Volvo Ocean Race 2001/2002
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3D-Animationen von
Virtual Spectator

VOLVO OCEAN RACE - Tagesberichte
Southampton, England, January 27, 2002 2200 GMT
Nerve Wrecking Competition
Shortly after the 1600 report the yachts tacked onto starboard tack and it was time for some gains and losses. When illbruck tacked, SEB was just half a mile astern. SEB tacked ten minutes later but got the wind further from the left and lost over the next five hours more than a mile. Small things tend to have a huge affect in such close competition.
In the meantime all yachts except Amer Sports Too are back on port tack heading once again toward the New Zealand coast. Even though they are close together on distance to finish, the fleet has split over ten miles in an east-west direction. ASSA ABLOY and News Corp in the west are furthest south and closest to land. In the east, Tyco leads a group of five yachts with illbruck and Amer Sports One closest and SEB and djuice slightly behind.
The wind has eased further and will give the crews a nerve wrecking sailing day.
Volvo Ocean Race Position Report, Day 1, 2200 GMT
PS Yacht Latitude Longitude DTF CMG SMG DTL DTL-C ETA PO
1 TYCO 37 19.88S 177 45.64E 06557 092 05.8 0 +0 19 FEB 02 20
2 ILBK 37 20.44S 177 43.68E 06559 093 05.8 2 +0 19 FEB 02 28
3 AONE 37 20.84S 177 42.76E 06559 094 05.7 2 +0 19 FEB 02 24
4 DJCE 37 17.88S 177 44.04E 06559 089 06.0 2 -1 19 FEB 02 15
5 NEWS 37 25.84S 177 40.16E 06560 102 05.5 3 +1 19 FEB 02 20
6 TSEB 37 18.32S 177 42.60E 06560 089 05.6 3 +1 19 FEB 02 14
7 AART 37 26.64S 177 36.84E 06562 108 05.3 5 +2 19 FEB 02 17
8 ATOO> 37 11.32S 177 30.08E 06572 090 05.2 15 +4 19 FEB 02 6


Southampton, England, January 27, 2002 1600 GMT
Deep Into The Bay Of Plenty
As the wind is easing under the huge high-pressure system that covers New Zealand the fleet is tightly bunched together on the way deep into the Bay Of Plenty. In an area of less than a square-mile, News Corp, SEB, illbruck, Amer Sports One and djuice are on the wind, waiting for a wind shift to the right, as they get closer to the shore. Tyco has opted for a slightly more easterly option and gained two miles on the index pack, which is followed by ASSA ABLOY. The girls on Amer Sports Too are fighting to stay in touch in these light-wind conditions.
Sailing is pleasant at the time with sea and air temperature above 20 centigrade and just 1.5 metres of swell. These conditions will last for some days, as the prevailing westerlies are currently south of the 50th parallel.
Volvo Ocean Race Position Report, Day 1, 1554 GMT PS Yacht Latitude Longitude DTF CMG SMG DTL DTL-C ETA PO
1 TYCO 37 18.36S 177 01.04E 06591 126 08.9 0 +0 19 FEB 02 20
2 TSEB 37 18.64S 176 59.36E 06593 127 08.8 2 +2 19 FEB 02 18
3 NEWS 37 19.12S 176 58.92E 06593 128 08.7 2 +2 19 FEB 02 22
4 ILBK 37 18.56S 176 59.00E 06593 127 08.7 2 +2 19 FEB 02 26
5 AONE 37 18.68S 176 58.68E 06593 127 08.8 2 +1 19 FEB 02 22
6 DJCE 37 18.60S 176 58.16E 06594 126 08.4 3 +3 19 FEB 02 13
7 AART 37 16.60S 176 58.04E 06594 126 08.7 3 +2 19 FEB 02 17
8 ATOO 37 11.08S 176 50.04E 06602 129 08.3 11 +4 19 FEB 02 6


Pressemitteilung der illbruck Challenge vom Start der 4. Etappe des Volvo Ocean Race
27. Januar 2002
„illbruck“ auf und davon in die Brüllenden Vierziger
Spannende Positionskämpfe bereits in den ersten Stunden der 6700 Seemeilen-Strecke
Auckland – 45.000 Zuschauer säumten am Sonntag Vormittag allein das Viaduct Basin, als die Hightech-Yachten des Volvo Ocean Race den Hafen von Auckland verließen. Segelverrückte Neuseeländer winkten zum Abschied von brechend vollen Balkonen der umliegenden Appartements, vor denen die acht Boote mehr als drei Wochen festgemacht hatten. Für 84 Männer und 13 Frauen war das ein bewegender Start zur vierten Etappe der härtesten Segelregatta der Welt. Sie führt über 6.700 Seemeilen nach Rio de Janeiro in Brasilien. Unter einer Eskorte von ungezählten Begleitbooten, die das Wasser im Hauraki Golf weiß brodelnd aufschäumten, setzte die gesamtführende Leverkusener „illbruck“ gleich ein Zeichen und übernahm nach wenigen taktischen Kreuzschlägen vor der Küste eine frühe Führung.
„Wir sind gut drauf, haben uns erstklassig vorbereitet und wollen in Rio ganz vorne dabei sein“, meinte Michael Illbruck vor dem Auslaufen. An seinem 42. Geburtstag ging der Chef des internationalen Unternehmens (Bausysteme und Industrieservice) als 13. Mann für die ersten 90 Minuten des Rennens mit an Bord. Er erlebte auch auf dem Wasser eine phänomenale Begeisterung für den Segelsport. Der Himmel war grau, und es wehte eine mäßige nordöstliche Brise. Doch die Bewohner und Gäste der City of Sails hatten die Leinen losgeworfen, um mit Kleinbooten und Megayachten beim Re-Start des Round the World Race dabei zu sein.
Sie sahen einen couragierten Start, bei dem die V.O.60’s mit halben Wind und 16 Knoten (fast 30 km/h) Geschwindigkeit über die Linie rauschten. Skipper John Kostecki hatte die Leeseite bevorzugt und war ganz links von allen Konkurrenten gestartet. Schon auf den ersten vier Seemeilen bis zur ersten Wendemarke lieferten sich die 19,50 Meter langen Racer ein spannendes Speedrennen, das die „Tyco“ (Bermuda) aus der Mitte heraus für sich entschied. Eine halbe Minute hinter ihr rundete die „illbruck“ mit der „SEB“ (Schweden) und dem härtestem Verfolger in der Gesamtwertung, „Amer Sports One“ (Finnland/Italien), genau zeitgleich die Tonne. Auf dem Weg um die Nordspitze der Coromandel-Halbinsel, das Cape Colville, herum wechselte die Führung dann mit jeder Wende.
„In ein paar Tagen werden die Mannschaften weiter südlich das erste Sturmtief erwischen, das sie mit starken westlichen Winden Richtung Kap Hoorn treiben soll“, erklärt illbruck Challenge-Meteorologe Chris Bedford. Bis dahin stünden allerdings noch einige taktische Hürde bevor. Zunächst heißt es nämlich weiter zu kreuzen gegen den auf Ost drehenden Wind. Bedford: „Danach blockiert ein schwacher Tiefdrucktrog mit einem anschließenden Hochdruckkeil den direkten Weg nach Süden.“ Dort, in den Brüllenden Vierzigern und schreienden Fünfzigern, zwischen 40 und 50 Grad südlicher Breite herrschen die Bedingungen, vor denen es jeder Landratte graut, die aber die Weltumsegler anzieht wie ein unausweichlicher Magnet. Windstärke sieben im Minimum, gerne mehr mit haushohen Wellen von hinten, die Spitzengeschwindigkeiten von bis zum 60 km/h (mehr als 30 Knoten) ermöglichen.
Der Durchschnitt liegt dann oft bei 20 Knoten, manchmal stundenlang. Zu schlagen ist der aktuelle Klassenweltrekord über 24 Stunden, den die schwedische „SEB“ auf der zweiten Etappe von Kapstadt nach Sydney aufgestellt hatte und nur noch auf der vierte Etappe ernsthaft gefährdet sein dürfte. Sicher auch vor der „illbruck“, die auf der ersten und dritten Etappe die jeweils beste 24-Stunden-Distanz zurückgelegt hatte. 327,73 Seemeilen waren es einmal zwischen Sydney und Auckland, wofür die Crew vor weit mehr als 100.000 Konzertbesuchern im Rahmen eines Volksfests in Auckland am Sonnabend Abend einen Sonderpreis bei der Preisverleihung erhielt.
Doch das Champagnerprickeln in lauer Nacht war schnell vergessen, als die Veteranen der hohen See am Sonntag über die Reling an Bord stiegen. Die Gedanken ganz woanders: 4.500 Seemeilen liegt das legendäre Kap Hoorn entfernt. Dazwischen der Southern Ocean mit all seinen Gefahren und Herausforderungen. „Wir werden sicher wieder Eisberge sehen“, befürchtet Kostecki, „hoffentlich rammen wir keinen.“ Je nach Wetterlage müssen die Navigatoren Routen bis zum 60. Grad südlicher Breite vorschlagen. Traditionell birgt diese Etappe das größte Risiko, Materialschäden zu erleiden. Deshalb hatte illbruck Challenge extra noch das gebrauchte Kohlefaserrigg durch ein Neues ersetzt. „Die Jungs werden vorsichtig genug sein, denn sie kennen die Grenzen ja ganz genau“, so Michael Illbruck.
Auch der Hamburger Vorschiffsmann Tony Kolb hat da keine Bange: „Das wird schon schief gehen“, so der 25-Jährige unternehmungslustig. Selbst die Eltern daheim in Bayern seien inzwischen so routiniert, keinerlei Skepsis oder gar Angst vermittelten sie ihm am Telefon. Unter die neugierigen Zaungäste in Auckland hatten sich sogar ein paar Weitgereiste aus Deutschland gemischt. „Alles Gute und viel Glück“, wünschten Sibylle und Michael Bütow von der Seglerjugend der Hansestadt Wismar am Kai. „Ich habe hier geschäftlich zu tun“, so der Elektro-Ingenieur, „da durfte ich mir das Ereignis doch nicht entgehen lassen.“
Das Rennen ist im weiteren Verlauf im Internet auf der Website http://www.illbruck-Challenge.de zu verfolgen. Täglich gibt es eine mindestens News und eine Email von Bord sowie ab und an neue Fotos von Bord. Die Positionsreports erfolgen alle sechs Stunden jeweils um kurz nach 5, 11, 17 und 23 Uhr deutscher Zeit im Livecenter (Floating Window).
Das Volvo Ocean Race führt über insgesamt 32.700 Etappen einmal rund um die Welt. Die weiteren Stationen nach Rio de Janerio/Brasilien sind Miami und Baltimore-Annapolis/USA, La Rochelle/Frankreich und Göteburg/Schweden. Ziel ist am 9. Juni 2002 Kiel an der Ostsee. Alle Etappe werden nach Punkten gleich hoch bewertet; der Sieger bekommt acht Zähler, der Zweite sieben usw.
Gesamtstand nach drei von neun Etappen:
1. illbruck (Leverkusen) 21 Punkte
2. Amer Sports One (Finnland/Italien) 18
3. News Corp (Australien) 16
4. Assa Abloy (Schweden) 15
5. Tyco (Bermuda) 12
6. SEB (Schweden) 11
7. djuice (Norwegen) 10
8. Amer Sports Too (Finnland/Italien) 5

illbruck Challenge ist ein hochkarätiges, internationales Segelprogramm, das durch die PINTA schon seit 30 Jahren Erfolge auf verschiedenen renommierten Regatten gefeiert hat. Das Racing Team verkörpert die gleichen leistungsorientierten Qualitäten der Firmenphilosophie: Erfolg durch Motivation, Flexibilität und Teamgeist. illbruck Challenge ist das Imagemedium und Leitbild für illbrucks globale und interne Unternehmensidentifikation.
Nun nimmt illbruck Challenge an zwei Regatten teil, die beide zu den „Kronjuwelen“ des Sports gehören: das Volvo Ocean Race als härteste Hochseeregatta der Welt und der America’s Cup, die Top-Matchrace-Regatta und älteste Sporttrophäe der Welt. illbruck Challenge repräsentiert den Düsseldorfer Yachtclub in Deutschlands erster America’s Cup-Herausforderung überhaupt.
illbruck wurde am 1. Oktober 1952 gegründet und ist ein privatgeführtes internationales Unternehmen, tätig in den Bereichen Bausysteme und industrielle Dienstleistungen mit Hauptsitz in München. Zusammen mit der Rheinhold & Mahla AG, an der illbruck als Großaktionär beteiligt ist, beschäftigt die Gruppe weltweit an 111 Standorten in 26 Ländern rund 10.000 Mitarbeiter. Diese erwirtschaften eine Gesamtjahresleitung von etwa 900 Millionen Euro.
Die Geschäftsbereiche sind unterteilt in Abdichtungssysteme, Sanitärtechnik, Akustik und Design/Ausbau, Fassadentechnik, Kühllagerbau, Schiffsisolierung und -ausbau, Industrieisolierung und -service, technische Dienstleistungen sowie Filter- und Isolationssysteme. Weltweit werden innovative, anwenderorientierte und hochwirksame Systemlösungen entwickelt, produziert, vertrieben, montiert und gewartet – ein Komplettservice vom Planen und Projektieren bis zum Abwickeln. Die breite Produktpalette reicht von der kompletten Badezimmerausstattung „hinter der Fliese“ (Wannenträger etc.) über Fenster- und Fassadenabdichtungen bis hin zur kompletten Innenausstattung von Kreuzfahrtschiffen.


Southampton, England, January 27, 2002 1000 GMT
djuice Inshore at Mercury Islands
djuice took the most inshore route at the treacherous Mercury Islands, even passing inside Ohinau Island, to take the lead from News Corp. In the middle of the fleet the battle is on for News Corp, who is currently just at the front of a close fight with Tyco, illbruck and SEB. Tyco has managed to indextain her position from a more leeward course, with illbruck and ASSA ABLOY slightly to windward of the index bulk of the fleet. Amer Sports Too has taken a more offshore route and is approximately three miles to windward of the fleet.
All V.O. 60s are sailing along in a steady 10 – 15 knot easterly wind as the boats head south away from New Zealand.
Volvo Ocean Race Position Report, Day 1, 0958 GMT
PS Yacht Latitude Longitude DTF CMG SMG TFHR DTL DTL-C ETA PO
1 DJCE 36 49.68S 176 08.24E 06641 113 07.9 No Data 0 -1 19 FEB 02 10
2 NEWS 36 48.28S 176 08.60E 06641 112 07.6 No Data 0 0 19 FEB 02 16
3 TYCO 36 48.28S 176 08.40E 06641 111 07.6 No Data 0 0 19 FEB 02 12
4 ILBK 36 47.88S 176 08.36E 06641 110 07.6 No Data 0 -2 19 FEB 02 21
5 TSEB 36 48.12S 176 08.16E 06641 111 07.6 No Data 0 -1 19 FEB 02 11
6 AONE 36 47.80S 176 07.64E 06642 111 07.6 No Data 1 0 19 FEB 02 18
7 AART 36 47.24S 176 07.28E 06642 110 07.5 No Data 1 0 19 FEB 02 15
8 ATOO 36 40.76S 176 02.92E 06648 102 07.0 No Data 7 4 19 FEB 02 5

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