperlich völlig geschlaucht. Seit dem Mini Transat 1999 war ich noch nie so ausgelaugt. Ich versuchte ihr zu erklären, wie teuer erkauft, und körperlich anspruchsvoll die Manöver in der aufbauenden Brise sind.
Der Schub über die Biskaya war sehr schnell - die Passage um Finistère, ein 'Lacher' ! Es war einfach furchteinflößend CASTO-DARTY-BUT in die hohen 20kn Speed zu jagen - mit nur 2 Leuten an Bord. Es ist nicht leicht die Grenze zwischen Spaß und Gefahr zu erkennen. Ich erinnere sehr lebhaft einige Gelegenheiten, als mit das Herz im Halse stecken blieb ... richtig Gutes !!
Die Breite der Küste Marokkos waren weniger stressig für den Körper - wir werden den Tribut in Erinnerung behalten. Die Flotte hatte sich getrennt und wieder geschlossen, sowie da ein großer Widerspruch zur besten Taktik von Boot zu Boot herrscht.
Stress beeinflußt nicht nur Entscheidungen sondern auch Rückschläge. Vor 2 Tagen verloren wir unseren großen Spinnaker, den wir jetzt wirklich als Teil unsrer Ausrüstung vermissen. Um ein altes Klischee zu erwähnen.... Niemand sagte, dass es leicht wird !!
Beide, Mark und ich sind in Ordnung. Mark hatte heute einige 'großartige', durchgehende Pausen mit unseren elektronischen Kopfschmerzen, was eine Erleichterung ist. Adrienne und Menü, arbeiten hart dran um uns mit strategischen Anweisungen in diesem sehr launenhaften Wetter zu unterstützen in dem wir herum experimentieren. CASTO-DARTY-BUT ist stark und unsere Vorbereitungen waren gut. Wir sind auf der Hälfte dieses Rennens und wir sind in Kampflaune. Für einen Kerl - ganz aus Australien, da muß ich schon sagen, ist das ein prickelndes Gefühl.
Nick
Nachtrag von Mark
Schnell Was kurzes - zerbröselte gefriergetrocknete Himbeeren
höchst zu empfehlen - speziell nach 5 Std. aufs Segel, Instrumente, Segel, Wellen, Segel, Instrumente starrend... ich drifte ab !! Zweitens - hast du mal einen Berg gesehen der von Null auf 5000 Meter aus flacher Ebene steigt - das wäre doch beeindruckend, nicht wahr - nun, wir haben eben einen übersegelt. Mount Endeavour, sehr außergewöhnlich, wenn du in die Seekarte siehst und ihn dir dreidimensional vorstellst.
n&m
Neueste Position: http://193.104.87.4/defaultvoile.htm
Weitere Informationen unter: www.jacques-vabre.com
TJV Karte : http://www.kingfisher-challenges.com/uk/default.asp?page=tjv
MONO Klasse Positionen 1500 GMT
1. Sill Plein Fruit : 2264.5 Meilen zu Ziel
2. Voila.fr : 78.0 Meilen hinter der Führung
3. CASTO-DARTY-BUT : 120.9 Meilen hinter der Führung
4. SME Negoceane : 135.1 Meilen hinter der Führung
5. Ecover : 139.1 Meilen hinter der Führung
Lernen und Verstehen
Abfalltüten an Bord
"Die See ist ohnehin schon genug verschmutzt - so, keine Frage ob wir unseren Abfall außenbords werfen, eben auch um Gewicht zu verlieren." Nick Moloney, Skipper der CASTO-DARTY-BUT ist da sehr deutlich: er wirft nur natürlichen und biologischen Abfall außenbords: Bananenschalen, Apfelreste, etc. ... Für den Rest, Plastik und andere Packungen, kommen in eine spezielles Kompartment des Bootes und werden im Ankunftshafen entsorgt. Überflüssig zu erwähnen, daß da ohnehin nicht viel Abfall an Bord ist. Die tägl. Abfalltüten sind im wesentlichen mit den gefriergetrockneten Essenspackungen gefüllt. Nicht genug um, Speed zu verlieren.
[Windreport]
Übersetzung: Capt. Falk T ö d t m a n n
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