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Volvo Ocean Race 2011/2012 - Leg 8 - Lissabon - Lorient - Start 10.06.2012
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Pressemitteilung vom Start der 8. Etappe des Volvo Ocean Race
June 11, 2012 - 1900 UTC Leg 8
LEADING THREE GIVE SPEED MASTER CLASS
Leg 8 11/06/2012 19:01:08 UTC
&xnbsp; DTL DTLC BS DTF 1 TELE 0.00 0 19.6 1483.6 2 GPMA 0.70 0 19.8 1484.3 3 PUMA 4.60 1 18.6 1488.2 4 ADOR 11.10 1 20 1494.7 5 CMPR 15.10 1 19.4 1498.7 6 SNYA 31.90 3 18.8 1515.5
Telefónica and Iker Martínez/ESP have continued to put the pressure on, needing to win this leg to regain their position at the top of the overall leaderboard, a place that Groupama (Franck Cammas/FRA), just 0.7 nautical mile behind at 1900 GMT tonight, is not going to relinquish without blood on the tracks. PUMA Ocean Racing powered by BERG (Ken Read/USA) in third, 4.6 nm behind the leader, are waiting in the wings to take advantage of any opportunity coming their way as the leading pair spat for overall honours in the closest contest this race has ever seen.Throughout the day, the pace has heated up as the leading trio gave a master class in speed as the fleet beam reached towards São Miguel, the Azores island that is a mark of the course, and the end of what could be the theoretical first section of Leg 8 to Lorient.
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Fotos: Amory Ross
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The notorious Azores High is situated almost directly over São Miguel, 320 nm ahead of the fleet. Speeds are predicted to drop as the fleet compresses at the archipelago and faces a light airs upwind section of the course on Tuesday.For the chasing pack of three, it is simply a case of waiting until the wind changes or some tactical opportunities open up, and try to hang on to the coat tails of the three Juan Kouyoumdjian-designed boats, which excel in the current conditions.Once clear of the Azores, the third stage of the leg will begin when an aggressive depression throws out winds of up to 40 knots for the crossing of the Bay of Biscay.“The big questions on my mind are how much of a shakeup the light wind section could bring tomorrow and, in particular, will we be able to fend off CAMPER with Emirates Team New Zealand (Chris Nicholson/AUS) through that stage,” Ian Walker said from fourth placed Abu Dhabi Ocean Racing. “How windy will the last few days get and what opportunities could that present,” he asked and wonders which teams will try to sail the fastest route that negotiates the gale force winds in the north, and who will opt for a more conservative approach further south. Either way there is no room for error on this the penultimate offshore leg of the course, and a breakage at this stage could be very costly.At 1900 GMT tonight, the order reindexed unchanged as the six teams kept the accelerator hard down, closely bunched together with just 4.29 nm of lateral separation and 31 nm separating Telefónica in first from Sanya (Mike Sanderson/NZL) in sixth.
June 11, 2012 - 0700 UTC Leg 8
Traumstart für „Puma“ in Lissabon
Leg 8 11/06/2012 7:12:17 UTC
&xnbsp; DTL DTLC BS DTF 1 TELE 0.00 0 20 1690.9 2 PUMA 2.40 0 19.5 1693.3 3 GPMA 2.50 0 20 1693.4 4 ADOR 5.50 2 20.5 1696.4 5 CMPR 8.90 1 18 1699.8 6 SNYA 19.30 2 19.3 1710.2
Frühe Führung, dann Zweiter / Platz zwei auch im Hafenrennen
LISSABON. Nach einem perfekten Start in Lissabon/Portugal hatte das
„Puma“-Segelteam von US-Skipper Ken Read mit dem Kieler Vorschiffsmann
Michael Müller auf dem achten und vorletzten Teilstück des Volvo Ocean Race
die Etappenführung übernommen und seine Ambitionen auf den Gesamtsieg bei
der härtesten Hochseeregatta rund um die Welt untermauert. Franck Cammas’
Spitzenreiter „Groupama“ musste die Reise in ihren französischen Heimathafen
Lorient am Sonntag (10. Juni) zunächst als Schlusslicht der sechs Boote
aufnehmen.
Tags zuvor hatte sie ihren Vorsprung im Gesamtklassement mit
einem Sieg im Hafenrennen vor der erneut Letzten „Telefoníca“ (Iker
Martínez/Spanien) auf acht Punkte ausgebaut. „Puma“ wurde Zweiter und hat 13
Zähler Rückstand, zehn weniger als die neuseeländische „Camper“ von Chris
Nicholson auf Platz vier, die allerdings auch noch das Podium im Visier hat.
Nach der ersten Nacht auf See blieb es spannend: „Telefoníca“ lag 2,4
Seemeilen vor „Puma“ vorn, die hauchdünn vor „Groupama“. Der Zieleinlauf
wird nach fast 2000 Seemeilen (3600 Kilometer) auf einem Kurs rund um San
Miguel auf den Azoren-Inseln in knapp einer Woche am Sonnabend, dem 16.
Juni, erwartet. Die endgültige Entscheidung fällt nach der letzten Etappe
(1. bis 3. Juli) bei einem Hafenrennen am 7. Juli in Galway (Irland).
Zigtausend Zuschauer säumten am Wochenende die Ufer des Flusses Tagus
inmitten der maritimen Hauptstadt Portugal, wo die sechs Mannschaften zwei
Segelkrimis der Extraklasse darboten. Noch nie zuvor in der fast 40-jährigen
Geschichte des ehemaligen Whitbread Race war eine Ausgabe gegen Ende so
spannend. Vier der sechs Teilnehmer dürfen sich noch Chancen auf den Titel
ausrechnen. Entsprechend war schon das Hafenrennen am Sonnabend nur so von
Attacken und Führungswechseln gespickt. Denn jeder einzelne Punkt kann in
der Endabrechnung entscheidend sein, wer auf dem Treppchen stehen darf.
Bei mäßigen bis frischen Winden kämpften Matchrace-As Ken Read und der
49er-Olympiasieger von 2004, Iker Martínez, bereits vor der Startlinie des
Oeiras In-Port Races mit harten Bandagen. In einem engen Luvkampf
protestierten beide wegen Behinderung, und die Jury auf dem Wasser bestrafte
den Spanier, der seinen optimalen Kurs nicht hätte ändern dürfen, um die
„Puma“ anzugreifen. Die „Telefoníca“ musste eine 360-Grad-Strafdrehung
absolvieren und hatte später auch noch ein technisches Problem mit dem
Gennaker. Die Folge: Ein negativer Hattrick. Zum dritten Mal in Folge wurde
das Team, das mehr als die Hälfte der Weltregatta überlegen vorn lag, in den
Hafenrennen nur Letzter.
Den Zweikampf ihrer beiden härtesten Verfolger um den besten Startplatz
nutzte die „Groupama“ ihrerseits zu einer knappen Führung. Die wechselte bis
zur ersten Tonne zwar noch zweimal mit der „Camper“, doch dann hatte Cammas
den Bug vorn und verteidigte den Vorsprung bis ins Ziel. Durch einen
taktischen Schachzug an der letzten Bahnmarke kletterte die „Puma“-Crew noch
auf den zweiten Rang. „Wie schon auf der Transatlantiketappe haben wir zwei
unser drei wichtigsten Gegner geschlagen, damit sollten wir zufrieden sein“,
meinte Müller nach dem Hafenrennen.
Dass wieder die Franzosen nicht zu schlagen waren, unterstrich deren
Favoritenrolle. Denn die vorhergesagten Bedingungen auf der ersten
Etappenhälfte nach Lorient sollten Cammas & Co. in die Karten spielen. „Ein
spitzer Halbwindkurs ist nicht gerade unsere Schokoladenseite, aber die der
‚Groupama‘“, analysierte Ken Read, „da werden wir dran bleiben müssen, bis
es in die Biskaya hoffentlich wieder einen harten Vorwindkurs gibt.“ Dafür
soll ein Sturmtief sorgen, in dem es zugleich einmal mehr darum gehen
könnte, den Fuß vom Gas zu nehmen, damit Boot, Mast und Segel keinen Schaden
erleiden.
Was das Potential der direkten Konkurrenz anbelangte, sollte der US-Skipper
Recht behalten. Bei Bootsgeschwindigkeiten nahe der 20 Knoten schloss über
Nacht nicht nur Franck Cammas mit der „Groupama“ nahezu auf. Iker Martínez
zeigte auf der „Telefoníca“ wieder die Zähne und dass er die Pechsträhne der
vergangenen Wochen keineswegs fortsetzen will. Mit der höchsten
Durchschnittsgeschwindigkeit setzte er sich im Dunkeln der Nacht an die
Spitze des Felds. Am Morgen war der Spitzen-Trio rund 600 Seemeilen vor den
Azoren nach wie vor in Sichtweite.
(Ende)
Ergebnis des Hafenrennens Oeiras In-Port Race in Lissabon/Portugal:
1. Groupama (Franck Cammas/Frankreich) 61 Minuten, 22 Sekunden 6 Punkte
2. Puma (Ken Read/USA) 61 Minuten, 44 Sekunden 5
3. Camper (Chris Nicholson/Neuseeland) 62 Minuten, 30 Sekunden 4
4. Abu Dhabi (Ian Walker/Abu Dhabi) 63 Minuten, 8 Sekunden 3
5. Sanya (Mike Sanderson/China) 64 Minuten, 50 Sekunden 2
6. Telefoníca (Iker Martínez/Spanien) 65 Minuten, 39 Sekunden 1
Zwischenstand vor der achten von neun Etappen
1. Groupama (Franck Cammas/Frankreich) 189 Punkte
2. Telefoníca (Iker Martínez/Spanien) 181
3. Puma (Ken Read/USA) 176
4. Camper (Chris Nicholson/Neuseeland) 166
5. Abu Dhabi (Ian Walker) 107
6. Sanya (Mike Sanderson/China) 34
Andreas Kling
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