DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
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Betreff: DCNAC-Pressemitteilung: „Wir denken über eine Neuauflage nach“
Empfänger: 
Datum: 10. Jul 2003 17:47

Pressemitteilung zur DaimlerChrysler North Atlantic Challenge 2003
10. Juli 2003

„Wir denken über eine Neuauflage nach“

Organisatoren vom NRV und der Titelsponsor zogen vorläufige Bilanz

Hamburg. „Eine echte Herausforderung, ein seglerischer Leckerbissen, eine
persönliche Bereicherung für alle Mitsegler.“ So oder so ähnlich fielen
die meisten Kurzkommentare zur DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
2003 aus. Auf der Abschlusspressekonferenz am Donnerstag in Hamburg waren
sich alle Beteiligten einig: Die Regatta ist zwar noch nicht zu Ende, aber
schon jetzt kann von einem vollen Erfolg gesprochen waren. Und von einem
neuen Start wurde natürlich auch schon geredet. Die geladenen Skipper
berichteten einhellig von einem großartigen Erlebnis, und das Interesse
der Öffentlichkeit an der Regatta übertraf die kühnsten Träume der
Organisatoren.

Doch Gunter Persiehl, Vorsitzender des ausrichtenden Norddeutschen Regatta
Vereins (NRV), der die Transatlantikregatta zu Ehren des 100. Geburtstags
des Hamburgischen Vereins Seefahrt (HVS) organisiert hat, griff eifrigen
Spekulanten vor: „Wir haben jetzt drei Jahre für die Vorbereitung dieser
DCNAC gearbeitet. Wer also glaubt, bereits in zwei Jahren geht’s wieder
los, muss sich etwas gedulden. Meine persönliche Vorstellung liegt eher
bei fünf Jahren, also in 2008. Das war ein ganz großes Ereignis, und Lob
ist schön und gut, aber wir werden jetzt erst mal sehen, was wir noch
besser machen können.“

Auch Gerhard Rötters, Niederlassungsleiter der DaimlerChrysler AG in
Hamburg und damit Vertreter des Titelsponsors beantwortete die
meistgestellte Frage hoffnungsvoll aber nicht endgültig. „Aus
Sponsorensicht ist die Regatta eindeutig als Erfolg zu werten. Wir haben
Segelsport auf höchstem Niveau gesehen, wir haben spannende und auch
dramatische Momente miterlebt, und wir haben hervorragende Seemannschaft
vorgeführt bekommen. Unsere Assoziationen wurden gut transportiert, dazu
zählen vor allem Teamgeist, der Brückenschlag mit den USA und die
Kommunikation samt Technik.“ Die Stimmung in der Öffentlichkeit und in der
Seglerwelt sei grandios. „Als Segler sage ich, wir müssen darauf aufbauen
und diese große Chance nutzen. Als Geschäftsführer des Titelsponsors bin
ich gezwungen, das ganze etwas nüchterner zu betrachten. Wir werden uns
daher nach Ende der Veranstaltung zusammen setzen und erst dann sehen,
wann wir eine Entscheidung finden können“, resümierte Rötters und
ergänzte: „Beim nächsten Mal wäre ich dann aber gerne an Bord dabei.“

Begeistert war auch Lawrence Huntington, Commodore des unterstützenden New
York Yacht Clubs und Skipper der „Snow Lion“. „Keiner von uns hat jemals
einen solchen Empfang wie hier in Hamburg erlebt. Wir werden das nie
vergessen. Ich habe schon viele Ozean-Rennen mitgesegelt, aber so eine
wunderbare Ankunft... Wir nehmen ganz große Erinnerungen mit nach Hause.
Vielen Dank!“. Huntington hatte noch mehr Lob parat: „Der
DCNAC-Fleetracker im Internet, der die Positionen der Yachten stündlich
aktualisiert abbildete, hat das ganze Ocean-Racing verändert. Nicht nur
die Yachten untereinander konnten sich über den Stand der Konkurrenz
hervorragend informieren, auch die Öffentlichkeit wurde viel stärker mit
einbezogen. Das war bisher nie möglich.“

Derjenige, der mit seinem Organisationsteam die Hauptarbeit  zu leisten
hatte, durfte sich jetzt über den großen Erfolg umso mehr freuen: Henning
Rocholl, Eventmanager der DCNAC. „Schon in Newport waren die Starts
großartig. Mittlerweile sind wir alle zu einer großen Familie zusammen
gewachsen, und die Fangemeinde ist enorm.“ So präsentierte Rocholl auch
gleich die frischen Zahlen der Internetstatistik. Im Juni allein verbuchte
die www.DCNAC.de-Seite die fast unglaubliche Zahl von 186.109 Besuchern.
Der stärkste Tag war dabei Montag, der 23. Juni. „Wir haben allein an dem
einen Tag mehr als 3 Millionen Hits zu verzeichnen gehabt“, so Henning
Rocholl. Seit April werden die Besucherzahlen in Statistiken festgehalten.
Bisher haben 270.000 Zugriffe (visits) auf die DCNAC-Internetseite
stattgefunden. Dabei wurden 4.262.507 Seiten mit fast 50 Millionen Hits
aufgerufen.

In den Augen der Segler auf dem Podium blitzte noch das Atlantikwasser, so
frisch waren die Erlebnisse. Harald Baum, der mit seiner 30 Jahre alten
„Elan“ die 3619 zumeist harten Seemeilen über den Nordatlantik bewältigt
hatte, berichtete begeistert von der Reise und den ungewöhnlich nassen
Bedingungen unterwegs. „Am Navigationstisch sitzend sah ich ständig das
Wasser an mir vorbei rauschen. Die hochliegenden Fenster waren praktisch
permanent überspült“, so Baum. „Ich hatte vorher nicht gedacht, dass diese
Regatta einen so großen Erfolg haben würde. Das ist eine große Chance, den
Segelsport für das Publikum attraktiv zu machen“, ergänzte der im Vorstand
des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) für Freizeit- und Breitensport tätige
Baum.

Gijs van Liebergen, Skipper der „King’s Legend“, berichtete vom
Zusammenwachsen seiner Crew, die aus Mitarbeitern von DaimlerChrysler
rekrutiert worden war, die er zuvor überhaupt nicht gekannt hatte. „Vor
dem Start dachte ich noch, das wird eine ‚Mission impossible’. Ich kannte
die Crew nicht und die sich untereinander auch nicht. Bis auf ein paar
Tage Training waren wir nie vorher zusammen gesegelt. Aber das Team ist
gewachsen und gewachsen, und wir sind sogar unter die Top Zehn gefahren
(Platz 9), das ist ein toller Erfolg“, so der Holländer.

Die, mit 22 Jahren Durchschnittsalter jüngste Crew im Rennen stellte
Skipper Gero Brugmann von der "Norddeutschen Vermögen Hamburg" als seine
„Baby-Crew“ vor. Der 29-Jährige Skipper war der „Methusalem“ an Bord und
berichtete begeistert von seinen zumeist jollenerfahrenen Mitseglern.
„Unser ‚More-Speed-Jan’ war eindeutig der beste Steuermann, obwohl einige
von uns sicher mehr Erfahrung hatten, stellte Jan Hilbert einen
Geschwindigkeitsrekord von 25,1 Knoten auf. Alle an Bord waren sehr
engagiert und haben wirklich alles gegeben. Das war meine vierte
Atlantiküberquerung aber auch meine schönste“, so der partygeschwächte und
dennoch gutgelaunte Rotschopf. „Wir haben wirklich viel gefeiert in den
vergangenen Tagen und werden morgen nach der Siegerehrung weiterfeiern.“

Die öffentliche Preisverleihung findet um 15 Uhr im Race Village auf der
Kehrwiederspitze statt und dauert zirka zwei Stunden. Anschließend wird
Audrey Mautang dem Publikum ab 20.30 Uhr mit Soul, Township, Gospel &
Blues einheizen. Und ab 22.30 Uhr zünden die Veranstalter eine großes
Feuerwerk im Hamburger Hafen. Damit schließt das Race Village jedoch
nicht. Am Sonnabend wird ab 15 Uhr das NDR-Hafenkonzert aufgezeichnet,
während parallel die Auslaufparade der Teilnehmeryachten startet. Ein
Feuerlöschboot wird die 46,31 Meter lange „Windrose“, gefolgt von der
„Snow Lion“, der „UCA“, der „Haspa Hamburg“ an der Spitze der Parade
anführen, die am Kaispeicher A (Kaiserhöft) elbabwärts einsetzt. Ab 14 Uhr
sammeln sich die Schiffe, um 15.15 Uhr geht es los. Und abends gibt es auf
der Bühne nochmals Party-Hits vom Feinsten.


Hinweis für die Redaktionen:
Für die öffentliche Preisverleihung auf dem Eventgelände
(Kehrwiederspitze) sollten Sie am morgigen Freitag rechtzeitig vor 15 Uhr
anwesend sein, da mit einem enormen Besucheransturm gerechnet wird.


Weitere Informationen:
Andreas Kling
Press Officer
DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
Mobil: 0172/2578817
Tel: 04822/360-900
Fax: 04822/360-901
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