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DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
Betreff: Pressemitteilung: 62 Meldungen zur DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
Absender: media@dcnac.de
Empfänger: redaktion@segel.de
Datum: 02. Apr 2003 10:53
62 Meldungen zur DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
Nachmeldungen möglich / Neue Großyachten im zweiten Start (21. Juni)
Hamburg – 62 Yachten haben bis zum Meldeschluss am 1. April ihre Teilnahme
an der Hochseesegelregatta DaimlerChrysler North Atlantic Challenge 2003
bestätigt. Damit dürfte sie die größte Transatlantikregatta aller Zeiten
auf der West-Ost-Route im Nordatlantik werden. Das Hauptfeld startet am
14. Juni in Newport, Rhode Island/USA, während die schnellsten Großyachten
genau eine Woche später ins Rennen gehen. Ab Ende Juni werden die Ersten
im Ziel in Cuxhaven erwartet, von wo die Fahrt in den Citysporthafen nach
Hamburg weitergeht. Dort feiern die Hochseesegler vom 4. bis zum 12. Juli
mit Freunden und Fans eine maritime Festwoche auf der Kehrwiederspitze.
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„Damit haben wir die Erwartungen weit übertroffen“, freut sich Gunter
Persiehl als Vorsitzender des Norddeutschen Regatta Vereins (NRV) Hamburg,
der die Regatta mit Unterstützung des New York Yacht Clubs (NYYC) zu Ehren
des 100. Geburtstags des Hamburgischen Vereins Seefahrt (HVS) ausrichtet.
Mit 30 bis 40 Schiffen hatte er anfangs gerechnet. Dann wurde zu
Jahresbeginn die 50er-Schwelle überschritten. Und es könnten sogar noch
mehr als 62 werden, denn Nachmeldungen sind gegen eine Extra-Gebühr von
500 US-Dollar möglich, müssen allerdings vom Race Commitee genehmigt
werden.
Zu den spektakulärsten Neumeldungen kurz vor Toreschluss gehören einige
Großyachten, die in den zweiten Start am 21. Juni fallen werden. Die
„Zephyrus V“ aus den USA ist eine 26,50 Meter lange Rennyacht vom Typ
maxZ86. Dieses moderne Design mit klassischem Kiel gilt als ausgesprochen
schnell. Eigner Robert Mc Neil aus Menlo Park in Kalifornien ließ seine
Yacht 2002 bauen und hat mit John Bertrand aus Annapolis/Maryland einen
hochkarätigen America’s Cup-erfahrenen Skipper angeheuert.
Ebenfalls in Konkurrenz zum neugebauten Maxiracer „UCA“ vom ehemaligen
Arbeitgeberpräsidenten Klaus Murmann (Kiel) und der niederländischen
„Windrose“ als größte Teilnehmerin (46,31 Meter) tritt das Siegerschiff
vom Whitbread Round the World Race 1993/94, die Ex-„Tokio“, an. Ein
Hamburger Team um Hans Oestmann und Andreas Sasse führt das Projekt, das
als Trumpf im Ärmel die offenen „Parasailor“-Spinnaker einsetzen will. In
Kürze soll es seinen endgültigen Namen bekommen.
Für Furore will auch Walter Meier-Kothe aus Rellingen sorgen. Er skippert
den 24,25 Meter langen Maxiracer „Morning Glory“, den Hasso Plattner
(Walldorf) 1996 nach einem Entwurf von Reichel/Pugh bauen lies, um im
gleichen Jahr neue Streckenrekorde beim Kapstadt-Rio- und
Sydney-Hobart-Rennen aufzustellen. 1997 siegte er beim Fastnet Race mit
Meyer-Kothe an Bord, 98 wurde das Boot bester Maxi beim Rolex World Cup
und gewann 2001 die Antigua Race Week. Gechartert wurde die Yacht von der
Hamburgischen Landesbank und der Landesbank Schleswig-Holstein.
Die genaue Klasseneinteilung wird das Race Commitee unter der Leitung von
Hans-Peter Baum (Hamburg) vornehmen, wenn alle Messbriefe der Teilnehmer
vorliegen. Darin haben die Yachten einen offiziellen Rennwert, das heißt
einen Faktor, der mit der gesegelten Zeit verrechnet wird. Sieger ist das
Boot mit der geringsten berechneten Zeit. Nur so können unterschiedlich
große Yachten gerecht gegeneinander gewertet werden.
Die DaimlerChrysler North Atlantic Challenge 2003 startet am 14. und 21.
Juni 2003 und führt über rund 3.500 Seemeilen einmal über den Atlantischen
Ozean von Newport, Rhode Island/USA nördlich um Großbritannien herum nach
Cuxhaven und von dort weiter nach Hamburg, wo es vom 4. bis 12. Juli 2003
eine maritime Festwoche auf der Kehrwiederspitze gibt. Veranstalter ist
der Norddeutsche Regatta Verein (NRV) aus Hamburg mit Unterstützung des
New York Yacht Club (NYYC). Neben Titelsponsor DaimlerChrysler mit
Schwerpunkt bei der Niederlassung Hamburg sind die Holsten-Brauerei,
Deutsche Bank, SAP, World of TUI, hanseboot und Marinepool die weiteren
Hauptsponsoren der Regatta.
Nachfolgend die Teilnehmerliste (Stand 2. April 2003): 62 Yachten
Albatros, 19,10 m, Swan 62 RS, Partnership Albatros, Berlin
Anne Bonny, 13,11 m, Luffe 43, Hans-Jürgen Färber, Heiligenstedten
Anny, 26,50 m, Slup, Gustav Edelhoff, Iserlohn
Aquis Granus III, 13,10 m, Standfast 43, Akademischer Segler Verein Aachen
Arcadia, 13,10 m, Einzelbau, Dr. Arnulf Dörner, Hamburg
Asta, 16,20 m, Einzelbau, Bundesmarine, Flensburg
Bank von Bremen, 15,50 m, JV 51, Segelkameradschaft „Das Wappen von Bremen
Blue Ocean – Glaswald, 13,76 m, Oceanis 461, Schotbruch e.V., Dresden
Brigantia, 14,90 m, Hallberg-Rassy 49, Gemeinschaft für Seefahrt Lindau,
Radolfzell
Brinkmann & Partner, 14,80 m, Swan 48, Berthold Brinkmann, Hamburg
Charisma, 13,40 m, Swan 441, Constantin Claviez, Hamburg
Cheri, 15,50 m, Swan 51, Ronald Wulff, Hamburg
D’Accord, 13,80 m, Sun Kiss 45, Rolf Erben, Kiel
Discoverer, 20,42 m, Challenge 67, Joint Service Adventure Sail Training
Centre, GBR
Elan, 14,60 m, Swan 48, Harald Baum, Hamburg
Frisco, 13,41 m, Mason 44, Frederick Voegeli, Nova Scotia, Kanada
Große Freiheit No. 7, 15,54 m, Baltic 51, Familie Becker, Flensburg
Gundel G., 14,40 m, Swan 46 MKI, Jens-Ulrich Kiessling, Hamburg
Hansa, 18,30 m, X-612, Hanseatische Yachtschule Glücksburg
Haspa Hamburg, 14,05 m, X-482, Hamburgischer Verein Seefahrt
Haze, 14,07 m, Luffe 48, Jochen Winter, Frankfurt
Heaven can wait, 21,90 m, Nissen 72, Thormod Ohm, Aumühle
Hebe III, 12,20 m, Sunfast 40, Jaroslav Havelka, Prag/Tschechien
Hobby, 15,50 m, SKYE 51, Johan Stefan Reith, Hamburg
Iskareen,12,20 m, Swan 391, Familie Bruhns, Hamburg
Isola Bella, 16,00 m, Nissen 52, Hans Schulz, Balve
Jolly Celeste, 21,00 m, N. Herreshoff, Thede Dörscher, Meldorf
Julie Marie, 21,50 m, Solaris 70, Bernd Kortüm, Hamburg
King’s Legend, 19,81 m, Swan 65, Gijs van Liebergen,
Amstelveen/Niederlande
Leon de Mar, 13,11 m, Sonate Ovni 43, Jürgen Brenner, Oldenburg
Mamelie, 14,60 m, Lütje 48, Jakob-Hinrich Leverkus, Hamburg
Meltemi, 12,80 m, Comfortina 42, Harald Graf von Saurma-Jeltsch, Schleswig
Mistral, 20,00 m, Francis Herreshoff, Dietrich Kruegel, Flensburg
Monsun, 14,30 m, Touren Ketch 8 KR, Peter Flügge, Bremen
Morning Glory (tbr), 24,25 m, Maxiracer, Skipper Walter Meier-Kothe,
Rellingen
Nani, 16,15 m, Little Harbor, Jochen Claussen, Hamburg
Norddeutsche Vermögen Hamburg, 16,70 m, Santa Cruz 53 mode, HVS
Paula, 14,60 m, X-482, Rolf Stender, Beidenfleth
Peter von Danzig, 16,80 m, Nissen 55, Akademischer Seglerverein Kiel
Peter von Seestermühe, 17,37 m, Henry Gruber, Christoph von Reibnitz,
Seestermühe
Polaris, 12,50 m, Dehler 41 DS, Jochen Burckschat, Berlin
Rarotonga, 14,39 m, Swan 46, Werner Lemmel, Berlin
Salute, 12,20 m, Atlantic 40, Sönke Forsthöfel, Oldenburg
Saudade, 34,25 m, J/V-Einzelbau, Albert Büll, Hamburg
Sea Rose, 17,90 m, Little Harbor 58, Fritz Hübner, Holland, Michigan/USA
Snow Lion, 15,24 m, Nelson/Marek, Lawrence Huntington, New York
Sylvia, 43,59 m, Klassische Ketsch, Jens Ehrhardt, Pullach bei München
Tanassa, 19,50 m, Baltic 64 CB, Jan J. A. Pickenpack, Hamburg
Tempest, 24,38 m, S&S-Ketch, Arthur Bugs Baer, Madison, Conneticut/USA
Tom’s Kahn, 12,35 m, Hanse 441, Thomas Ebert, Frankfurt/index
Tokio (Ex-), 19,50 m, W60, Hartmut Schaedlich, Carlsberg
Tortuga, 14,60 m, Swan 47 CB, Günter Sell, Hamburg
UCA, 26,00 m, Maxi-Racer, Dr. Klaus Murmann, Kiel
Varuna, 13,75 m, IMX 45, Jens Kellinghusen, Hamburg
Vita Bella, 25,00 m, Nordsee 82, Bernd und Klaus-Dieter Peterson, Schülp
Walross III, 16,10 m, Swan 55, Akademischer Segler-Verein Berlin
Windrose, 46,31 m, Klassischer Schoner, Chis Gongriep, Amsterdam
World of TUI Hamburg, 18,65 m, X-612, Hamburgischer Verein Seefahrt
Zaraffa, 19,80 m, Einzelbau, Huntington Sheldon, Shelbourne, Vermont/USA
Zephyrus V, 26,50 m, maxZ86, Robert Mc Neil, Menlo Park, Kalifornien/USA
Zukunft IV, 15,80 m, Baltic 52, Kieler Yacht-Club
Zwerver, 17,21 m, S&S-Einzelbau, Frans van Schaik, Genf/Schweiz
Hinweis für die Redaktionen:
Die nächste Pressekonferenz zum Teilnehmerfeld, der Klasseneinteilung und
einem Projekt der DaimlerChrysler AG findet am 8. Mai um 11 Uhr in Hamburg
statt. Eine Einladung erfolgt zu gegebener Zeit.
Weitere Informationen:
Andreas Kling
Press Officer
DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
Mobil: 0172/257-8817
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