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DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
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28.06.2003 / 21:36:27
"Zaraffa" als erste DCNAC Yacht im Ziel
„Team 888“ nach berechneter Zeit jetzt allerdings auf Platz 1
Nach nur 13 Tagen, 15 Stunden, 7 Minuten und 28 Sekunden überquerte die "Zaraffa" heute morgen um 11.17 Uhr Ortszeit in Cuxhaven die Ziellinie und wurde damit "First Ship Home" der DaimlerChrysler North Atlantic Challenge. Nach berechneter Zeit hat sich aber mittlerweile die "Team 888" auf Platz 1 vorgesegelt und auch de „Zephyrus“ ist auf dem besten Weg der „Zaraffa“ das Leben schwer zu machen und liegt berechnet auf Platz 3. Das Rennen bleibt also weiterhin spannend.
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Die amerikanische 20 Meter Yacht von Skipper und Eigner Skip Sheldon wurde nach der 3600 Seemeilen langen Strecke von Newport begeistert begrüßt. Bei
Wind aus Nordost rauschte die imposante Rennyacht mit ihren schwarzen Carbonsegeln
in die Elbmündung. Neben Ehefrau Dell Sheldon und den Töchtern Greta und Zoe empfingen mehrere Yachten und auch ein Seenotkreuzer mit Wasserfontäne den erfolgreichen Sheldon und seine Crew. Die Champagnerdusche an der Pier ließ dann allerdings etwas auf sich warten, denn die Sturm erprobten Segler mühten sich mit den unkooperativen Korken ab. Geschwächt aber sah die Proficrew um den Amerikaner nicht gerade aus. "Wir haben bis gestern noch das von meiner Frau vorgekochte Essen genossen, so der zufriedene Eigner. „Wir hatten eine schnelle und ustige Überfahrt und viel Glück mit dem Wetter“, sagte der 73-jährige Sheldon nach der Ankunft. Überhaupt macht die schnelle "Zaraffa" nicht den Eindruck einer kompromisslosen Rennziege. Unter Deck hängt ein gerahmtes Bild und getrunken wird aus Keramikbechern. Auf Regattayachten eher ungewöhnlich. Trotzdem ist die „Zaraffa“ eine schnelle und sehr professionell geführte Regattayacht. Dabei setzte der Amerikaner, der in Cuxhaven seine dritte
Atlantiküberquerung abschloss aber nicht nur auf ein schnelles Schiff und eine aus den besten Hochseeseglern der Welt bestehende Crew, sondern vor
allem auf ein besonders sensibles Crewmanagement. „Wenn einer k.o. ist, wird er ausgewechselt. Unser Wachsystem ist sehr flexibel und das ist
wichtig!“
Navigator Marc Rudiger fasst die Wettfahrt unter Navigatorischen Gesichtspunkten zusammen: „Das Schwierigste war die Entscheidung nach dem
Start. Wir sind gleich nördlich in die kalten „Eddies“ (Stromwirbel) gefahren. Wir haben früh investiert und das hat sich ausgezahlt, denn wir
sind fast durchgängig mit einem Wettersystem mitgefahren und hatten dadurch immer sehr guten Wind“, so Rudiger. Neben Rudiger, der im Volvo
Ocean Race als Navigator an Bord der Assa Abloy den Globus umsegelte, waren als echte Segelstars noch Neal McDonald (Skipper der Assa Abloy),
Richard Mason, Michael Joubert und Richard Clarke (Illbruck) an Bord der.
Die “Zaraffa“ wird heute aufgeklart und tritt morgen den Weg nach Hamburg an, wo sie gegen 14.30 h in Wedel begrüßt werden soll und etwa 15.30 h im Brandenburger Hafen (Üerseebrücke) festmachen wird.
Als nächste Yacht wird die Tempest im Ziel erwartet. Derzeitige voraussichtliche Ankunftszeit: 2. Juli 6 Uhr.
Mareike Guhr
28 Juni 2003
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