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Daimler-Chrysler Northatlantic Challenge 2003
Betreff: Pressemitteilung zur Hochseeregatta von New York nach Hamburg
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Datum: 10. Jan 2003 02:39
Start zur DaimlerChrysler North Atlantic Challenge wird geteilt
Superschnelle Yachten segeln eine Woche später am 21. Juni los
Hamburg/New York. Der Start zur Transatlantik-Regatta, der DaimlerChrysler
North Atlantic Challenge 2003, die im Sommer von Newport im US-Bundesstaat
Rhode Island bei New York nach Cuxhaven und weiter nach Hamburg führt,
wird geteilt. Während das Hauptfeld der bis zu 100 und mehr erwarteten
Segelyachten wie ge-plant am Sonnabend, dem 14. Juni, um 14 Uhr auf die
3.500 Seemeilen lange Stre-cke gehen wird, sollen die größten und
schnellsten Boote erst eine Woche später starten. Das beschlossen der
Veranstalter Norddeutscher Regatta Verein (NRV) Hamburg und sein
Co-Organisator New York Yacht Club (NYYC). Grund: Möglichst alle
Teilnehmer sollen zeitnah zur maritimen Festwoche in Hamburg ankommen, die
vom 4. bis 12 Juli zu Ehren des 100. Geburtstags des Hamburgischer Verein
See-fahrt (HVS) ausgerichtet wird, dessen Jubiläum Anlass der Regatta ist.
“Einige Megayachten dürften kaum mehr als zehn Tage für die Route brauchen
“, er-klärt NRV-Vorsitzender Gunter Persiehl. Da wäre es schwierig
geworden, diese att-raktiven Schiffe bis zum Auftakt der Feierlichkeiten
am Amerikanischen Unabhängig-keitstag, dem 4. Juli, in Hamburg zu halten.
Doch auch die Besucher des sogenann-ten Race-Village, dem
Veranstaltungsgelände auf der Kehrwiederspitze vor dem Hanseatic Trade
center am Baumwall, sollen in den Genuss des Anblicks der Gigan-ten unter
den Teilnehmerbooten kommen. Mit 46,52 Meter die größte Yacht ist der-zeit
der hochmoderne Schoner „Windrose“ aus den Niederlanden. Insgesamt hatten
knapp drei Monate vor Meldeschluss schon mehr als 40 Eigner fest gemeldet.
Betroffen von der „Startverschiebung“ werden sicher auch die Wally 94 „Y2K
“ von Claus-Peter Offen (NRV) sowie der 26 Meter lange Maxiracer „UCA“ von
Ex-Arbeitgeberpräsident Klaus Murmann (Kieler Yacht-Club) sein. „Wir haben
jedoch noch eine ganze Reihe weiterer Eigner mit vergleichbaren
Hochseerennern gelistet, von denen wir in Kürze das Meldeformular erwarten
“, versichert Henning Rocholl aus dem Veranstaltungsbüro. Nach erstem und
zweitem Start wird das Regattakomitee unter Vorsitz von Hans-Peter Baum
(NRV) in der zweiten Januarhälfte exakt eintei-len.
Das erfolgt nach dem Rennwert, das heißt dem theoretischen
Geschwindigkeitspo-tential der Yachten, das sich im TCC-Faktor (Time
Correction Coefficient) nach IRC (International Racing Commission)
ausdrückt. Das klingt komplizierter als es wirklich ist. IRC ist ein
Selbst-Vermessungssystem, das allen Booten ohne viel Aufwand ei-nen Wert
gibt, damit unterschiedlich große und schnelle Schiffe gerecht
gegeneinan-der segeln können. Beispiel: Hat eine Yacht einen um 0,001
größeren Rennwert (TCC) als ihre Konkurrentin, muss sie zirka 36 Sekunden
pro Stunde gesegelter Zeit vergüten oder schlicht schneller sein, um diese
nach berechneter Zeit zu schlagen.
In Newport, wo der New York Yacht Club seine Sommerresidenz hat, wird es
für die Crews der schnellen Yachten in der Woche vor ihrem Start ein
zusätzliches Pro-gramm geben. Das Event für alle an Land findet weiter vom
9. bis zum 14. Juni beim NYYC statt, der seit Dezember vom neuen Commodore
Lawrence S. Huntington ge-führt wird. Er entschied außerdem mit Gunter
Persiehl nach Abwägung aller Argu-mente, dass die Anzahl der Spinnaker für
das Rennen ohne Zeitbestrafung freigege-ben wird. Details werden in einem
Anhang zur Ausschreibung veröffentlicht.
Nach der Startteilung rechnen die Organisatoren mit der ersten Zielankunft
nicht mehr vor Ende Juni. Dabei könnte es durchaus sein, dass das „First
Ship Home“ nicht das am schnellsten gesegelte Schiff ist, wenn nun jemand
aus dem ersten Start als Erster über die Ziellinie läuft. Gewertet werden
alle jedoch nach ihrer tatsächlich gesegelten Zeit. Das Gros des Feldes
dürfte zwischen dem 1. und 4. Juli eintreffen.. Das gäbe uns einen
optimalen Start in die Festwoche“, freut sich Uwe Bergmann von der
gleichnamigen Veranstaltungsagentur für das Race-Village. Dort werden sich
neben Titelsponsor DaimlerChrysler mit Schwerpunkt bei der Mercedes
Benz-Niederlassung Hamburg auch die Holsten-Brauerei, Deutsche Bank, SAP,
World of TUI, hanseboot und Marinepool als weitere Hauptsponsoren der
Regatta präsentie-ren.
Weitere Informationen sowie Fotos:
Andreas Kling
Press Officer
DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
Tel: 04822/360-900
Fax: 04822/360-901
Mobil: 0172/2578817
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