The Global Challenge 2004/05
Portsmouth-Kap Hoorn-Kapstadt-Portsmouth
03.10.2004 - 17.07.2005
www.globalchallenge2004.com - zur Übersicht

16.09.2004
Global Challenge 2004/05 - The worlds toughest Yacht race
Gegen Wind und Wellen um die Welt
Vier deutsche Teilnehmer unter den 192 zukünftigen Weltumseglern

Am 3. Oktober 2004 starten vier deutsche Segelamateure bei der "schwersten Regatta der Welt", der Global Challenge 2004/05. Von Portsmouth/England geht es über Buenos Aires, Wellington, Sydney, Kapstadt, Boston und La Rochelle zurück nach Portsmouth, wo sie am 17. Juli 2005 wieder eintreffen.
Birgit Obermüller Holger Bindel Jürgen Dieris Barbara Sturdy
31 Jahre, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, aus Bremerhaven 34 Jahre, Arzt, aus Thüringen, wohnhaft in Norwich/England 40 Jahre, techn. Angestellter, aus Kempen, NRW 38 Jahre, Übersetzerin, wohnhaft derzeit in Hongkong

Die Regatta
Auf 12 baugleichen, speziell für die Global Challenge konstruierten und gebauten, 72 Fuß Stahl Yachten segeln jeweils 17 Amateursegler und ein professioneller Skipper um die Welt. Start ist am 3. Oktober 2004 und Ankunft 9 Monate später, am 17. Juli 2005.

Die Route geht, anders als bei allen anderen Weltumsegelungsregatten, falsch herum um die Welt, also on Ost nach West, immer gegen den Wind und die Strömungen. Sie ist daher auch als die "härteste Regatta der Welt" bekannt. Der Atlantik wird dreimal (!) überquert. Auf der ersten Etappe geht es über den Äquator nach Buenos Aires. Danach geht es um das berüchtigte Kap Hoorn, quer durch den Pazifischen Ozean entlang der Antarktis nach Wellington. Von Neuseeland aus geht es durch die Cook Straße 'mal eben' nach Sydney. Danach, entlang der Strecke des Sydney Hobart Races, um Kap Leuwin (Australien) quer durch den indischen Ozean und vorbei am Kap der Guten Hoffnung nach Kapstadt. Danach wieder über den Atlantik und Äquator nach Boston/USA. Wieder zurück über den Atlantik nach La Rochelle/Frankreich bevor es mit einer letzten 'kurzen Sprint Etappe' zurück in den Heimathafen Portsmouth geht. Für die 29.000 Seemeilen lange Strecke werden ca. 170 Tage auf See benötigt und dauert inkl. Landaufenthalte gut 9 Monate.
Die Vorgeschichte
Die Regatta beruht auf der nonstop und einhand Weltumsegelung, die der Engländer Chay Blyth 1971 als erster Mensch meisterte. 20 Jahre danach organisierte er die erste Regatta für Amateure auf der selben Strecke. Er ließ zehn 67 Fuß Stahl Yachten speziell dafür konstruieren und bauen. Man hielt ihn für verrückt, er würde das Leben von 200 Amateurseglern auf Spiel setzen. Aber er zeigte es allen. Denn unbeschadet kamen alle Teilnehmer zurück. Das Wunder war vollbracht.

Vier Jahre später, 1996/97, gab es eine Neuauflage dieser Regatta. Wegen der großen Nachfrage mit 12 Yachten - zwei wurden nachgebaut. Einziger deutscher Teilnehmer war Rainer Seifert aus Hamburg. Er segelte als Crew Mitglied auf der Yacht 'Pause to Remember' unter dem irischen Skipper Tom O'Connor.

Weitere vier Jahre, 2000/2001 später fand die dritte Regatta statt. Diesmal mit 12 nagelneuen und größeren 72 Fuß Yachten. Die selben, die auch für die 2004/05 Regatta benutzt werden. Wieder war nur ein Deutscher dabei, Ralph Weisener aus Hamburg.

Die Teams
Eine genaue Aufstellung der Teams findet man auf der offiziellen Webseite der Regatta unter www.globalchallenge2004.com.

Auf jeder der 12 Yachten segeln 18 Personen. Besetzt mit einem professionellen Skipper und 15 Stammcrew, die 'normale' Menschen wie Du und Ich sind. Dazu kommen zwei Crewmitglieder, die jeweils nur eine der 7 Etappen mitsegeln. Zusammen also 360 Segler!

Alle Teilnehmer wurden zwei Jahre intensiv auf die Regatta vorbereitet und seglerisch trainiert. Alle Teilnehmer haben bis zum Regattastart schon 2000 bis 10000 Seemeilen auf den Challenge Yachten gesegelt. Sicherheit ist oberstes Gebot und daher die umfangreiche Ausbildung, die zu einem der Besten gehört, die man als Hochseesegler bekommen kann.

Alle Teilnehmer, bis auf die Skipper, bekommen kein Geld für die Teilnahme, sondern, ganz im Gegenteil, zahlen eine Menge Geld dafür. Die reine Regattagebühr beträgt GBP 26.750 (ca. € 40.000). Zählt man die gesamten Nebenkosten dazu (2 bis 3 Jahre Vorbereitung, Flüge, privates Material, Lebensunterhalt in den Häfen etc.) kommen gut und gerne € 60.000 zusammen. Ein Jahr unbezahlter Urlaub nicht eingerechnet. (Übrigens gehören keine der vier deutschen Teilnehmer und der zwei bisherigen deutschen Teilnehmer zur 'vermögenden' Klasse, sondern eher zum 'einfachen Mittelstand'. Für Sie ist es das 'Erlebnis des Lebens'.

Me to You
(Oceans 18) Skipper James Allen mit Birgit Obermüller BP Explorer Skipper David Melville mit Holger Bindel Force 12 Skipper Douggie Gillespie mit Jürgen Dieris und Barbara Sturdy

Die weiteren 9 Teams sind BG Spirit (British Gas) unter Skipper Andy Forbes SAIC unter Skipper Eero Lehtinen Barclays Adventurer unter Skipper Stuart Jackson Save the Children unter Skipper Paul Kelly Team Riddell unter Skipper Matt Riddel Stelmar Shipping (Team Seven) unter Skipper Clive Cosby Sony VAIO (Kunachi) unter Skipper Amedeo Sorrentino No Limits unter Skipper Loz Marriott UNISYS/EMC (The Firm) unter Skipperin Dee Caffari

Rainer Seifert
Gütersloher Str. 170b D-33649 Bielefeld 0171-1719964 Fax: 0521-433994 rainer@rainerseifert.de http://www.rainerseifert.de/gc2004intro.php

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Segeln blindes gif
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