Betreff: DCNAC-Pressemitteilung: Zweites Schiff im Ziel - Erste Deutsche folgen zw. 19 und 20 Uhr
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Datum: 03. Jul 2003 18:07
Der „Schneelöwe“ entwischte den anderen
NYYC-Commodore Huntington zweites Boot im Ziel
Cuxhaven/Hamburg. Es war ein Flautenpoker die ganze Nacht zu Donnerstag.
In den frühen Morgenstunden dann entwischte die US-amerikanische „Snow
Lion“ der Konkurrenz und lief um 15.14 Uhr und 33 Sekunden bei frischer
Brise unter Spinnaker als zweite Yacht der DaimlerChyrsler North Atlantic
Challenge 2003 in Cuxhaven über die Ziellinie. Danach kippte die Tide in
der Elbmündung wieder, und die nachfolgenden Boote, darunter die „Hansa“
aus Glücksburg, die „Zukunft IV“ aus Kiel, die „World of TUI Hamburg“ und
die „Vita Bella“ aus Rendsburg, mussten gegen die Strömung segeln.
Zwischen ihnen entwickelte sich ein spannender Mehrkampf mit der
englischen „Discoverer“ und der „Tempest“ unter schwedischer Flagge, die
alle am späten Nachmittag fast gleichauf lagen. Ihr Zieleinlauf wurde
zwischen 19 und 20 Uhr deutscher Zeit erwartet.
„Es war eine lange, harte Regatta mit Flauten und Stürmen, und wir sind
überglücklich, als Zweite in Deutschland angekommen zu sein“, sagte „Snow
Lion“-Eigner und -Skipper Lawrence Huntington nach dem Zieldurchgang.
Stolz stand der Commodore des mitveranstaltenden New York Yacht Clubs
(NYYC) selbst am Ruder seines feuerroten „Schneelöwen“, hatte sich extra
frisch rasiert und ein hellgelbes Polohemd angezogen. „Die Crew ist
zweimal so richtig gebeutelt worden, als wir bei schwerem Wetter gegen an
bolzen mussten“, so der 68-Jährige. Es habe dabei außer einem gebrochenen
Spibaumbeschlag keine nennenswerten Schäden an Bord gegeben.
Unter dem Applaus von mehr als hundert Zaungästen auf der Seebäderbrücke
in Cuxhaven lief die „Snow Lion“ für eine Viertelstunde in die Marina von
Cuxhaven ein, bevor sie sich gleich wieder auf den Weg nach Hamburg
machte, wo sie am Abend von Feuerlöschfontänen und NRV-Präsident Gunter
Persiehl begrüßt wurde. Am Freitag (4. Juli) wird dort die Eventwoche für
jedermann im Race Village auf der Kehrwiederspitze eröffnet. „Ein Bier und
eine Dusche, in dieser Reihenfolge“, so Huntington nach seinem
sehnlichsten Wunsch, aber vor allen ein reichhaltiges Dinner. „Wir hatten
zum Schluss nur noch Teebeutel und Zucker an Bord.“ Die für 19 Tage
geplanten Mahlzeiten waren restlos verputzt.
Insgesamt brauchte die „Snow Lion“ 18 Tage, 19 Stunden, 4 Minuten und 33
Sekunden für die 3.613 Seemeilen. Das ergab für sie vorläufig den 16.
Platz in der Gesamtwertung nach berechneter Zeit. Es führte weiter die
„Zaraffa“ (USA), die bereits am Sonnabend eingelaufen war, vor der „Team
888“ (England) und der Kieler „UCA“ von Klaus Murmann, die eine Woche
später gestartet waren und am Sonnabend erwartet werden. Im Kampf um Platz
vier lagen die „Zukunft IV“ vom Kieler Yacht-Club und die „Discoverer“,
die mit englischen Soldaten besetzt ist, nur wenige Minuten auseinander.
Unterdessen musste die Skye 51 „Hobby“ von Johan Stefan Reith aus Hamburg
wegen technischer Probleme das Rennen aufgeben. Sie will trotzdem
versuchen, nach Hamburg durchzufahren, um noch an der Festwoche
teilzunehmen, die bis zum 12. Juli gefeiert wird. Damit sind zehn der 63
gestarteten Yachten der DaimlerChrysler North Atlantic Challenge 2003
ausgeschieden.
HINWEISE FÜR DIE REDAKTIONEN:
Auf der Internetseite www.DCNAC.de erfolgen unter >Rangliste stündliche
Aktualisierungen der Positionen.
Der Zieleinlauf der nächsten Yachten wird vom Veranstalter mit
professioneller Foto- und TV-Kameras festgehalten und zeitnah zur
Verfügung gestellt.
Für die Presse besteht vor Ort die Möglichkeit, direkt an der Ziellinie
(Seebäderbrücke) in Cuxhaven dabei zu sein, oder sogar mit einem
Presseboot mit rauszufahren (limitierte Plätze!). Außerdem haben wir in
der Seglermesse der Seglervereinigung Cuxhaven einen kleinen Presseraum
mit analogen Telefon- und ISDN-Leitungen eingerichtet, so dass dort bei
knappen Redaktionsschluss direkt gearbeitet und abgesetzt werden kann.
Eine aktualisierte Pressemitteilung erhalten Sie später am Abend nach den
nächsten Zieldurchgängen der deutschen Schiffe.
In Hamburg steht Ihnen von 10 bis 16 Uhr und nach Bedarf ein Pressezentrum
im DCNAC-Eventoffice (Kajen 12) zur Verfügung.
Aktuelle hochauflösende Fotos finden Sie im Internet-Mediacenter unter
www.media-DCNAC.de zum Download bereit.
Von Zieleinlauf der ersten deutschen Yachten sowie der Eröffnung des Race
Village am Freitag (4. Juli) und weiteren Bildern von der gesamten Regatta
gibt es einen 30-Minütigen Satelliten-Feed. Die NEUE Übertragungszeit
läuft von 16.00 Uhr bis 16.30 Uhr MESZ (=14.00-14.30 UTC).
Technische Informationen:
Satellit ECW1
Eutelsat 10 Grad Ost
Transponder B6 Slot 4
Uplinkfrequez 14474,750 X-polarisiert (horizontal)
Downlinkfrequenz 11174,750 Y-polarisiert (vertical)
SAT-Operator Christian Struss, Tel.: +49/175/5808592
Weitere Informationen:
Andreas Kling
Press Officer
DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
Mobil: 0172/2578817
Tel: 04822/360-900
Fax: 04822/360-901
Email: Kling@DCNAC.de
www.DCNAC.de
www.media-DCNAC.de (Text- und Fotodownload)
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