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DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
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Betreff: DCNAC-Pressemitteilung: Die fünf schnellsten Yachten auf der Aufholjagd
Datum: 22. Jun 2003 06:30
Pressemitteilung zur DaimlerChrysler North Atlantic Challenge 2003
22. Juni 2003
Die fünf schnellsten Yachten auf der Aufholjagd
Spinnakerstart für „Zephyrus V“, „Windrose“, „UCA“, „HSH Nordbank“ und
„Team 888“
Newport. Unter Spinnaker nahmen die fünf schnellsten Yachten der
DaimlerChrysler North Atlantic Challenge 2003 (DCNAC) am Sonnabend (21.
Juni) um 14.10 Uhr US-Ostküstenzeit (20.10 Uhr MESZ) die Verfolgung des
Hauptfelds auf. Im zweiten Start genau eine Woche nach dem Hauptfeld von
58 Booten lieferten sich die „Zephyrus V“ von Bob McNeil aus San
Francisco, die 46,31 Meter lange „Windrose“ (Chris Gongriep/Amsterdam),
die neue „UCA“ von Ex-Arbeitgeberpräsident Klaus Murmann aus Kiel sowie
die Ex-„Morning Glory“, ehemals von SAP-Chef Hasso Plattner, jetzt „HSH
Nordbank“ unter Skipper Walter Meier-Kothe, und die „Team 888“ aus
England, zuvor der Open 60 „Kingfisher“ von Einhandweltumseglerin Ellen
MacArthur, packende Positionskämpfe.
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Start Class II. From left WINDROSE, UCA, HSA Nordbank, TEAM 888, ZEPHYRUS V. © Daniel Forster/DCNAC
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Der Himmel war grau über der Narraganset Bucht, und es wehte eine mäßige
Nordost-Brise. Dennoch boten die fünf DCNAC-Giganten ein imposantes Bild,
als sie vor dem historischen Fort Adams die Regatta aufnahmen. Am besten
war das vermeintlich schnellste Schiff des Felds, die „Zephyrus V“
weggekommen, die sich sofort an die Spitze setzte. Doch die „UCA“ ließ
sich bis zum frühen Sonntag morgen nicht abschütteln und hielt dem
Zweikampf – anfangs mit den besten Segelmanövern der Fünf – stand. Auch
die „Windrose“ und die „HSH Nordbank“ bildeten ein Pärchen, während die
„Team 888“ nach schwachem Start ihren eigenen Weg suchte.
Sieben Tage Guthaben nehmen die Großen mit auf die Verfolgung. Das
Schlusslicht, die kanadische „Frisco“, die nach einer Woche erst gut 750
der insgesamt 3.619 Seemeilen geschafft hatte, werden sie wohl schon nach
kurzer Zeit überholen. Dagegen scheint die „Zaraffa“ (USA) an der Spitze,
die auch nach berechneter Zeit klar vor der „Discoverer“ (England) führt,
zumindest auf dem Wasser uneinholbar. Sie hat bereits mehr als 2.000
Seemeilen hinter sich und liegt auf dem Weg nach Fair Isle, dem nächsten
Wegpunkt im Norden Großbritanniens, mehr als 400 Seemeilen vor der
„Tempest“ (Schweden) als nächstem Boot.
„Wir wollen so gut wie möglich den Golfstrom ausnutzen und dann
hoffentlich schnell ein Tiefdruckgebiet mit westlichen Starkwinden
erwischen“, erklärte Navigator Erik von Krause von der „HSH Nordbank“ die
Generaltaktik für die ersten Tage. Indes hätten das die anderen sicher
genauso vor. Und auch diese Mannschaften seien ausgeschlafen. Die „UCA
“-Crew zeigte sich vor der Abreise überzeugt, sogar der „Zephyrus V“
Paroli bieten zu können. Und da diese ihr durch den deutlich höheren
Rennwert pro Stunde sogar gut achteinhalb Minuten vergüten muss, könnte
die Rechnung nach den ersten Eindrücken aufgehen.
Während die fünf Nachzügler in der ersten Nacht auf See eine Winddrehung
um 180 Grad auf Südwest zu erwarten hatten, berichtete das Hauptfeld teils
vom abflauenden Südsturm, teils noch von deren Ausläufern. Felix
Christiansen von der „Haspa Hamburg“, das Jubiläumsschiff des 100-Jährigen
Hamburgischen Vereins Seefahrt (HVS), meldete: „Unser Windmessgerät, die
sogenannte Windlupe zeigte 45 Knoten an, was 9 Windstärken gleichkommt. Zu
fünft bargen wir auf dem Vorschiff vorsichtig die Segel, halb liegend,
halb sitzend, und mit immer mehr Salzwasser im Kragen. Wir mussten uns
festhalten wie Klammeraffen, um nicht von den einsteigenden Brechern durch
die Gegend geschleudert zu werden. Wir hatten in Böen bald volle 58 Knoten
Wind auf der Anzeige, was Windstärke 11 ("orkanartiger Sturm") bedeutet.
Ich muss ehrlich sagen, dass es sich ganz genauso angefühlt hat. Die
Wellen hatten sich zu riesigen Bergen verwandelt, die wir nur unter
Sturmfock mit lockeren 12 Knoten abritten.“
Hinweis für die Redaktionen:
Auf der Website www.DCNAC.de --> Rangliste gibt es stündlich aktualisierte
Zwischenergebnisse.
Weitere Informationen:
Andreas Kling
Press Officer
DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
US Mobile: +1/401/932-2215
Email: Kling@DCNAC.de
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