61. Rolex Sydney Hobart Yacht Race 2005/2006
www.rolexsydneyhobart.com - Übersicht Hobart Race

29. Dezember 2005
Rolex Sydney Hobart Yacht Race Sydney, AUS
"Wild Oats" gewinnt das Triple

Die Gesamtsiegerin des 61. Rolex Sydney Hobart Yacht Race heißt "Wild Oats XI". Das bestätigte die Regattaleitung am Donnerstag (29. Dezember) in Hobart auf Tasmanien. Nachdem sie zwei Tage zuvor schon erstes Schiff im Ziel war, gewann die australische 30-Meter-Yacht den berühmten Hochseeklassiker nun auch nach berechneter Zeit gegen die kleineren Schiffe. Es ist die erste Yacht, die das Triple gewann, seit Kapitän John Illingworth mit seiner Yacht "Rani" dies vor 60 Jahren bei der Premiere geschafft hatte.
Foto: Carlo Borlenghi/Rolex


Richards gewinnt auch das Triple
Eigner Bob Oatley hatte seinen mehrere Millionen Dollar teuren High-tech-Racer gebaut, um erstes Schiff im Ziel zu sein. Dabei den Streckenrekord zu brechen, war ein Zusatzbonus. Den Tattersalls Cup für die schnellste Yacht unter IRC Handicap zu bekommen, hatte er nie und nimmer zu träumen gewagt. Am Vortag hatte er eine Träne im Auge, als er durch die Liste der bisherigen Gewinner ging, die am Fuße der JJ Illingworth-Trophäe, dem Preis für das "First Ship Home", eingraviert sind. Am Donnerstagmorgen flog er zurück nach Sydney, aber wie muss er sich wohl gefühlt haben, als endgültig feststand, dass er auch die begehrteste aller Trophäen, den Tattersalls Cup, gewonnen hatte?

Geoff Lavis, Commodore of the Cruising Yacht Club of Australia, bestätigte am Donnerstagnachmittag, dass keines der noch im Rennen befindlichen Boote die berechnete Zeit der "Wild Oats XI" nach IRC Handicap schlagen konnte. "Das älteste Boot im diesjährigen Feld, die ,Koomooloo' von Ray White, Gesamtsiegerin 1968, war den ganzen Tag die ärgste Rivalin der ,Wild Oats XI'", sagte Commodore Lavis. "Das zeigt, dass alle gut gesegelten und anständig vorbereiteten Boote eine realistische Chance haben, dieses Rennen zu gewinnen."

Der Commodore zog seinen Hut vor Bob Oatley und der Crew der "Wild Oats XI", die den 98 Fuß langen Maxi nach dem letzten Stand der Technik gebaut erst knapp einen Monat vor dem Start aus der Werft bekamen. "Das Triple stellt alle bisherigen Teilnehmer in den Schatten, aber nun ist es letztendlich passiert. Es ist ein Höchstschwierigkeit und alle werden sich fragen, wie viele Jahre es dauern wird, bis das wieder einem Team gelingt. Dieses Jahr war das Wetter gnädig und ziemlich günstig für diese großen Yachten. Das ist nicht zu oft in diesem Rennen zu erwarten."

Um 19 Uhr Ortzeit am Donnerstag (9 Uhr deutscher Zeit) hatten 28 Yachten die Ziellinie in Hobart überquert. Vier hatten aufgeben, zuletzt die "Star Dean - Willcocks" mit Riggproblemen. Die verbleibenden 53 Schiffe war immer noch auf See und wurden bis zum Jahresende in Hobart erwartet - außer wahrscheinlich der kleinen "Gillawa". Dave Kents 33-Fuß-Fahrtenyacht lag um einiges hinter dem Feld zurück. Gleichwohl dürfte er einen ebenso warmherzigen Empfang von den segelbegeisterten Menschen in Hobart bekommen, wie alle anderen vor ihm auch.

Top 10 im Ziel
28. Dezember
1. Wild Oats gezeitet um 08:00 Uhr
2. Alfa Romeo gezeitet um 09:16 Uhr
3. Skandia gezeitet um 13:45 Uhr
4. Konica Minolta gezeitet um 14:46 Uhr
5. AAPT gezeitet um 17:42 Uhr

29. Dezember
6. Loki gezeitet um 01:19 Uhr
7. Coogans Stores gezeitet um 01:27 Uhr
8. Seriously 10 gezeitet um 01:53 Uhr
9. Hugo Boss gezeitet um 02:14 Uhr
10. ABN AMRO gezeitet um 02:34 Uhr

Vorläufiger Stand nach IRC um 19:20 (AEDT), 29. Dezember 2005
1. Wild Oats XI (bestätigt als IRC Handicap-Gewinner)
2. Alfa Romeo
3. Konica Minolta
4. Chieftain
5. Skandia
6. Wedgetail
7. Loki
8. Hardys Secret Mens Business
9. Quantum Racing
10. Wot's Next

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