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Regatta Deutschland 2014
Regatta Deutschland 2014
09.08.2014
Stephan Frank, Presse Lacustre-Vereinigung Bodensee. +49 171 22 321 84
Auch Flaute kann Spaß machen
Wenig Wind hatte die Lacustre-Flotte in diesem Jahr bei ihrer Tour
durch den Überlinger See. „Das hatten wir noch nie, dass keine Regatta
regulär zu Ende ging. Jede Bahn musste ich abkürzen“, fasst
Wettfahrtleiter Andi Giger die Woche vom 3. bis 8. August zusammen.
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17 Lacustre mit knapp 50 Seglern und zwei Begleitboote waren dem
Aufruf von Organisator Rainer Bederke gefolgt, die kleine Truppe
segelte bei der 52. Far Niente quer durch den Überlinger See. Es gab
jeweils von Hafen zu Hafen eine kleine Überführungsregatta, Auftakt
war in Konstanz Staad, von dort ging es am Montag schwachwindig nach
Ludwigshafen, wo auf der Mole gegrillt wurde.
Der nächste Tag gab Sipplingen als Ziel vor, auch dieser Hafen war nur
unter Motor zu erreichen. „Aber oben auf dem Berg ist der verlorene
Schatz der ‚El Lacustadore‘ versteckt“, versprach Rainer Bederke. Mit
spärlichen nautischen Angaben versehen kletterten die Segler in
Richtung Sipplinger Berg - und fanden eine mit Schokolade gefüllte
Schatztruhe in den Mauern der Ruine Haldenberg. Vor allem die
mitfahrenden Kinder brachten die Hände fast nicht mehr aus der Truhe.
Der dritte Tag bot die Überführung zum Galaabend auf der Insel Mainau,
die meisten übernachteten nach einem üppigen Abendessen und einer
halbstündigen Polonaise in dem idyllischen Hafen von Konstanz Egg. Am
nächsten Morgen trafen sich alle in der Unteren Güll neben der Mainau
und banden sich in zwei Reihen hinters Startschiff – was im Endeffekt
für eine Steuermannsbesprechung auf dem Wasser ausreichte.
Als Ziel wurde Überlingen-Ost ausgegeben: Hier grillten die Vereinsmitglieder
der SGÜ Rippchen in rauen Mengen für die Lacustre-Gäste. Auf dem
Wasser konnte kein Tagessieger ermittelt werden, stattdessen gab es am
Nachmittag ein Wettklettern den Mast hoch.
Am Freitag schließlich übte sich die Flotte im Formationssegeln. Das
bedeutet: im Kielwasser des Vorseglers fahren und auf Befehl wenden.
Entweder die ganze Flotte gleichzeitig oder jeder einzeln im
Kielwasser des ersten Schiffes. „Hier zeigte sich dann doch, dass zwar
jeder Lacustresegler sein Schiff beherrscht, das Zusammenspiel als
Flotte aber noch geübt werden kann“, fasst Rainer Bederke den
seglerischen Teil des Vormittags zusammen. Am Nachmittag dann lagen
alle im Päckchen in der Unteren Güll neben der Mainau, ehe sich alle
wieder auf den Heimweg machten.
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