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Ocean-Yachting 2003 - Hobart Race
zur Übersicht - http://rolexsydneyhobart.com
Pressemitteilung von der Rolex Sydney-Hobart-Regatta
Absender: "Andreas Kling"
Datum: 29. Dec 2003 00:28
29. Dezember 2003
"Skandia" im Ziel 14 Minuten vor "Zana"
Hobart. Exakt 2 Tage, 15 Stunden, 14 Minuten und 6 Sekunden war sie bei der
legendären 59. Hochseesegelregatta Rolex Sydney to Hobart Yacht Race
unterwegs. Am Ende der 628 Seemeilen von der australischen Olympiastadt
Sydney über die berüchtigte Bass-Straße nach Hobart auf der Insel Tasmanien
kam die australische Megayacht "Skandia" von Eigner Grant Wharington ganze
14 Minuten und 25 Sekunden vor dem Maxi "Zana" von Stewart Thwaites aus
Neuseeland als Erste ins Ziel. Nach berechneter Zeit für den Gesamtsieg
lagen allerdings am Montag kleinere Yachten in Front, die erst später im
Ziel erwartet wurden. Deutsche Boote nahmen dieses Jahr an dem Klassiker
nicht teil.
Der fast 30 Meter (98 Fuß) lange Super-Maxi "Skandia" aus Melbourne hatte
die meiste Zeit des Rennens in Führung gelegen, die "Zana" jedoch nie aus
den Augen verloren. Aufgrund harter und ungünstiger Bedingungen auf der
Kreuz hoch am Wind konnten beide Hightechracer den Streckenrekord trotz
ihres enormen Geschwindigkeitspotentials nie gefährden. Sie verpassten ihn
letztlich um rund 20 Stunden.
Nach dem eindruckvollen Start am Zweiten Weihnachtstag, als der Cruising
Yacht Club of Australia (CYCA) vor vielen tausend Zuschauern 56 Yachten auf
die Regattareise schickte, entwickelte sich sofort ein Zweikampf der beiden
größten und schnellsten Boote. Dabei verloren die Taktiker an Bord jedoch
zuweilen den Blick für die Gesamtsituation und ermöglichten es kleineren
Booten frühzeitig, die Gesamtführung im Zwischenklassement nach berechneter
Zeit zu übernehmen.
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Grant Wharington/Skandia

Sieger-Interviews

Skandia siegt 14min vor Zana
Fotos: Daniel Forster/Rolex
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In der Nacht zu Montag focht das Führungs-Duo in leichten Winden ein
Wendeduell aus, bei dem sich die Kontrahenten bis auf vier Bootslängen
näherten. Die Entscheidung in der Storm Bay brachte jedoch ein Ausbruch der
"Skandia" mit einem sogenannten Code Zero-Segel, ein übergroßes, bis zur
Mastspitze reichendes, überlappendes Vorsegel.
Obwohl es vier Uhr morgens Ortszeit war, wurden die ersten Yachten auf dem
Fluss Derwent bereits zehn Seemeilen vor dem Ziel von etlichen
Zuschauerbooten in Empfang genommen. Auch im Hafen der tasmanischen
Hauptstadt Hobart feierten Freunde, Familien und Fans die humorvollen Sieger
nach gesegelter Zeit schon im Morgengrauen mehr als eine Stunde lang.
Eigner Wharington dankte seiner Mannschaft am Dock: "628 Seemeilen sind ein
langer Weg, um das härteste Teilstück am Ende zu erleben. Ich weiß nicht,
wie oft wir zum Schluss in der schwachen Brise gewendet haben. Die ‚Zana'
haben wir die ganze Zeit über die Schultern beobachtet. Der Sieg war uns
erst sicher, als die Zielkanone abgefeuert wurde. Beide hätten ihn verdient
gehabt, und es hätte auch genauso gut anders herum ausgehen können. Meine
Crew hat ein famose Leistung gezeigt, für die ich ihr nicht genug danken
kann."
Die aktuellen Positionen der Teilnehmeryachten des Rolex Sydney Hobart Race
sind über ein Trackingsystem im Internet unter www.rolexsydneyhobart.com zu
sehen. Sie werden alle zehn Minuten aktualisiert und grafisch aufbereitet.
Weitere Informationen und Fotos:
Andreas Kling
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