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8.Vendee Globe 2016/17
Start Les Sables d'Olonne
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09.06.2015
Vendéè Globe 2016
Andrea Mura präsentiert sein neues Boot
um den Mount Everest des Segelns zu bewältigen
von Andreas Ryll (www.bordreporter.com)
Am Mittwoch, den 10. Juni 2015 wird der italienische Segler Andrea Mura seine neue IMOCA 60 enthüllen. Der Rumpf seines neuen Bootes, ein Monohull IMOCA 60, der eigens für dieses Round-the-World-Race gebaut wurde, wird aus seiner Form angehoben; eine sehr wichtige Etappe während der Realisierungsphasen dieses Bootes.
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Andrea Mura macht somit einen konkreten Schritt in Richtung der epischen Herausforderung der Vendée Globe - eine Solo-Weltumseglung, ohne Zwischenstopps und ohne Assistenz.
Das Boot wurde von den Designern Guillaume Verdier und sein Team und Marc Van Peteghem und Vincent Lauriot Prevost vom Büro VPLP entworfen und von der italienischen Werft Cantieri Persico Marine im norditalienischen Nembro, in der Provinz von Bergamo, gebaut. Diese Bootswerft zählt zu den berühmtesten in der Welt und dort wurde zuletzt die VolvoOcean65 vom Team Vestas Wind wieder aufgebaut, die vor fünf Monaten im Volvo Ocean Race vor Mauritius auf einem Riff strandete.
Der Stapellauf der IMOCA 60 ist für August 2015 geplant. Die erste Herausforderung von Andrea Mura und sein neues Boot wird die Transat Jacques Vabre sein, deren Start am 25. Oktober 2015 in Le Havre in der Normandie sein wird. Das Ziel ist in Itajai in Brasilien.
Andrea Mura ist ein weltweit bekannter Segler aus Cagliari. Seine brillante sportliche Karriere begann im Jollensegeln und in den olympischen Klassen, danach auf dem Maxi-Yachten und im Team "Moro di Venezia" im America's Cup 1992. Er krönte seine bisherige Laufbahn mit einigen großartigen Siege im Solo-Ocean-Racing und wurde zweimal mit dem Titel "Sailor of the Year" ausgezeichnet. Im November 2014 wurde er Zweiter in der Gesamtwertung der Route du Rhum und Erster in der Kategorie der Monohulls in der "Rhum Class".
"Die Teilnahme an der Vendée Globe ist der Traum eines jeden Ozeanseglers. Ich habe hart dafür gearbeitet, für die Chance mich dieser legendären Regatta stellen zu können, und ich bin stolz darauf, der erste italienische Skipper auf einer neuen IMOCA im diesem Wettbewerb zu sein, der speziell dafür gebaut wurde" erklärte Mura.
Die Vendée Globe ist eines der großen Abenteuer im Segelsport in Verbindung mit Technologie, die auch gerne "Mount Everest des Segelsports" genannt wird, aufgrund der extrem psychischen und physischen Fähigkeiten und Techniken der Teilnehmer. Start und Ziel ist in der französischen Hafenstadt am Atlantik, Les Sables-D'Olonne im Département Vendée. Die Route dieser Weltumrundung ist die Clipper Route: von Les Sables-d'Olonne geht es auf den Atlantischen Ozean bis zum Kap der Guten Hoffnung, dann im Uhrzeigersinn um die Antarktis, am Cape Leeuwin und Kap Hoorn vorbei, bevor es dann wieder über den Atlantik nach Les Sables d'Olonne geht. Das Rennen wird am 6. November 2016 beginnen und im Februar 2017 enden. Es ist so konzipiert, dass die Teilnehmer, den Südlichen Ozean während des australischen Sommers bewältigen können.
Andrea de Mura hat für den Bau seiner IMOCA 60, die Finanzierung von einigen privaten Sponsoren erhalten und sucht derzeit noch Förderer und Partner, die sein Unternehmen unterstützen möchten, das sich in erster Linie auf ein sportliches Programm für vier Jahre konzentriert, um bei den großen Rennen der internationalen Events, wie Fastnet, Route du Rhum, dem Barcelona World anzutreten und vor allem in der Vendée Globe, ein Segelwettbewerb, der Millionen von Zuschauern über das Internet und die traditionellen Medien, auch Fernseh-Berichterstattungen erreicht.
Für die Teilnahme an der Auflage 2016/2017 haben sich bereits Skipper verpflichtet, wie Jérémie Beyou (Maître Coq), Armel Le Cléac'h (Banque Populaire), Morgan Lagravière (Safran), Sébastien Josse (Gitana), Vincent Riou (PRB), Alex Thomson (Hugo Boss), aber auch Louis Burton, Alessandro Di Benedetto und Tanguy de Lamotte haben alle die feste Absicht, noch einmal beim Start der achten Auflage dieses Rennen dabei zu sein. Andere, wie Roland Jourdain, Jean Le Cam, Kito de Pavant und Yann Elies möchte auch wieder zurückkehren, während einige, wie Pascal Bidégorry und Charles Caudrelier durchaus zum ersten Mal in diesem Wettbewerb antreten könnten.
Es wird höchst wahrscheinlich zu einer hervorragende Startaufstellung für die nächste Vendée Globe kommen, auch dank der Teilnahme von Skippern, wie Andrea de Mura, die nicht aus Frankreich kommen.
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