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DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
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Betreff: DCNAC: Wie im Inneren einer Waschmaschine
Datum: 17. Jun 2003 14:28
Pressemitteilung zur DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
Wie im Inneren einer Waschmaschine
Böen der Windstärke acht bis neun aus Nordost
„Der Wechsel einer Fock gleicht einem Vollbad für die Vorschiffscrew. Der
Wind hat auf 35 bis 38 Knoten aufgefrischt. So muss es im Inneren einer
Waschmaschine aussehen.“ Das sind die Auszüge aus dem Logbuch der
Hochseeyacht „World of TUI Hamburg“, die am Dienstag (17. Juni) auf Rang
16 im Zwischenklassement der DaimlerChrysler North Atlantic Challenge lag.
Am vierten Tag der Segelregatta von Newport/USA nach Hamburg kämpften
viele Crews mit rauen Bedingungen auf dem Nordatlantik. Die Führung hatte
die „Zaraffa“ vor der „Snow Lion“ (beide USA) übernommen. Die ersten Boote
dürften Ende Juni/Anfang Juli die Ziellinie in Cuxhaven kreuzen.
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Hansa auf der Startkreuz vor "World of TUI Hamburg"
Photo: Dan Nerney/DCNAC
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Nach zwei kalten und feuchten Nächten mit Seenebel unter der US-Ostküste
war die Wassertemperatur durch den Golfstrom auf 20 Grad gestiegen und
sorgte für moderatere Segelbedingungen. Indes frischte der Wind an der
Spitze des Hauptfelds immer mehr auf. Allerdings warteten die Mannschaften
noch vergeblich auf die erhoffte Nordwest-Richtung, die ihnen
Spinnakerkurse und eine schnelle Reise zur Bahnmarke Point Alpha bescheren
sollte, der für die meisten noch mehr als 300 Seemeilen voraus lag. Von
dort geht es dann auf einem nördlicheren Kurs Richtung Faire Isle, einer
kleinen Insel im Norden Großbritanniens.
„Aber das ist noch so weit weg, dass wir kaum dran denken mögen“, schrieb
Björn Woge, Skipper der „World of TUI Hamburg“, weiter. „Wir sind froh,
immer noch ein paar frische Lebensmittel an Bord zu haben, bevor wir die
gefriergetrocknete Astronautennahrung auspacken müssen.“ Es werde
weiterhin trotz des „Tanzsaals“ unter Deck gekocht – Suppe und
Bauernfrühstück, aber auch Schnitten, Schokolade und Fitnessdrinks stünden
auf dem Speiseplan. Nur einige Mitsegler hätten der ständigen Berg- und
Talbahnfahrt Tribut zollen müssen und begnügten sich nun mit einer Scheibe
trockenes Brot...
Im Mittelfeld auf Position 21 hielt sich die Frankfurter „Haze“, die noch
in der Nacht vor dem Start den Motor ausbauen musste, weil bei der neuen
Maschine das Getriebe versagt hatte. „Nach herrlichem Start erwischte uns
kurz vor dem ersten Wegpunkt die Flaute, und wir gurkten eine Weile im
Kreise herum“, berichtete Skipper Jochen Winter. Ungezählte verschiedene
Seevögel, Delphine und sogar Meeresschildkröten sorgten dagegen für
unerhoffte Begleitung und Kurzweil in der Weite des Atlantiks.
Weitere Informationen:
Andreas Kling
Press Officer
DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
Tel: 04822/360-900
Fax: 04822/360-901
Mobil: 0172/257-8817
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