HSH Nordbank blue race 2007
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HSH Nordbank blue race
Einladung zum Sicherheitstraining für das HSH Nordbank blue race 2007

Mit Sicherheit gut vorbereitet
Die sorgfältige Planung einer Regatta gehört zur guten Seemannschaft. Das HSH Nordbank blue race über den Nordatlantik verlangt allerdings ein bisschen mehr als die Norm. Daher bereiten sich die Crews jetzt in heimischen Gefilden mit Lehrgängen auf den Ernstfall im Atlantik vor – Wasser marsch!

Hamburg, 21 Februar 2007¬ – Es wird nicht die erste Atlantiküberquerung für Christoph von Reibnitz, wenn er am 16. Juni in Newport/Rhode Island die Startlinie zum HSH Nordbank blue race überquert. Der Vollblutsegler ist „schon etwa 16-mal“ über den „großen Teich“ gesegelt. Auch 2003 nahm er mit seinem „Peter von Seestermühe“ am DaimlerChrysler North Atlantic Challenge (DCNAC) teil, das erstmals von Newport nach Hamburg führte. „Unser Schiff wurde für das Transatlantikrennen von 1936 gebaut, und natürlich sind wir auch in diesem Jahr beim HSH Nordbank blue race dabei“, erklärt der Eigner der klassischen 17-Meter-Yacht. „Auch wenn meine Crew und ich vergleichsweise viel Erfahrung haben - den Seenot-Ernstfall kann man nicht genug üben, daher nutze ich den Sicherheitslehrgang als Auffrischung“, sagt der 41-jährige Skipper. Während der 3600 Seemeilen langen Regatta durch die Gewässer des Nordatlantiks nach Hamburg, werden die Teilnehmer mehrere Wochen lang auf See ganz auf sich gestellt sein.

Bei dem von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) im März veranstalteten Seminar werden in Theorie und Praxis die häufigsten Notfälle an Bord simuliert und der Lösungsweg erlernt. „Wir bieten den Regattateilnehmern einen ISAF Offshore Personal Survival Training Course an, den die DGzRS in ihrer SAR-Ausbildungsstation in Neustadt/Holstein durchführt.
Für uns bedeutet das, dass die Besatzungen mit den SAR-technischen Standards im Notfall vertraut sind. Außerdem wird das die Kommunikation im tatsächlichen Seenotfall erheblich vereinfachen“, sagt Kapitän Udo Helge Fox, Leiter Rettungsdienst und Inspektion und Mitglied der Geschäftsführung der DGzRS. Die DGzRS ist auch offizieller Charity Partner des HSH Nordbank blue race 2007.

Auch Gerhard Rötters, der maßgeblich an der Realisation der Transatlantik-Regatta in 2003 beteiligt war, segelt diesmal selber mit – bei von Reibnitz an Bord. Und den Sicherheitslehrgang in Neustadt wird Rötters gemeinsam mit von Reibnitz absolvieren.

Da heißt es großen, brechenden Wellen und fliegender Gischt zu trotzen, die einem den Atem rauben. Der Einstieg in die Rettungsinsel wird zur körperlichen Höchstleistung. Was in Neustadt geprobt werden wird, kann im Ernstfall Leben retten. In der Ausbildungshalle der Marine werden die Verhältnisse auf dem Atlantik recht realistisch simuliert, nur die Temperatur stimmt nicht. Denn auf dem Atlantik ist es so kalt, dass auch Christoph von Reibnitz beschlossen hat: „Diesmal nehmen wir auf jeden Fall Wärmflaschen mit an Bord“.

„Wir haben in enger Zusammenarbeit mit der DGzRS das Thema Sicherheit beim HSH Nordbank blue race sehr ernst genommen und freuen uns über den großen Andrang zu diesem Training“, sagt Torben Knappe vom Organisationsteam der Regatta. Allerdings gehört diese Ausbildung auch zum Pflichtprogramm der Teilnehmer. „Die Regeln des Weltseglerverbandes ISAF fordern bei Regatten dieser Kategorie, dass mindestens ein Drittel der Crew ein solches Sicherheitszertifikat vorweisen kann“, erklärt Wettfahrtleiter Alan Green aus London.

Einladung zum Pressetermin in Neustadt/Holstein
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie bei dem DGzRS-Lehrgang live vor Ort dabei sind, um das Seminar für Ihre Berichterstattung zu nutzen. Als Pressetag zur Beobachtung feuriger Übungen bei der Brandbekämpfung, sowie nasser Momente in der Ausbildungshalle der Marine haben wir den 20. März vorgesehen.
Näheres finden Sie auf dem beigefügten Antwortbogen.

Die vom Norddeutschen Regatta Verein (NRV) initiierte Regatta wird in Zusammenarbeit mit dem New York Yacht Club (NYYC) ausgerichtet. Das HSH Nordbank blue race von Newport, Rhode Island, nach Hamburg startet am 16. Juni 2007 in Newport (USA). Über den Atlantik führt die rund 3600 Seemeilen lange Strecke nördlich um Großbritannien bis nach Hamburg. Das Rennen ist für alle Einrumpf-Hochseeyachten mit einer Länge ab 40 Fuß (12,20 Meter) offen.
Schirmherr des HSH Nordbank blue race 2007 ist Ole von Beust, der Bürgermeister der Hansestadt Hamburg.

Pressekontakt Mareike Guhr
Tel: +49 (0) 40 28 40 81 85 Fax: +49 (0) 40 28 40 81 80 Mobil: +49 (0) 170 31 09 157 Email: media@hsh-nordbank-blue-race.com www.hsh-nordbank-blue-race.com
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