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DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
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Betreff: DCNAC-Pressemitteilung: Großer Bahnhof für „Peter von Seestermühe“ und „Windrose“
Datum: 08. Jul 2003 19:26
Großer Bahnhof für „Peter von Seestermühe“ und „Windrose“
Das älteste und das größte Schiff in Hamburg eingetroffen
Hamburg. Es war ein Spektakel wie beim Einlauf der ersten Yacht: Aus den
Fenstern der Blankeneser Villen am Elbstrand wurden Bettlaken geschwenkt,
auf Hamburgs Lebensader umschwirrten Kleinboote die langersehnten Gäste:
Am Dienstag Nachmittag und Abend erreichten zunächst die „Peter von
Seestermühe“ und dann die „Windrose“ das Ziel der DaimlerChrysler North
Atlantic Challenge 2003. Damit hat die älteste Teilnehmeryacht von 1936
und die größte mit einer Länge von 46,31 Metern in Hamburg festgemacht.
Mehrere tausend Seh- und Seeleute begrüßten die Neuankömmlinge im
Citysporthafen und auf der Kehrwiederspitze, wo noch bis Sonnabend die
Festwoche zum 100. Geburtstag des Hamburgischen Vereins Seefahrt (HVS)
gefeiert wird.
„Wir werden gerade von den Baggern auf der Elbe begrüßt“, versuchte
Christoph von Reibnitz das laute Hupen zu übertönen, das im Hintergrund
herrschte. Für den Skipper der „Peter von Seestermühe“ war es der
„verdiente vorläufige Höhepunkt einer unglaublich schönen Regattareise.“
23 Tage, 6 Stunden, 52 Minuten und 47 Sekunden hatte der historische
Zweimaster für die 3.619 Seemeilen von Newport, Rhode Island im Norden
Großbritanniens herum nach Cuxhaven gebraucht. Dabei schaffte „dieser
Peter“ noch einen besonderen Erfolg: Er liegt nach berechneter Zeit sogar
auf Rang 14 der Gesamtwertung gut eine Stunde vor dem „Peter von Danzig“
vom Akademischen Segler Verein Kiel. 1973 war die ältere Yacht selbst als
„Peter von Danzig“ als erstes deutsches Boot überhaupt beim Whitbread
Round the World Race um die Welt gesegelt.
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Start Class II. WINDROSE off Newport
© Daniel Forster/DCNAC

Die Yawl "Peter von Seestermühe", das älteste Schiff von 1936.
Foto: Dan Nerney/DCNAC

Hamburg im Bann der DCNAC 2003.
Foto: Klaus Andrews/DCNAC
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Einen bewegenden Moment hatte es bereits in Cuxhaven gegeben. Dort stieg
die sechsköpfige Crew der „Segelyacht „Monsun“ an Bord der „Peter von
Seestermühe“. Grund: Beide hatten ein Team des Freundeskreises Klassischer
Yachten gebildet, doch die 8 KR Tourenketsch „Monsun“ war am 20. Juni, dem
siebten Tag der Regatta, nach der Kollision mit einem unbekannten
Gegenstand auf dem Nordatlantik gesunken. Die Bremer Familien-Crew unter
Skipper Peter Flügge mit Ehefrau Regina und den Kindern Jaane und Børge
sowie Bruder Holger und Benn Jasper Böhme, einem Freund der Kinder, war
nach einer vorbildlichen Rettungsaktion nach etwa dreieinhalb Stunden von
der Mannschaft eines Hamburger Frachters aus ihrer Rettungsinsel in
Sicherheit abgeborgen worden.
Die dramatischen Stunden waren am Dienstag nicht vergessen, aber durften
für einige Momente verdrängt werden von der ausgelassenen Partystimmung
beim Empfang in der Hansestadt. Auf der „Peter von Seestermühe“ hatten
auch die Flügges noch ihren Triumphzug. Insgesamt haben zehn
Hochseeyachten bei der DCNAC aufgegeben. Allen Stürmen trotze indes der
schmucke Zweimaster von der Elbe. Von Reibnitz’ Ehefrau Marianne und
Söhnchen Jarle (2) waren von Zuhause in Seestermühe zugestiegen. „Das
Wiedersehen mit der Familie ist das Schöneste“, so der Eigner und Skipper,
„obwohl ich morgen schon wieder losfahren könnte.“
Aus dem Staunen kamen die Fans der Hochseeyachten kaum noch heraus, als
der moderne Schoner „Windrose of Amsterdam“ gegen 20 Uhr in den
Brandenburger Hafen einlief. Erstmals in der nicht gerade vom Wetter
verwöhnten Woche hatte die Sonne die Luft auf über 20 Grad erwärmt und
etliche tausend Menschen auf die Kaimauern getrieben. Die 2001 gebaute
„Windrose“ war bei der DaimlerChyrsler North Atlantic Challenge frühzeitig
in schwachen Winden hängen geblieben und konnte ihr hohes Potential erst
spät zeigen. Nach gesegelter Zeit belegt der Gigant noch Platz vier, doch
berechnet reicht es vorläufig nur zum 36. Rang. Am Mittwoch werden die
„Gundel G.“ aus Hamburg und die tschechische „Hebe III“ im Ziel erwartet.
Weitere Informationen:
Andreas Kling
Press Officer
DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
Mobil: 0172/2578817
Tel: 04822/360-900
Fax: 04822/360-901
Email: Kling@DCNAC.de
www.DCNAC.de
www.media-DCNAC.de
Betreff: DCNAC-Newsletter: DCNAC-Race Village für jedermann
Datum: 08. Jul 2003 01:35
DCNAC-Race Village für jedermann
Heute Abend kommt die „Windrose“ nach Hamburg
Hamburg. Nach und nach treffen die Hochseesegler der DaimlerChrysler North
Atlantic Challenge (DCNAC) im Regattazielort in Hamburg ein. Empfangen
werden sie im Citysporthafen am Baumwall, wo sie während der laufenden
Festwoche liegen bleiben und von jedermann bewundert werden können. Am
heutigen Mittwoch Abend wird die prächtige „Windrose“, die mit 46,31 Meter
mit Abstand größte Teilnehmeryacht aus den Niederlanden erwartet. Im Race
Village, dem Regattadorf an der Kehrwiederspitze, wird noch bis zum
Sonnabend (12. Juli) gefeiert und geschlemmt. Das Programm vor dem
Hanseatic Trade center (HTC) ist nicht nur für die Transatlantik-Segler,
sondern vor allem für das interessierte Publikum gedacht und präsentiert
sich vielseitig und bunt.
Vor, in und zwischen den Pagodenzelten werden von Spitzenköchen aus sechs
Luxushotels kulinarische Köstlichkeiten angeboten. Dabei sind Harald
Dölling vom InterContinental Hamburg, Frank Neugebauer vom Raffles Hotel
Vier Jahreszeiten, Thomas Martin vom Hotel Louis C. Jacob, Wolf-Dieter
Elsner vom Airport Hotel Hamburg, Thomas Heß vom Hamburg Marriott Hotel
und Alfred Schreiber vom Steigenberger Hamburg. Der Menüplan ist zwar von
Michelin-Sternen geprägt, aber die Speisen werden trotzdem zu
erschwinglichen Preisen angeboten. „Diverse Saté Spieße (Garnele, Huhn,
Rind) aus dem Tandoori-Ofen mit verschiedenen Dips“ beispielsweise für
5,50 Euro oder „Newport Chicken Hash“ für 4,50 Euro. Dazu gibt ebenfalls
preisgünstig Cocktails, Holsten-Bier und Wein.
Nicht nur für die Mittagspause empfiehlt sich daher ein Besuch des
Regattadorfes. Neben den vielen außergewöhnlichen Leckereien und
erfrischenden Getränken findet auf der zentralen Bühne jeden Nachmittag um
17 Uhr die Vorstellung der neu eingetroffenen Crews statt. Moderator
Christoph Schumann fragt die Seglerinnen und Segler beim Yacht-Talk nach
ihren Erlebnissen auf dem Nordatlantik. Dazu werden auf mehreren Monitoren
und einer Leinwand einmalige Fotos und Filme von der Regatta gezeigt.
Und abends ab 20 Uhr darf bei attraktiven Live-Konzerten richtig
abgefeiert werden. Am heutigen Dienstag ist BOPPIN B’ - Die schönste Band
von hier bis Texas mit Rock’n Roll, Rockabilly, Blues, Swing-Jazz & Ska zu
Gast. Mittwoch versprechen THE RELATIVES Reggae, African-Music & Calypso.
STAN WEST & THE ATLANTIC SWING spielen Donnerstag Best of Soul, Pop sowie
Oldies & Swing. Freitag Abend soll AUDREY MOTAUNG die Besucher mit Soul,
Township, Gospel & Blues in Schwung bringen. Das Finale am Sonnabend
bestreitet ROCKFORD mit Top 40, Party-Hits, NDW und Schlagern.
Geöffnet ist das Race Village noch ab 11 Uhr vormittags bis 23 Uhr nachts,
am Freitag und Sonnabend sogar bis 24 Uhr. Das Race Village ist mit
öffentlichen Verkehrsmitteln bequem zu erreichen: Über die U-Bahnlinie 3
(Station „Baumwall“, 1 Min.) oder die Linie 62 der HADAG-Dampfer (Station
„Sandtorhöft“ direkt im Race Village).
Weitere Informationen unter www.DCNAC.de.
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