Pressemitteilung der illbruck Challenge zum Start der 7. Etappe des Volvo
Ocean Race
26. April 2002
Harter Transatlantik-Ritt für „illbruck“
3.400 Seemeilen von Annapolis nach La Rochelle starten am Sonntag um 19
Uhr deutscher Zeit
Baltimore/Annapolis – Atlantiküberquerungen haben für Segler immer noch
einen besonderen Mythos. Für die Teilnehmer des Volvo Ocean Race führt sie
am kommenden Sonntag (28. April) von Annapolis im US-Bundesstaat Maryland
nach La Rochelle in Frankreich. Die 3.400 Seemeilen könnten ein angenehmer
Törn werden, würden die Skipper und Navigatoren nicht die schnellste Route
suchen. Und die führt nun einmal hoch im Norden über die arktischen
Tiefdruckgebiete. Und weil dort in diesem Jahr besonders viele Eisberge
treiben, wird die Regattaleitung eine Nordgrenze vorschreiben, um unnötig
hohe Gefahren für Mensch und Material zu vermeiden. Der führenden
Leverkusener Hochseeyacht „illbruck“ kann das nur Recht sein, haben
Skipper John Kostecki und seine Crew doch sieben Punkte Vorsprung vor der
„Assa Abloy“ (Schweden) und wollen keinesfalls einen Ausfall riskieren.
„Ich wünsche der Crew vor allem, dass sie heil ankommt“, meinte Chairman
Michael Illbruck, der am Donnerstag in Baltimore eintraf, wohlwissend,
dass Mast- und Schotbruch nur symbolisch zu den guten Wünschen der
Seefahrer zählen. „Das Rennen ist alles andere als gelaufen“, warnte der
42-Jährige, „wir müssen und werden auf der Hut sein.“ Besonders nach dem
auch für die Race Crew etwas enttäuschenden vierten Platz auf der vorigen
Etappe von Miami ist die Mannschaft heiß, die letzte lange Strecke des
Rennens zu gewinnen. Skipper John Kostecki: „Wir sind hochmotiviert und
wollen zumindest wieder aufs Podium.“ Er vertraut dabei auf das hohe
Geschwindigkeitspotential der „illbruck“ bei Schwerwetter und die
gewissenhafte Vorbereitung der Segelgarderobe.
Was Kostecki & Co. von dem Ritt über den Ozean erwarten, zeigt allein
ihr – inzwischen genehmigter – Antrag an die Regattaleitung, neue
Beschläge für die Schoten der Sturmfock anbringen zu dürfen. Bereits zum
Re-Start um 13 Uhr Ortszeit (19 Uhr deutscher Zeit) soll ein starker
Nordwest-Wind das Feld über die Chesapeake Bucht treiben, die noch zum
Zieleinlauf der 6. Etappe mit einer umfangreichen Flaute für
nervenaufreibende Stunden bei Seglern und Landmannschaften gesorgt hatte.
Die „illbruck“ hatte ihre Führung in der Flaute verloren und war von ihren
härtesten Verfolgern, „News Corp“ (Australien), zehn Punkte zurück, und
„Amer Sports One“ (Finnland/Italien, 9) überholt worden, ehe auch noch
„Assa Abloy“ vorbeizog.
illbruck Challenge zollt den Anforderungen der nächsten Etappe auch mit
einem erneuten Crewwechsel Tribut. Steuermann und Segeltrimmer Noel
Drennan, der bereits vier Teilstücke mitgesegelt hat, kommt zurück. Der
zweite Navigator, Ian Moore, gehört zum Backup-Team an Land und
unterstützt Meteorologe Chris Bedford bei den letzten Analysen vor der
Start. Drennan wird auch als Segelmacher an Bord gebraucht, wenn besonders
Spinnaker bei den zu erwartenden rauen Bedingungen einreißen. Der
Zieleinlauf in La Rochelle wird am Freitag, dem 11. Mai, erwartet.
Die Crew der „illbruck“ auf der siebten Etappe: Stuart Bannatyne
(Wachführer), Stu „Waffler” Bettany (Vorschiff), Mark “Crusty” Christensen
(Wachführer), Richard Clarke und Ray “Hooray” Davies
(Segeltrimmer/Steuermann), Dirk “Cheese” de Ridder (Segeltrimmer), Noel
“Nitro” Drennan (Segeltrimmer/Steuermann), Jamie Gale/Mast, Ross “Rosco”
Halcrow (Segeltrimmer und Segelprogramm-Manager), Tony Kolb (Vorschiff)
sowie Skipper John Kostecki und Navigator Juan Vila.
Das Volvo Ocean Race führt über insgesamt 32.700 Seemeilen in neun Etappen
einmal rund um die Welt. Die vorletzte Station nach La Rochelle/Frankreich
ist Göteburg/Schweden bevor der finale Zieleinlauf am 9. Juni in Kiel an
der Ostsee erfolgt. Alle Etappen werden nach Punkten gleich hoch bewertet;
der Sieger bekommt acht Zähler, der Zweite sieben usw.
illbruck Challenge ist ein hochkarätiges, internationales Segelprogramm,
das durch die PINTA schon seit 30 Jahren Erfolge auf verschiedenen
renommierten Regatten gefeiert hat. Das Racing Team verkörpert die
gleichen leistungsorientierten Qualitäten der Firmenphilosophie: Erfolg
durch Motivation, Flexibilität und Teamgeist. illbruck Challenge ist das
Imagemedium und Leitbild für illbrucks globale und interne
Unternehmensidentifikation.
illbruck wurde am 1. Oktober 1952 gegründet. Die illbruck GmbH (München)
ist als Finanzholding alleiniger Gesellschafter der Leverkusener illbruck
Bausysteme GmbH und hält gleichzeitig eine wesentliche Beteiligung an der
Münchner Rheinhold & Mahla AG. Diese Unternehmen sind in den Bereichen
Industrieservice, Baudienstleistungen und Bausysteme tätig. Insgesamt
beschäftigen sie fast 10.000 Mitarbeiter an 111 Standorten in 26 Ländern
mit einer Jahresgesamtleistung (2001) von rd. 950 Mio Euro.
Die Geschäftsbereiche beider Unternehmen sind unterteilt in
Abdichtungssysteme, Sanitärtechnik, Akustik und Design sowie Ausbau,
Fassadentechnik, Kühllagerbau, Schiffsisolierung und -ausbau,
Industrieisolierung und -service, technische Dienstleistungen sowie
Filter- und Isolationssysteme. Weltweit werden innovative,
anwenderorientierte und hochwirksame Systemlösungen entwickelt,
produziert, vertrieben, montiert und gewartet – ein Komplettservice vom
Planen und Projektieren bis zum Abwickeln. Die breite Produktpalette
reicht von der kompletten Badezimmerausstattung „hinter der Fliese“
(Wannenträger etc.) über Fenster- und Fassadenabdichtungen bis hin zur
kompletten Innenausstattung von Kreuzfahrtschiffen.
Gesamtstand nach sechs von neun Etappen:
1. illbruck (Leverkusen) 41 Punkte
2. Assa Abloy (Schweden) 34
3. Amer Sports One (Finnland/Italien) 32
4. News Corp (Australien) 31
5. Tyco (Bermudas) 27
6. djuice (Norwegen) 21
6. SEB (Schweden) 21
8. Amer Sports Too (Finnland/Italien) 9
Für weitere Informationen und Interviewwünsche:
Andreas Kling
001/410/718-7656
(0172/2578817)
akling@illbruck-Challenge.com
http://media.illbruck-Challenge.de
http://www.illbruck.com
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