DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
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Betreff: DCNAC-Pressemitteilung: „Brigantia“ vor „Frisco“ gen Ziel
Datum: 14. Jul 2003 19:46


„Brigantia“ vor „Frisco“ gen Ziel

Abschlussparty für die letzten Yachten am Mittwoch Abend

Cuxhaven/Hamburg. „Es ist wunderbar warm, wir laufen 6,5 Knoten und haben
die Düne von Helgoland querab.“ Mit diesen Worten kündigte Co-Skipperin
Dagmar Kaifel aus Radolfzell am Montag Abend die Zielankunft der
Segelyacht „Brigantia“ für „noch vor Mitternacht“ in Cuxhaven an. Die
Hallberg Rassy 49 der Gemeinschaft für Seefahrt aus Lindau vom Bodensee
ist die letzte deutsche Yacht in der DaimlerChrysler North Atlantic
Challenge 2003. Etwa 40 Seemeilen hinter ihr lag noch die „Frisco“ aus
Kanada, die am Dienstag Vormittag im Ziel erwartet wird.

Für die beiden Nachzügler brach am späten Montag Abend der 31. Tag auf
hoher See an. Die Yachten waren am 14. Juni in Newport, Rhode Island/USA
gestartet und mussten 3.619 Seemeilen auf dem Kurs im Norden von
Großbritannien herum zurücklegen. „Wir freuen uns riesig auf Zuhause und
auf die Abschlussparty im NRV“, so Kaifel weiter. Der Regattaveranstalter
Norddeutscher Regatta Verein hat seinen Clubabend am Mittwoch (16. Juli)
ab 18 Uhr ganz ins Zeichen der DCNAC-Nachzügler gestellt. „Bei uns wird
jeder, der den Nordatlantik bezwungen hat, gebührend empfangen“, versprach
NRV-Vorsitzender Gunter Persiehl.

Während die „Brigantia“ über Iridium-Telefon sofort zu erreichen war, lief
bei Skipper Frederick Voegeli auf der Mason 44 „Frisco“ nur die Mailbox.
Um 19 Uhr deutscher Zeit hatte sie noch 77 Seemeilen vor sich und sollte
noch die ganze Nacht auf See verbringen. Ihr Lohn wird der Preis für das
„Last Ship Home“ sein, eine Kopie eines Van Gogh-Gemäldes, das im NRV
überreicht werden soll. Die Durchschnittgeschwindigkeit der „Frisco“ hatte
bis dahin 4,93 Seemeilen pro Stunde (Knoten) betragen. Zum Vergleich: Die
Kieler „UCA“ als schnellste Yacht kam auf 11,33.

Am Dienstag Vormittag hatte die kleine Atlantic 40 „Salute“ (12,19 Meter)
von Sönke Forsthövel den Oldenburger Zweikampf mit der „Leon de Mar“ von
Jürgen Brenner gewonnen und war nach 29 Tagen, 14 Stunden, einer Minute
und 39 Sekunden ins Ziel gegangen. Die Sonate Ovni 43 folgte knapp
eineinhalb Stunden später. Zur Fete im NRV werden außerdem die Crews der
Kieler „Arcadia“ sowie der „Isola Bella“ aus Balve und der „Jolly Celeste“
von Thede Dörscher aus Meldorf erwartet, die alle nach dem Schließen des
Race Villages auf der Kehrwiederspitze am Sonnabend Abend angekommen
waren. Dort hatten die Aktiven mit dem Publikum in maritimer Atmosphäre
eine Woche ausgelassen gefeiert.


HINWEISE für die Redaktionen:
Die „Brigantia“ wird nicht nach Hamburg einlaufen, sondern von ihrer Crew
in Cuxhaven an die nächste Mannschaft übergeben. Die Mannschaft fährt dann
am Mittwoch mit dem Auto zum NRV nach Hamburg. Co-Skipperin Dagmar Kaifel
ist tagsüber unter 0170/5556729 zu erreichen.
Von den Plänen der „Frisco“-Mannschaft ist nichts Sicheres bekannt. Es
hieß, sie wollten mit dem Boot nach Hamburg kommen. Sobald wir dort mehr
wissen, lassen wir es sie wissen.


Weitere Informationen:
Andreas Kling
Press Officer
DaimlerChrysler North Atlantic Challenge
Tel: 04822/360-900
Fax: 04822/360-901
Mobil: 0172/2578817
Email: Kling@DCNAC.de
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