18 February 2013
Pressemitteilung vom Volvo Ocean Race
Abu Dhabi mit Team und Etappenstopp zurück
Abu Dhabi wird auch beim nächsten Volvo Ocean Race in den Jahren 2014-15 mit
einem Team dabei sein und die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate
erneut als Etappenhafen fungieren. Der zweifache britische
Silbermedaillengewinner bei Olympia, Ian Walker, soll die Crew wieder bei
der härtesten Hochseesegelregatta um die Welt führen. Gut 18 Monate vor
Beginn des Rennens hat damit nach der schwedischen Frauenmannschaft „SCA“
und einem brasilianischen Projekt das dritte Syndikat seine Teilnahme
zugesagt.
Abu Dhabi wird Zielhafen des zweiten Teilstücks der Weltregatta werden, das
nach dem Auftakt vom spanischen Alicante nach Recife an der Nordostküste
Brasiliens startet. Es wird die Extremsportler durch das Südpolarmeer zu
einer der längsten Etappen überhaupt in der 40-jährigen Geschichte des
ehemaligen Whitbread Round the World Race herausfordern, das ab sofort auf
brandneuen Yachten der Einheitsklasse Volvo Ocean 65 ausgetragen wird. Abu
Dhabi hatte bei der Ausgabe 2011-12 als erste Stadt im Mittleren Osten
bisher einen vielbeachteten Event veranstaltet. Das Segelteam war zudem das
erste arabische überhaupt bei der Regatta.
„Abu Dhabi hat bei der vorigen Auflage einen wirklich originellen,
landestypischen und sehr anziehungskräftigen Stopover präsentiert“, sagte
Volvo Ocean Race-Boss Knut Frostad, „diese Bekanntgabe wird das Ansehen des
Rennens in der Stadt und in dem Land noch stärken.“ Und weiter: „Nach dem
Streckenverlauf durch den Southern Ocean wird die Ziellinie in Abu Dhabi
sicher eine der am meisten herbeigesehnten von allen werden.“
Die Kampagne Abu Dhabi Ocean Racing erzielte unter Ian Walker einige
beachtliche Erfolge, darunter der emotionale Sieg auf der
Transatlantiketappe von Miami nach Lissabon sowie drei gewonnene
Hafenrennen, eines davon das Heimspiel in Abu Dhabi. „Ian war ein
großartiger Botschafter sowohl für Abu Dhabi als auch für das Volvo Ocean
Race, und dieser Projektstart markiert den Anfang eines neuen Kapitels des
Segelsports in den Vereinigten Arabischen Emiraten“, fügte Frostad hinzu.
Mehr als 120.000 Menschen hatten den Etappenhafen Abu Dhabi besucht, der
seinen Gästen ein Erlebnis bot, das die tief verwurzelte maritime Geschichte
der Region aufzeigte. „Unser Beteiligung am Volvo Ocean Race hat unsere
Bevölkerung mitgerissen, deren Herkunft mit der Seefahrt verlinkt ist“,
sagte seine Exzellenz Sheikh Sultan Bin Tahnoon Al Nahyan als Vorsitzender
der Behörde für Tourismus und Kultur von Abu Dhabi (TCA Abu Dhabi). „Dank
des Rennens wurden die Segel- und Wassersporteinrichtungen hierzulande
erweitert, was wir beim zweiten Anlauf noch ausbauen wollen.“
Während des vergangenen Klassikers waren die Hochseeyachten durch die Gefahr
der Piraterie im Indischen Ocean einen Teil der Strecke von
Kapstadt/Südafrika aus auf einem Frachter transportiert worden. Für 2014-15
wägen die Organisatoren eine Reihe von Optionen ab, mit denen sichergestellt
werden könnte, dass die Aktiven keinem unverantwortlichen Risiko ausgesetzt
werden. Die Möglichkeiten basieren auf den gemachten Erfahrungen und einer
ständigen Beobachtung der Piratensituation in der gefährdeten Zone. „Es ist
noch lange hin bis zum Rennen“, so Frostad, „deshalb können wir noch nichts
festlegen. Aber zum jetzigen Zeitpunkt sieht es so aus, als könnte die
gesamte Route auf eigenem Kiel gesegelt werden. Was wir dagegen kennen, sind
die natürlichen Gefahren im Südpolarmeer. Deshalb dürfte es erneut eine
Verbotszone geben, die vor Eisgang schützt.“
Abu Dhabi ist der siebte Hafen, der für die zwölfte Ausgabe des Volvo Ocean
Race bekanntgegeben wurde. Im mittleren Teil wird das Feld von Auckland in
Neuseeland wieder über das brasilianische Itajaí zum ersten Mal nach Newport
im US-Bundesstaat Rhode Island kommen, das viele Jahre Heimat des berühmten
America’s Cup war. Letzter Zielhafen der Weltregatta wird diesmal Göteborg
in Schweden. Die noch offenen Häfen mit den Längen der einzelnen Etappen
sowie der Gesamtdistanz werden in den kommenden Wochen verkündet.
http://images.volvooceanrace.com
Andreas Kling
German Media Manager
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