DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
www.DCNAC.de - zur Übersicht
Betreff: DCNAC-Pressemitteilung: Auslaufparade nach der Sailors’s Party
Datum: 13. Jul 2003 16:43

Auslaufparade nach der Sailors’s Party
Letzte Yachten werden am Dienstag im Ziel erwartet

Hamburg. Angeführt von einem wassersprühenden Feuerlöschboot gefolgt vom 46,31 Meter langen Schoner „Windrose“ aus den Niederlanden haben die Teilnehmeryachten der DaimlerChrysler North Atlantic Challenge 2003 (DCNAC) am Sonnabend Nachmittag Hamburg wieder verlassen. Die bunte Auslaufparade war der Höhepunkt des letzten Tages der Festwoche auf der Kehrwiederspitze, wo der 100. Geburtstag des Hamburgischen Vereins Seefahrt (HVS) im DCNAC-Regattadorf an Land gefeiert wurde. Damit ging die Hochseesegelregatta von Newport, Rhode Island/USA nach Cuxhaven/Hamburg jedoch noch nicht zuende. Die letzten, der insgesamt 63 gestarteten Yachten, von denen zehn aufgeben mussten, werden nach viereinhalb Wochen auf See erst am Dienstag, dem 15. Juli, zurück erwartet.
Die meisten Seglerinnen und Segler, die 3.619 Seemeilen über den Nordatlantik gekämpft hatten, trugen am Wochenende dunkle Brillen gegen das strahlende Sonnenlicht zum Finale. Grund: Am Freitag Abend hatten sie bei der rauschenden DaimlerChrysler Sailor’s Party in den Lagerhallen des Kaispeichers A nochmals tüchtig abgefeiert. Auch Gastgeber Gerhard Rötters, Leiter der Mercedes-Benz-Niederlassung in Hamburg, blieb mit Ehefrau Anne bis tief in die Nacht: „Die Gäste verbreiten nur gute Laune, so macht eine Fete richtig Spaß.“ Das fanden auch die „branchenfremden“ Ehrengäste, unter ihnen Hamburgs Fußballidol Uwe Seeler.

Die Köche der Hamburger Luxushotellerie, die auch das Catering im Race Village übernommen hatten, legten sich nochmals richtig ins Zeug. Die Speisekarte las sich wie eine Edelbüfett für 25 Personen – doch alle 2.500 schlemmten ausgiebig. Und zur Freude der durstigen Kehlen hatte die Holsten-Brauerei als einer Hauptsponsoren der Regatta nochmals 3.000 Liter Bier springen lassen. „Das Fest ist 1a, aller erste Sahne“, lautete die spontane Antwort nicht nur von Christoph von Reibnitz, dem Eigner und Skipper der „Peter von Seestermühe“, der ältesten Teilnehmeryacht von 1936. Nach einem Feuerwerk im Hamburger Hafen, das auch die mindestens ebenso vielen Besucher im Race Village genossen, kamen im Kaispeicher A die Eintänzer zu ihrem Recht.

Teilnehmeryachten beflaggt im City-Sporthafen
Foto: Michael Meyer / DCNAC


Die "Norddeutsche Vermögen Hamburg" passiert bei Auslaufparade das Race Village auf der Kehrwiederspitze.
Foto: Michael Meyer/DCNAC


Auslaufparade der DCNAC auf der Elbe
Foto: Michael Meyer/DCNAC
Für den Vorsitzenden des veranstaltenden Norddeutschen Regatta Vereins (NRV), Gunter Persiehl, und seine Frau Gyde gab es schon die ganze Woche kaum ein Gespräch, in dem nicht nach der Neuauflage der Transatlantikregatta gefragt wurde. „Mein persönlicher Vorschlag wäre, es in fünf Jahren wieder zu machen“, so „Piese“, „aber zuvor muss das gesamte Organisationsteam einmal tief durchatmen und anschließend eine Feinanalyse machen.“ Insgesamt seien mehr als 400 fast ausschließlich ehrenamtliche Helferinnen und Helfer mit der Ausrichtung beschäftigt gewesen. „Das war fast eine reine Amateurcrew, auf die wir stolz sein können“, so Persiehl weiter.

Spätestens seit dem Senatsempfang am Freitag Vormittag blieb kaum ein Zweifel, dass es wieder eine North Atlantic Challenge geben sollte. An der Spitze Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust und der Vorstandsvorsitzende der DaimlerChrysler AG, Jürgen E. Schrempp, liebäugelten schon mit der Zukunft. Was hätte da besser zu passen können, als Lob aus berufenem Munde. Huntington „Skip“ Sheldon, Eigner und Skipper der siegreichen US-Yacht „Zaraffa“, nahm nicht nur die schöne Porzellanlady, die DaimlerChrysler Trophy, mit nach Hause, er gab auch ausgesprochen wohlwollende Worte zurück: „Von den bestimmt 150 Regatten, die ich schon gesegelt bin, war dies die best organisierteste mit dem wärmsten Empfang überhaupt. Danke Hamburg!“, so der 73-Jährige. Auch Lawrence Huntington, der Commodore des unterstützenden New York Yacht Clubs (NYYC) zog den Hut vor dem NRV: „Das Management hat von Beginn an seit dem Jahr 2000 ganze Arbeit geleistet.“

Während Huntington, der die ganze Woche in Hamburg verbracht hatte, am Sonnabend mit seiner Yacht „Snow Lion“ bereits wieder auslief, verwandelte sich der halbe Citysporthafen in eine Sachsenhochburg. Die „BO Glaswald“ des Dresdner Vereins Schotbruch war nach 27 Tagen, 11 Stunden, 34 Minuten und 22 Minuten am Ziel ihren Träume. „Wir hatten eine sehr lange und harte Regatta, aber auch viel, viel Spaß“, sagte Skipper Stefan Schöler, der im Zwischenergebnis auf Rang 48 liegt. „Bei nächsten Mal brauchen wir ein größeres und schnelleres Schiff.“ Das mögen sich auch die letzten fünf Mannschaften denken, die am Sonntag Nachmittag immer noch unterwegs waren und erst am Dienstag im Ziel erwartet werden. Die „Jolly Celeste“ aus Meldorf, die „Frisco“ aus Kanada, die „Brigantia“ aus Lindau sowie die beiden Oldenburger Yachten „Leon de Mar“ und „Salute“ werden dann einen Monat unterwegs gewesen sein. Für sie soll es trotzdem abends im NRV-Clubhaus an Alster noch eine Extra-Abschlussfeier geben.

Weitere Informationen:
Andreas Kling
Press Officer DaimlerChrysler North Atlantic Challenge Tel: 04822/360-900 Fax: 04822/360-901 Mobil: 0172/2578817 Email: Kling@DCNAC.de www.DCNAC.de www.media-DCNAC.de

Copyright © 1996-2016 - SEGEL.DE




Segeln blindes gif
Segeln blindes gif