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DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
Empfänger: redaktion@segel.de
Datum: 05. Mar 2003 11:10
EINE WOCHE ST. TROPEZ IN HAMBURG
Race Village auf der Kehrwiederspitze mit Mega-Yachten im City-Sporthafen
Hamburg – Klassische Schoner und hochmoderne Hightech-Yachten zwischen 12
und 50 Metern Länge werden Anfang Juli im Herzen von Hamburg zu bewundern
sein. Ein Hauch von St. Tropez zieht in die Hansestadt ein, wenn die
Teilnehmer der Transatlantik-Regatta DaimlerChrysler North Atlantic
Challenge nach dem Zieldurch-gang in Cuxhaven die Elbe hinauf zur
Festwoche segeln. Sie wird zu Ehren des 100. Geburtstags des Hamburgischer
Verein Seefahrt (HVS) vom 4. bis zum 12. Juli in einem exklusiven Race
Village (Regattadorf) auf der Kehrwiederspitze vor dem Han-seatic Trade
center gefeiert.
Zum ersten Mal erwartet die Hafenstadt Hamburg weit mehr als 50
Regattayachten auf einmal, die am 14. und 21. Juni in Newport, Rhode
Island/USA starten werden. Die größten von ihnen, darunter die 46,51 Meter
lange „Windrose“ aus den Nieder-landen (Baujahr 2001) und die 43,59 Meter
lange „Sylvia“ (Eigner Jens Ehr-hardt/Pullach) von 1925 als ältestes
Schiff sollen im Brandenburger Hafen neben der Überseebrücke festmachen,
die meisten jedoch im City-Sporthafen am Baumwall. Event Manager Henning
Rocholl, der auch 2. Vorsitzender des HVS und des Regat-taveranstalters
Norddeutscher Regatta Verein (NRV) Hamburg ist, erwartet „ein
ein-zigartiges maritimes Ambiente mit Schmuckstücken für alle See- und
Sehleute“, denn alle Racer können hautnah besichtigt werden.
Wer zum Eventgelände am Sandtorkai pilgert, trifft die Atlantiküberquerer
nicht nur bei den Booten an den Stegen, sondern auch im Race Village, das
täglich von 11 bis 23 Uhr seine Tore öffnet, freitags und sonnabends sogar
bis Mitternacht. Die Insze-nierung auf der historischen Kehrwiederspitze,
wo früher der Niederhafen als Haupt-hafen Hamburgs auf den Brookinseln
mündete, ist ebenfalls ein Novum für Hamburg. Wo heute das Hanseatic Trade
center steht, gab es im 18. und 19.Jahrhundert nur kleine Fachwerkhäuser
der Hafenarbeiter und keine Verbindung zum Festland. So entstand der Name
Kehrwieder, weil Fußgänger nicht hinübergehen konnten son-dern
wiederkehren mussten.
Diesem Namen alle Ehre machen soll die Veranstaltungswoche im Juli, denn
ab-wechselnde Inhalte mit Themenschwerpunkten der Regattasponsoren an
verschie-denen Tagen locken zum Wiederkehren. In hellen Pagodenzelten, auf
der Bühne und im Freigelände präsentieren sich die Partner, allen voran
Titelsponsor Daim-lerChrysler über seine Niederlassung in Hamburg, die
Holsten-Brauerei, Deutsche Bank, SAP, World of TUI, hanseboot und
Marinepool (maritime Bekleidung). Ein Hö-hepunkt wird die öffentliche
Preisverteilung am Freitag, dem 11. Juli, ab 15 Uhr in der Oase der
Hochseesegler.
„Wir bieten den Besuchern eine gehobene, internationale Gastronomie und
ein an-spruchsvolles Unterhaltungsprogramm“, verspricht Uwe Bergmann von
der gleich-namigen Hamburger Veranstaltungsagentur, die für das Race
Village verantwortlich zeichnet. Die Music-Acts aus dem populären Bereich
(Soul, Jazz, Pop, World-Music) werden ab 18 Uhr, am Wochenende schon
früher, zu hören sein. Namen wie The Relatives (Mixed Afro-Reggae) und
Audrey Motaung & Band (Soul, Gospel & Afri-can-Music) garantieren gute
Stimmung.
Die schnellsten Yachten dürften die 3.500 Seemeilen (fast 6.500 Kilometer)
lange Regattareise von Newport, Rhode Island/USA nördlich um
Großbritannien herum nach Cuxhaven schon zurückgelegt und rechtzeitig zur
Eröffnung der Feierlichkeiten am Freitag, dem 4. Juli, festgemacht haben.
Die Crews der Neuankömmlinge be-grüßt ein Moderator auf der Bühne und
befragt sie nach den außergewöhnlichen Er-lebnissen und Strapazen auf dem
harten Törn. Aktuelle Bilder vom Rennen werden auf einer Videowand
gezeigt. Von den Starts und vom Rennverlauf sind Luftaufnah-men,
Boot-zu-Boot-Perspektiven und An-Bord-Eindrücke geplant.
Seglerischer Abschluss der Eventwoche ist die Auslaufparade der Teilnehmer
am World of TUI Cup, die am Sonnabend, dem 12. Juli, Richtung Cuxhaven
aufbrechen, wo tags darauf ein weiteres Hochseerennen nach Cowes auf der
Isle of Wight in Südengland startet. Diese Zubringerregatta zur Cowes Week
und zum legendären Fastnet Race ist nicht nur für die Teilnehmer der
Transatlantik-Regatta, sondern für alle Einrumpfboote schon ab einer Länge
von 36 Fuß (knapp 11 Meter) offen.
Zirka vier Tage dürften die meisten Schiffe brauchen, rechnet der NRV, der
dieses Rennen gemeinsam mit dem altehrwürdigen Royal Yacht Squadron (RYS)
aus Co-wes veranstaltet. In der berühmen RYS-Burg direkt am Solent gelegen
findet auch die Preisverleihung für den World of TUI Cup statt. „Mit den
beiden Hochseeregatten rahmen wir die HVS-Geburtstagsparty in Hamburg
würdig, nämlich sportlich, ein“, so Henning Rocholl abschließend.
Weitere Informationen:
Andreas Kling
Press Officer
DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
Mobil: 0172/257-8817
Tel: 04822/360-900, Fax: -901
Email: Kling@DCNAC.de
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