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DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
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Betreff: DCNAC-Pressemitteilung: Die große „Anny“ hat die Regatta aufgegeben
Datum: 22. Jun 2003 17:01
Pressemitteilung zur DaimlerChrysler North Atlantic Challenge 2003
22. Juni 2003
Die große „Anny“ hat die Regatta aufgegeben
Verstellpropeller defekt / Ablaufen zu den Azoren
Die Segelyacht „Anny“ von Gustav Edelhoff aus Iserlohn hat am Sonntag
Nachmittag (22. Juni) um 15.25 Uhr deutscher Zeit die DaimlerChrysler
North Atlantic Challenge 2003 aufgegeben. Skipper Ralph Lehner meldete die
Baltic 87, das größte deutsche Schiff unter den 63 Teilnehmern, über
Satellitentelefon bei Regattaleiter Hans-Peter Baum in Hamburg ab. Grund:
Die Steuerung der Verstellpropeller, mit denen die Yacht unter Motor
angetrieben wird, ist defekt. Die Propeller blieben offen und bremsten das
Boot andauernd um vier Knoten ab. Die „Anny“ will versuchen, Horta auf den
Azoren zu erreichen. Damit sind nach dem Untergang der Bremer „Monsun“,
bei dem am Freitag alle sechs Crewmitglieder gerettet wurden, nur noch 61
Yachten im Rennen, das von Newport, Rhode Island/USA über den Atlantik
nach Cuxhaven und weiter nach Hamburg führt.
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Der Start der 26,50 Meter langen "Anny" zur DCNAC vor Newport. Foto: Dan Nerney/DCNAC
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„An Bord sind alle wohlauf“, sagte der Hamburger Skipper, aber eine
Weiterreise unter Regattabedingungen habe so keinen Zweck. Zum Zeitpunkt
der Aufgabe lag die „Anny“ auf der Position 42 Grad 00 Nord und 41 Grad 34
West im Süden des Hauptfelds und an 46. Stelle im Gesamtklassement. Die
26,50 Meter lange Yacht, die unter dem Stander des Regattaveranstalters
Norddeutscher Regatta Verein (NRV) unterwegs ist, war am 14. Juni
gestartet. Fast 1.400 der insgesamt 3.619 Seemeilen lagen bereits hinter
ihr.
Die Azoreninseln sind noch zirka 650 Seemeilen entfernt. „Wir müssen
versuchen, sie unter Segeln zu erreichen, da sich durch das
Propellerproblem die Maschinen nicht starten lassen“, erklärte Ralph
Lehner weiter. Wenn das Wetter vor Horta ein Einlaufen nicht zulasse,
werde die achtköpfige Mannschaft weitersegeln und Kurs Lissabon/Portugal
nehmen, wo der Eigner eine Niederlassung habe und alle notwendigen
Reparaturen einleiten könne. „Als Duty Yacht für den täglichen
Kurzwellenfunkruf steht die ‚Anny’ weiter zur Verfügung“, so Hans-Peter
Baum abschließend.
Hinweis für die Redaktionen:
Fotos von der „Anny“ finden Sie im Mediacenter unter www.media-DCNAC.de.
Auf der Website www.DCNAC.de à Rangliste gibt es stündlich aktualisierte
Zwischenergebnisse.
Weitere Informationen:
Andreas Kling
Press Officer
DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
US Mobile: +1/401/932-2215
Ab Montag wieder 0172/2578817
Email: Kling@DCNAC.de
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