63. Sydney-Hobart Race 2007
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26 Dec 2007
Rolex Sydney Hobart Yacht Race Sydney/Hobart, Autralia

Der Regattakurs

Kurskarte mit Start- und Zielgebieten

Der 628 Seemeilen lange Kurs wird häufi g als das furchtbarste Hochseerennen der Welt bezeichnet, das ausnahmslos jeden Teilnehmer herausfordert. Vom spektakulären Start im Hafen von Sydney segeln die Yachten hinaus auf die Tasmanische See, an der Südostküste Australiens entlang, über die östliche Bass Strait (die Wasserstraße zwischen dem Festland und dem Inselstaat Tasmanien) und dann die Ostküste Tasmaniens hinab. Bei der Insel Tasman Island segeln die Teilnehmer rechts ab in die Storm Bay hinein bis zu ihrem Endspurt den Derwent River hinauf zur historischen Hafenstadt Hobart.

Teilnehmer, die die Regatta oft segeln, halten die ersten und die letzten Tage für am aufregendsten. Der Start des Rennens im Hafen von Sydney lockt immer wieder Hunderte von Zuschauerbooten und Hunderttausende Zuschauer an Land an, während Hubschrauber über den Booten kreisen und unvergessliche Bilder für die Fernsehanstalten auf der ganzen Welt einfangen.
Der letzte Tag auf See ist spannend, weil die Crews natürlich noch alles versuchen, um ihre Rivalen zu schlagen, sich aber gleichzeitig bereits auf die traditionelle Begrüßung in Hobart freuen – und auf einen Drink, bei dem sie entspannen und die bestandene Herausforderung feiern können.
Zwischen dem ersten und letzten Tag segeln die Boote an den herrlichsten Landschaften vorbei und durch die schönsten Meeresgefi lde dieser Welt. Entlang der Küste von New South Wales ziehen sie an einer Kette leuchtender Strände, Küstenstädtchen und kleiner Fischerdörfer entlang, auch wenn die Boote weiter südlich meist zwischen zehn und 40 Seemeilen von der Küste entfernt segeln.

Während des Rennens sind viele Boote in Sichtweite zueinander, und für die Crews sind die Informationen aus den regelmäßig von der Regattaleitung gesendeten Positionsmeldungen ebenso wichtig wie das Verfolgen der Positionen mit dem Yacht Tracker. Auf dem Weg nach Süden hält der aufregende Start in Sydney die Teams zunächst noch eine Weile in Hochstimmung. Sie haben viel Energie, wobei der eine oder andere noch unter den Nachwirkungen der Weihnachtsfeiern leiden mag. Die Wasserstraße Bass Strait trägt den Spitznamen „der Ausreitplatz“ und hat etwas Gefährliches an sich. Dort können absolute Windstille herrschen oder schlicht großartige Bedingungen. Das Wasser ist jedoch relativ fl ach, und in Kombination mit den oft starken Winden beschert die Bass Strait den Yachten oft eine steile Welle und schwierige See. Der dritte Abschnitt nach dem „Paddock“, wenn es die Ostküste Tasmaniens hinunter geht, führt die Teilnehmer entlang kleiner Ferienorte und Fischerhäfen, hinter denen sich hohe Berge auftürmen. Nahe der Insel Tasman Island tauchen dann riesige Klippen auf, die allerdings manchmal vom Nebel verhüllt sind.

Der Wind ist oft unstet, dreht innerhalb weniger Meilen und bläst in unterschiedlicher Stärke. Das Segeln erfordert hier eine gute Taktik. Wenn sie hinter Tasman Island „rechts abbiegen“, wähnen sich die meisten Segler fast schon am Ziel, aber dann liegen tatsächlich noch vierzig harte Seemeilen vor ihnen. Wer hier nicht aufpasst, geht im „Irrgarten“ der Strömungen und Windlöcher verloren.

Auch vom Iron Pot aus, einem winzigen Inselchen, das früher von den Walfängern genutzt wurde, sind es noch elf Seemeilen die breite Flussmündung des Derwent River hinauf bis zur Ziellinie vor dem historischen Battery Point in Hobart, der tasmanischen Hauptstadt mit ihrem Hausberg Mount Wellington im Hintergrund. Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit die erste Yacht die Ziellinie queren mag, wird sie dabei in jedem Fall von Offi ziellen sowie Zuschauer- und Pressebooten würdig eskortiert werden.

Hunderte Sehleute werden die Uferlinie der Bucht Sullivan’s Cove säumen, um die Yachten und ihre Besatzung bei der Ankunft zu begrüßen. Ehrenamtliche Helfer des den Zieleinlauf ausrichtenden Clubs werden die abgekämpften Crews mit offenen Armen und tasmanischer Gastfreundlichkeit empfangen. Die Tasmanier lieben es, mitten im „Taste of Tasmania“-Gourmetfestival von Hobart Gäste zu empfangen. Dann ist es endlich Zeit zu feiern und mit anderen Teams über zahlreichen Gläsern Bier Seemannsgarn auszutauschen. Dazu stehen die berühmten Pubs an Hobarts Waterfront wie das Customs House Hotel offen. Auch wenn nicht jeder das Rolex Sydney Hobart Yacht Race als Sieger beenden kann, so ist die Regatta für jeden, der mitsegelt, ein Gewinn

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Segeln blindes gif
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