21.09.2014
7 Wettfahrten trotz angekündigter Flaute
Unerwartete sieben Wettfahrten segelte die Lacustre-Klasse bei ihrem
Deutschen Bank Eurocup und Bodenseemeisterschaft in der Bregenzer
Bucht. Der Wetterbericht verkündete Flaute, stattdessen brachte der
Rheintäler bis zu vier Windstärken aus Süd. Den Freitag (19.9.)
warteten die Segler noch auf dem Wasser, am Samstag dann konnte
Wettfahrtleiter Markus Gielen den ersten Start anschießen, vier
Wettfahrten wurden gefahren. Der Sonntag brachte einen Wetterwechsel
und damit auch den Wind für weitere drei Läufe.
Überzeugender Sieger mit vier ersten Plätzen wurde Martin Zobl vom
Zürcher Yachtclub mit seiner „Atlantide“ vor Veit Hemmeter vom
Lindauer Segler-Club mit dem „Feuervogel“ und Markus Bilgeri vom
Yachtclub Hard. „Wir sind schon glücklich, dass wir hier gewonnen
haben“, sagte Martin Zobl. „Aber vor allem am Samstag war das unser
Wind. Konstante drei Beaufort, das sind die Bedingungen, bei denen wir
laufen“. Und auch ein bis zwei Grad mehr Höhe fahren als die Konkurrenz.
„Ein Lob der Lacustre-Klasse“, meinte Wettfahrtleiter Markus Gielen.
„Zwar wurde protestiert, aber die Zahl der Proteste blieb für eine
Meisterschaftsserie doch im Rahmen. Und auch bei den Frühstarts haben
sich die Segler zurückgehalten. Ich musste nur einmal eine Black Flag
ziehen, damit kann ich leben“.
Organisator Josef Bitsche hatte für den Deutsche Bank Eurocup und
Bodenseemeisterschaft der Lacustre ein großes Rahmenprogramm auf die
Beine gestellt. Zu jedem Einlaufen stand Freibier am Steg bereit – und
der Bregenzer Segel-Club als veranstaltender Verein lud jeden
Teilnehmer zu zwei üppigen Abendessen ein – und legte zum Schluss noch
zwei Kilo echten Vorarlberger Bergkäse auf jedes Schiff.
Stephan Frank
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