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Volvo Ocean Race 2001/2002
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Tagesberichte
6. Tag der 3. Etappe des Volvo Ocean Race
31. Dezember 2001
„illbruck“ kämpft mit „Tyco“ und „News Corp“ um Platz drei / „Assa Abloy“
vor „Amer Sports One“ vorn
Auckland – Im America’s Cup-Camp der illbruck Challenge knallten schon die
ersten Schampuskorken zum Jahreswechsel in Auckland, als die Hochseesegler
des Volvo Ocean Race irgendwo zwischen Australien und Neuseeland um jeden
Meter kämpften. Zur Halbzeit der 3. Etappe war die Leverkusener „illbruck“
in einen spannenden Dreikampf gleichauf mit der „Tyco“ (Bermuda) und der
„News Corp“ (Australien) verwickelt. An der Spitze hatten sich die „Assa
Abloy“ (Schweden) und die „Amer Sports One“ (Finnland/Italien) weiter
abgesetzt.
Wenn auch auf allen Booten von Champagner nur geträumt werden durfte, so
meinte es der Wettergott zumindest gnädig mit den Mannschaften. Nach einer
Nacht mit sehr leichten Winden hatte eine mäßige nordwestliche Brise
eingesetzt, in der anfangs noch hoch am Wind, später aber auf Halbwindkurs
viel Boden Richtung Cape Reinga gutgemacht wurde. Die Nordspitze
Neuseelands ist die erste Landmarke auf dem Weg von Tasmanien, wo die
Teilnehmer nach einem Pit-Stop in Hobart am Sonnabend wieder abgelegt
hatten.
Nachdem die führende „Assa Abloy“ bereits am Ende des Sydney-Hobart-Races
mit einer längeren Route außen um die Konkurrenz herum den entscheidenden
Zug landete, scheint nun ihr taktischer Kurs verbunden mit dem notwendigen
Glück diesmal nördlich der anderen wieder aufzugehen. Auch die „Amer
Sports One“, die ihr bald folgte, war schon 37 Seemeilen zurück. Das Trio
mit der „illbruck“ trennen schon 109 Seemeilen von der Spitze. Alle Boote
segelten den gleich Kurs, während die „illbruck“ in Lee von ihren direkten
Gegnern lag, die sich weiter konsequent bemühen, den Gesamtführenden aus
Deutschland abzudecken und in Schach zu halten.
Wie gleich schnell die drei Yachten, die alle vom Konstruktionsbüro „Farr
Yacht Design“ aus dem USA gezeichnet wurden, auf dem Wasser sind, meldete
die „News Corp“ aus den Abständen, die die Crew per Radar alles zehn
Minuten gemessen hatte. Danach hatte sie innerhalb einer halben Stunden
vier Bootslängen auf die „Tyco“ gewonnen und 1,5 auf die „illbruck“
verloren. Das waren ganze 30 Meter oder eben umgerechnet nur ein einziger
Meter pro Minute. Und noch waren knapp 1000 Seemeilen bis nach Auckland zu
segeln, wo die Yachten am 3. oder 4. Januar erwartet werden.
1 Weitere Informationen:
Andreas Kling
Tel: 0061/439/894241
(0172/2578817)
akling@illbruck-Challenge.com
http://media.illbruck-Challenge.de
http://www.illbruck.com
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