8.Vendee Globe 2016/17

Start 2016 Les Sables d'Olonne
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Berlin 10. November 2014
TURNING TIDE - Zwischen den Wellen
Die Route der Vendeé Globe

in dem eindrucksvollen Film TURNING TIDE – Zwischen den Wellen hat François Cluzet, der beliebte französische Kinostar aus ZIEMLICH BESTE FREUNDE, die Rolle eines Seglers übernommen, der an der Vendée Globe – der härtesten Einhandregatta der Welt – teilnimmt.
Die im Jahre 1989 durch den Segler Philippe Jeantot ins Leben gerufene Non-Stop-Regattaführt ihre Teilnehmer über 24.000 Seemeilen um die Welt. Wie viel dieses Abenteuer den Teilnehmern sowie dem Protagonisten Yann (François Cluzet) an Konzentration und Durchhaltevermögen abverlangt, ist ab 12. Dezember als DVD, Blu-ray und VoD zu sehen. Welche spektakuläre Route vor ihm und den Seglern liegt, erfahren Sie vorab hier:

Einmal um die Welt über drei Kaps
Von Westen nach Osten umsegeln die Skipper die drei großen Kaps: Kap der guten Hoffnung, Kap Leeuwin und Kap Hoorn. Vom Starthafen Les Sables-d’Olonne in Frankreich führt die Route südwärts den Atlantik runter auf eine gefährliche Reise über den Indischen Ozean bis hin zum größten aller Ozeane – den Pazifik. Am Ende erwartet die Teilnehmer ein Aufstieg entlang der Südamerikanischen Atlantikküste zurück nach Les Sables-d’Olonne.

Schon zu Beginn ist mit gefährlichen Stürmen zwischen dem Starthafen und dem Kap Finisterre im Nordwesten Spaniens zu rechnen, der Golf von Biskaya giltin Seglerkreisen durch aufkommende Stürme und Wellen als schwierige Etappe.Nachdem das südliche Ende der nördlichen Halbkugel erreicht wird, müssen die Segler stets die Wetterkarte im Auge behalten, um zu entscheiden, wie viel sie ihren Booten zumuten können. Es folgt die Schattenzone, so bezeichnete Titouan Lamazou, Gewinner der ersten Vendée Globe, die riesige Weite zwischen dem Kap der guten Hoffnung und dem Südosten Australiens. Den Indischen Ozean zu überqueren, bedeutet für die Skipper den Abstieg in eine andere Welt– gedämmtes Licht, gefährliche Winde und ein kaltes, nasses Umfeld. In nur wenigen Tagen finden sich die Segler wieder in einer einsamen Welt.

Sobald die Abenteurer nach ca. 2 Monaten Kap Hoorn erreichen, drohen weitere Gefahren: allen voran Eisberge! Das andauernde Risiko von Kollisionen mit diesen Eisblöcken zwingt zu konstanter Aufmerksamkeit und erhöht die Ermüdung.Der Südatlantik fordert viele Opfer und so müssen dutzende Boote das Rennen hier aufgeben. Oftmals sind die Boote zu beschädigt und die Aufmerksamkeit der Skipper zu gering, sodass sich das Teilnehmerfeld hier ausdünnt. Zu Recht kann jeder, der nach ca. 80 Tagen den Eingang zum Hafen von Les Sables-d’Olonne erreicht, behaupten, ein einmaliges Abenteuer erlebt zu haben…

Filminhalt:
Yann Kermadecs (FRANÇOIS CLUZET) größter Traum ist es, einmal an der Vendée Globe teilzunehmen, der härtesten Einhandsegler-Regatta der Welt. Als sein Freund Franck Drevil (GUILLAUME CANET) kurz vor dem Startschuss ausfällt, ergreift er die Chance beim Schopf: Er springt spontan für den Kollegen ein und verspricht seiner Freundin Marie (VIRGINIE EFIRA) und Tochter Léa (DANA PRIGENT) so oft wie möglich in Kontakt zu bleiben. Das risikoreiche Segelrennen hat schon so mancher mit dem Leben bezahlt – doch Yann hat das Ziel fest im Blick: Er hat keine Angst vor der monatelangen Einsamkeit auf dem Meer, fürchtet weder die gewaltigen Seestürme, noch die körperliche Erschöpfung. Doch das Abenteuer nimmt schon nach wenigen Tagen auf hoher See eine völlig unerwartete Wendung. Yann entdeckt einen blinden Passagier an Bord, den jungen Mauretanier Mano (SAMY SEGHIR), und plötzlich rückt der Sieg in weite Ferne. Aus Angst disqualifiziert zu werden, hütet Yann sein Geheimnis und überlegt fieberhaft, wie er aus dieser verzwickten Situation kommt. Die Ereignisse überstürzen sich und auf dem gefährlichen Weg ins Ziel setzt Yann auch die Segel für eine Reise zu sich selbst.
Sie gilt nicht umsonst als Mount Everest unter den Segelregatten: Die Vendée Globe führt ihre Teilnehmer rund 24.000 Seemeilen nonstop über die Ozeane – vorbei am Kap Hoorn und dem Polareis findet die Route zu einem wesentlichen Teil in den stürmischen und äußerst gefährlichen, antarktischen Gewässern statt und stellt daher an die Teilnehmer höchste Anforderungen. Und nicht zuletzt zählt der innere Schweinehund. Denn die körperlichen und geistigen Strapazen, denen sich die Einhandsegler aussetzen, stellen alles in den Schatten, was man vom Segelsport kennt…

Ein Film von Christophe Offenstein mit François Cluzet, Samy Seghir, Virginie Efira und Guillaume Canet
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