Vendee Globe 2008/09

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(mmp) Bei 30 Knoten Wind brach einem der Favoriten der Regatta der Mast.

(Konrad Kubisch) Es war der 10. Dezember gegen 14 Uhr deutsche Zeit als auf der Position 49°36 Sud et 52°47 der Mast auf der Gitnana Eighty brach. Skipper Loïck Peyron blieb unverletzt und befindet sich zirka 180 Seemeilen südlich der Inselgruppe Crozet und etwa 650 Seemeilen von den Kerguelen entfernt.
Loick Peyron Nach Mastbruch
„Es blies mit etwa 30 Knoten und Gitana lief mit einem Reff im Groß und der&xnbsp; Solent. Es gab keinen Grund der Beunruhigung, Ich befand mich zum Zeitpunkt im Inneren des Schiffes, als ich plötzlich einen enormen Knall&xnbsp; hörte. Draußen konnte ich dann nur noch feststellen, dass der Mast gebrochen ist. Mir ist nur der&xnbsp; Großbaum geblieben, nun überlege ich mein weiteres Vorgehen” so Loïck Peyron in seinen ersten Worten nach der Havarie an die Rennleitung.

Noch am Tag vorher gab es ein Problem mit dem Gennakerfall zu dem der Franzose den 29 Meter hohen Mast hinaufklettern mußte um das Fall aufzuklaren. Zu der Zeit lag er an dritter Position im Feld

Loick Peyron gilt als einer besten Segler Frankreichs, hatte zuletzt 2008 und 2007 die beiden großen Atlantik Rennen überragend gewonnen doch nun bewahrheitet sich auch ihm Ruf der Vendee Globe, die härteste Regatta der Welt zu sein.

Damit sind von 30 gestarteten Schiffen nur noch 23 im Rennen. Es führt der Franzose Jean-Pierre Dick (Paprec- Virbac2) vor seinem Landsmann Sébastien Josse (BT). Als Schlußlicht segelt der Österreicher Norbert Sedlacek (Nauticsport Kapsch) auf Rang 23.

1995 ereilte fast auf den Tag genau der Französin Isabelle Autissier, ebenfalls zwischen Südafrika und den Kerguelen, dasselbe Schicksal. Auf der zweiten Etappe des BOC brach auf ihrem 60-Fußè-Racer ECUREUIL POITOU-CHARENTES 2 nach Bruch einer Want ebenfalls der Mast. Nach einer Notreparatur auf&xnbsp; den Kerguelen knickte Wochen später auch der nur 13 Meter lange&xnbsp; Ersatzmast. 1200 sm von Syndey entfernt blies es damals mit 60-70 Knoten. Autissier wurde von der australischen Marine gerettet, die nach den tragischen Havarien beim Sydney - Hobart bereits alle Hände voll zu tun hatte.

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